Gesundheitsnewsletter vom 18.1.2016

von | 18. Januar 2016

Gesundheitsnewsletter vom 18.01.2016


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Leiten Sie die Information über die Colitis ulcerosa-Studie doch an bekannte Betroffene weiter. Phosphatidylcholin ist eine natürliche Substanz mit sehr geringem Nebenwirkungsprofil auf Placeboniveau, sofern keine Sojaallergie besteht.


Die Themen:

  • Die chronische Herzschwäche steht im Zusammenhang zu einer Dysbiose

  • Sodbrennen – Refluxösophagitis, es kann auch eine eosinophil vermittelte Speiseröhrenentzündung sein

  • Paroxetin, ein Psychopharmakon, besser nicht in der Schwangerschaft!

  • 27% der Menschen in Europa haben eine Kontaktallergie

  • Wenn Erwachsene zu Akne neigen, sollte man Zuckerstoffwechsel und Blutdruck genauer untersuchen!

  • Protonenpumpenhemmer senken die Magensäureproduktion  -  neue Nebenwirkung

  • Schwangerschaftsvergiftung, Präeklampsie, kann tötlich enden

  • Erkältungszeit


Die chronische Herzschwäche steht im Zusammenhang zu einer Dysbiose

Diese Korrelation von Dysbiose und chronischer Herzschwäche wurde am 07.12.2015 veröffentlicht. Dabei findet sich zusätzlich auch eine erhöhte Durchlässigkeit der Darmwand, ein sogenanntes Leaky Gut Syndrom. Ist dieses nun Ursache der Herzschwäche oder Folge einer schlechteren Durchblutung aufgrund der Herzschwäche? In beiden Fällen entstehen dadurch aber eine chronische Entzündung und Nahrungsmittelunverträglicheiten oder -allergien, die den Körper schwächen und einen Mehrbedarf an Vitalstoffen erzeugen. Neben deren Ergänzung und Symbioselenkung ist eine Therapie des Leaky Gut Syndroms und eine Ernährungsumstellung entsprechend der Unverträglichkeiten und Allergien angezeigt. Das Dysbiosen auch im Zusammenhang mit MS, M. Parkinson, Autismus, Angsterkrankungen und Depression stehen, berichtet der Biologe Prof. Dr. Peter Holzer.
Wieviele Bakterien das Mikrobiom beinhaltet, wird allerdings gerade neu bewertet, möglicherweise sind es viel weniger Keime als bisher gedacht.


Sodbrennen – Refluxösophagitis, es kann auch eine eosinophil vermittelte Speiseröhrenentzündung sein

Diejenigen, die eine eosinophil vermittelte Speiseröhrenentzündung haben, werden es wohl wissen. Viele, die eine haben könnten, ahnen es vielleicht gar nicht, daher die Verlinkung auf das Krankheitsbild. Die Therapie bezieht sich auf das Meiden von Nahrungsmitteln, auf die die eosinophilen Granulozyten vermehrt ausgeschüttet werden und den Einsatz von Medikamenten, die das Immunsystem unterdrücken. Zusätzlich werden dehnende und operative Verfahren eingesetzt. Dass man das Ausmaß der eosinophilen Entzündung durch den Einsatz der intravenösen Sauerstofftherapie ebenfalls gut beeinflussen kann, ist vielen nicht bewusst. Diese gilt überigens auch für allergisches Asthma, die COPD, die Autoimmunerkrankungen und davon natürlich auch die chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Allerdings muss man sich auf eine Serie von 20 Anwendungen, 5x/Woche, einstellen.


