Gesundheitsnewsletter vom 18.06.2022 – Was wird aus Valneva, CoQ10 bei viraler Myokarditis, Nuvoxavid versus mRNA, Longcovid-Fälle ZDF, N3, Focus, Vorlesung

von | 18. Juni 2022

Dr. Wiechert Gesundheitsnewsletter vom 18.06.2022
 
Praxis für individuelle Diagnostik und Therapie

In meiner Info-Videothek können Sie sich zu verschiedenen

Themen informieren, stöbern Sie ruhig weiter, denn

Sie wissen ja, dass die Quellen meines Wissens stets

benannt werden!

Heute viele Videobeiträge
und viele realistische Informationen
für jedermann
und einige spezielle Informationen für die Fachleute
unter den Lesern.

 
Die Themen:

 
 
 
Virale Myokarditiden und C-News - Was bewirken CoQ10 und Hemmung der ß-Oxidation? Was macht die EU mit Valneva und hat Nuvaxovid mehr NW als mRNA-Impfstoffe?
Die Wirkung von Coenzym Q10 plus Trimetazidin auf die Behandlung einer akuten viralen Myokarditis
Die Wirkung von Coenzym Q10 plus Trimetazidin auf die Behandlung einer akuten viralen Myokarditis

Hier geht es zu dem Videobeitrag!

Die virale Herzmuskelentzündung ist in der letzten Zeit im Rahmen der Corona-Thematik sicherlich schon einmal jedem zu Ohren gekommen. Das die mRNA und Vektor-Impfung, aber auch die Spike-Protein-basierte Impfung mit Nuvoxavid zu Herzmuskelentzündungen führen kann, ist auch kein Geheimnis mehr.

Laut einem am 7. Juni veröffentlichten FDA-Bericht zur Wirksamkeit und Sicherheit von Nuvaxovid könnte auch dieses Präparat das Risiko für Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen erhöhen. Auf diese Komplikationen hatte die FDA bei der Analyse aufgrund der Erfahrungen mit den mRNA-Impfstoffen ein besonderes Augenmerk gelegt. Die Behörde konnte sieben Fälle von Myo- und Perikarditis aus den Phase-III-Studien mit insgesamt etwa 46.000 Probandenden identifizieren, davon traten sechs nach einer Impfung mit Nuvaxovid und einer nach Placeboinjektion auf.

46.000/6=7666,66

Somit sehen wir bereits in der Zulassungsstudie, dass das Risiko den bisherigen Impfstoffen vergleichbar ist.

Des Weiteren wurden in einer Postmarketing-Analyse von 40.000 Datensätzen zu Nuvaxovid-Geimpften laut FDA »mehrere potenzielle impfassoziierte Fälle von Myo- und Perikarditis« identifiziert. Diese ließen die Sorge aufkommen, dass im Falle eines Kausalzusammenhangs das Myokarditis-Risiko nach Nuvaxovid-Impfung höher sein könnte als nach Impfung mit den mRNA-basierten Coronavakzinen. Dieses Risiko war erst nach Einführung der Präparate erkannt worden, in den klinischen Studien ist laut FDA kein Fall aufgetreten.
 

Nun stellt sich aber die Frage der Behandlung oder auch der Prävention.

In oben als Bild eingefügter Studie wurde CoQ10 für sich alleine als Kontrollgruppe, Trimetazidin zusammen mit CoQ10 hinischtlich der Wirkung auf die virale Myokarditis untersucht. Die Kombination beider zegte die besten Ergebnisse.

Die klinische Wirksamkeit wurde in den beiden Gruppen zwei Wochen nach der Behandlung beobachtet, und die Veränderungen in den Entzündungsfaktorspiegeln im Serum der Patienten, den oxidativen Stressindizes, myokardiale Enzymspiegel und Herzfunktion wurden verglichen.