Paroxetin, ein Psychopharmakon, sollte nach Möglichkeit nicht in der Schwangerschaft eingenommen werden

Paroxetin erhöht nämlich die Rate der kindlichen Fehlbildungen um ein Viertel, die Fehlbildungen am Herzen treten teilweise doppelt so häufig auf, als in der Gruppe der Schwangeren, die keine SSRI einnehmen. Bei psychischen Erkrankungen sollte daher auch immer nach dem Omega-3-FS-Status, den Aminosäuren, dem Vitamin-D-Spiegel, der Jodversorgung und der Schilddrüsenfunktion und der Darmflora  geschaut werden, damit mögliche Mängel ausgeglichen werden, bevor man zu Mitteln mit einer ellenlangen Nebenwirkungsliste greifen muss.


27% der Menschen in Europa haben eine Kontaktallergie

27% der Europäer leiden an Kontaktallergien. Das kann doch nur daher kommen, dass wir vermehrt mit Substanzen konfrontiert werden, die ein allergieauslösendes Potential haben. Am häufgsten sind es Thiomersal, das finden wir hauptsächlich in Impfstoffen und Nickel. Nickel befindet sich nicht nur in Modeschmuck und Prothesen, sondern auch ganz oft in der Nahrung. So verbirgt sich hinter mancher beobachteten, aber im Pricktest oder Antikörpertest nicht nachvollziehbaren Nahrungsmittelunverträglichkeit oder -allergie nur dessen Zusammentreffen mit z.B. Nickel, wonach dann aber nicht geschaut wird oder woran dann nicht gedacht wird.
Nickel 14,5%, Thiomersal 5 %, Konservierungsmittel 6,2% und 2,2% für Kobalt, welches auch Bestandteil von Vitamin B12 ist.
Es gibt regionale Unterschiede für die Bereitschaft zur Kontaktallergie. In Schweden ist sie z.B. geringer als in Portugal
.


Wenn Erwachsene zu Akne neigen, sollte man Zuckerstoffwechsel und Blutdruck genauer untersuchen!

Insbesondere Männer, die nach der Pubertät noch zu Akne neigen, sollten in Bezug auf Insulinresistenz, höheren Nüchternblutzucker und Bluthochdruck untersucht werden. Da es sich bei der Insulinresistenz um eine Mitochondriendysfunktion handelt und dieses teilweise auch für den Bluthochdruck nachgewiesen wurde, wäre die Gabe eines Medikamentes, das den Blutdruck senkt und die Insulinresistenz reduziert, eine reine Symptomtherapie, die der eigentlichen Ursache nicht gerecht wird.


Protonenpumpenhemmer senken die Magensäureproduktion und haben nun noch eine neue Nebenwirkung

Nun wird nämlich berichtet, dass Protonenpumpenhemmer zu Nierenverletzungen führen, die eine chronische Nierenschwäche nach sich ziehen können. Was man schon vorher wusste, finden Sie hier! Nämlich Mikronährstoffmangel, Leaky Gut Syndrom, Nahrungsmittelallergien etc..


Schwangerschaftsvergiftung, Präeklampsie, kann tötlich enden

Damit eine Präeklampsie frühzeitig erkannt werden kann, steht jetzt eine zuverlässige Methode mit einem Trennwert für den sFlt-1/PlGF-Quotienten zur Verfügung, der die Diagnose innerhalb einer Woche ausschliessen oder bestätigen kann. Immerhin sind 2-5% der Schwangeren von diesem Risiko betroffen. Sie sollten sich den Begriff  "sFlt-1/PlGF-Quotient" notieren und am besten in das Deckblatt des Mutterschutzpasses schreiben.


Erkältungszeit

Das stelle ich in meiner Praxis nicht fest, aber mir wird davon berichtet. Vitamin D und Zink sind oft im Defizit, wenn eine Infekthäufung auftritt. Vitamin D befähigt den Körper zur Bildung eigener Antibiotika und beide erschweren es den Viren in die Zellen einzudringen. Was für ein Konzept könnte da schützen?


Ich hoffe, ich habe Ihnen mit diesem Newsletter wieder interessante Informationen zusammengestellt. Bei Fragen, Unklarheiten, Anregungen oder Themenwünschen nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin


Email:
Internet: www.dr-wiechert.com


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