Ergebnisse: Die Kombinationsgruppe hatte eine weitaus bessere effektive Gesamtrate als die Kontrollgruppe (90,5 %vs.77,8 %, p < 0,05). Nach der Behandlung sanken die Entzündungsfaktorspiegel im Serum, einschließlich Tumornekrosefaktor-α (TNF-α), Interleukin-8 (IL-8) und C-reaktives Protein (CRP), in beiden Gruppen und die Indexspiegel in die Kombinationsgruppe war signifikant besser als in der Kontrollgruppe (P < 0,05). Die oxidativen Stressindikatoren wie Superoxiddismutase (SOD), Malondialdehyd (MDA) und Stickstoffmonoxid (NO) verbesserten sich in der Kombinationsgruppe signifikanter als in der Kontrollgruppe (P < 0,05). Die Spiegel von Kreatinkinase (CK), kardialem Troponin (cTnI), Kreatinkinase-Isoenzym MB (CK-MB) und Laktatdehydrogenase (LDH) im myokardialen Zymogramm waren in den beiden Gruppen verringert, mit niedrigeren Spiegeln in der Kombinationsgruppe.

Die linksventrikuläre systolische Funktion und die Lebensqualität der Patienten waren in der Kombinationsgruppe besser als in der Kontrollgruppe (P < 0,05).

Schlussfolgerungen: CoQ10 plus TMZ führt zu einer günstigen klinischen Wirksamkeit bei der Behandlung von AVMC und kann die Wiederherstellung der Herzfunktion wirksam fördern, oxidativen Stress und Entzündungsreaktionen lindern und die Lebensqualität der Patienten verbessern.

Am J Transl Res. 2021; 13(12): 13854–13861.
Published online 2021 Dec 15.
PMCID: PMC8748115
PMID: 35035725
The effect of coenzyme Q10 plus trimetazidine on acute viral myocarditis treatment

Die hier aufgeführten Kontrollparameter sind schon seit längerem Teil der Untersuchungen ausgewählter Patienten mit der Fragestellung zur Verbesserung der Herzfunktion, allerdings hatte ich Trimetazidin bisher nicht eingesetzt.

Weitere Informationen zu CoQ10.

 
 
Aus für die Impstoff-Hoffnung Valneva?
Aus für die Impstoff-Hoffnung Valneva?

Auch wenn die Technik bewiesenermaßen sicher ist, gibt es doch Menschen, die lieber auf eine konventionelle Impfung warten möchten. Eine solche Alternative könnte der Impfstoff vom französisch-österreichischen Unternehmen Valneva sein. Nun kommt dieser Plan allerdings ins Schwanken.
Am Freitagabend veröffentlichte das Unternehmen eine Pressemitteilung, in der es ankündigt, den Vertrag mit der EU zum Vorabkauf des Impfstoffes zu kündigen. Aufgrund der verzögerten Zulassung des Vakzins will die Europäische Kommission den Kaufvertrag anpassen und dem Unternehmen deutlich weniger Impfdosen abkaufen. Nach Informationen von Business Insider sollen die Mengen so deutlich gesenkt werden, dass die Kosten nicht im Ansatz gedeckt wären.
….
Wir sind kein riesiger Pharmakonzern, wie beispielsweise Pfizer. Valneva ist das einzige mittelständische Unternehmen auf dem Covid-Impfstoff-Markt. Wir hatten einen Vertrag mit der Europäischen Kommission, dass wir in diesem Jahr 24 Millionen Dosen mit Option auf weitere Impfungen im nächsten Jahr verkaufen werden. 
Wir haben bereits viele Impfdosen produziert und vor uns liegen mehr als 100 Millionen Euro Investitionskosten für die Weiterentwicklung unseres Impfprogramms. Da sich die Zulassung unseres Impfstoffes um zwei Monate verschoben hat, will die Europäische Kommission nun deutlich weniger des Impfstoffes kaufen.

Mal y soi, qui mal y pense.

 
 
Corona-Impfungen: Nebenwirkungen - und wie Betroffenen geholfen wird | Länderspiegel
Impfnebenwirkungen – Erklärungsansätze – ausbleibende finanzielle Unterstützung der Betroffnenen- 2,5-fach mehr gemeldete Impfnebenwirkungen in Schweden als in Deutschland

Der ZDF-Beitrag zeigt

  • authentische Fälle junger und älterer Menschen, die  erst nach der Covid-Impfung krank wurden und es auch noch sind.
  • Man erfährt,
    wie Prof. Dr. Schieffer sich mit Verständnis für die Betroffenen bemüht und welche Prädispositionen er vermutet oder in Auswertung eines großen Fragenbogendatensatzes erkennt. Diese Ergebnisse decken sich mit den Berichten meiner Newsletter und Videobeiträge.
  • Andererseits wird erneut die Umfragestudie des Prof. Dr. Matthes,
  • die für anderen Infektionswellen in der Vergangenheit anerkannt wurde, nun als nicht valide abgetan, wie Prof. Dr. Cichutek vom PEI begründet.
  • Wir wissen aber aus Schweden,
    wo im Rahmen der staatlichen Impfüberwachung nahezu jede Impfnebenwirkung erfasst wird und dass die dortigen sehr validen Daten 2,5-fach höher sind als in Deutschland. Dazu gibt es in vergangenen Newslettern bereits Verlinkungen meinerseits zu Beiträgen der ARD und MDR.
  • Wir erfahren,
    dass ein Anwalt bereits mehr als 250 Impfgeschädigte vertritt.

Es lohnt sich, den Beitrag anzuschauen, um zu verstehen,was bisher ein Tabu-Thema war und vielfach auch noch ist. Es ist zu bedenken, dass diese Menschen vorher gesund waren und aufgrund einer Marketingkampagne, aus einer Emotion heraus, nämlich dem damals proklamierten Solidaritätsempfinden, zur Impfung eingewilligt haben. Nun fehlt die Solidarität , wenn es schief gegangen ist. Es wird in den Diagnostiken alles getan, um eine andere Ursache als die Impfung zu finden und wenn man nichts findet, dann kommt es auch bei eindeutig zeitlichem Zusammenhang, auf jeden Fall nicht von der Impfung. Zwei Fälle aus meiner Praxis finden Sie in dieser Verlinkung, wenn Sie dort dann nach unten scrolen, aber es lohnt sich, die vorherigen Studienbeiträge in dem Newsletter auch zu lesen, er ist vom 11.09.2021.

 
 
Nebenwirkungen nach Corona-Impfung: So geht es betroffenen Bremerinnen
 
Nebenwirkungen nach Corona-Impfung: So geht es betroffenen Bremerinnen – Prof. Dr. Mühlbauer, Direktor der Klinischen Pharmakologie, gibt drei wichtige Statements ab

Im ersten Teil erfahren wir das Schicksal einer jungen Busfahrerin, die seit der Corona-Impfung nicht mehr richtig sehen, sprechen und gehen kann. An eine Rückkehr ins Berufsleben ist nicht zu denken. Die symptomatische Therapie ist alltagsbestimmend. Die Frau war vorher gesund und folgte dem Marketing der Mainstreammedien, die gemäß des Sleeper-Effekts und der systematischen Nutzung emotionaler Formulierungen (Werbeheilgesetz?) sowie dem Versprechen von Vorteilen bei der Teilnahme an der Impfung mit Heilversprechen wie geringerer Infektionsrate, blandem Krankheitsverlauf von einer kritischen Auseinandersetzung mit der Thematik abrieten, indem Sie kritisch argumentierende Fachleute oder Prominente diffamierten). So wurde erreicht, dass Familienangehörige und Freunde es erwarteten, dass sich alle impfen lassen und fragten ständig nach bzw. steckten sich das Impfbapperl an, wie andere das Sportabzeichen.

Der zweite Fall hatte ähnliche Motive, aber es zeigt sich hier ganz deutlich, dass der Ehemann und die Bekannten und Freunde erst mit der schriftlichen Bestätigung vom Arzt akzeptieren wollten, dass die vorgebrachten Nebenwirkungen nicht eingebildet, sondern als Folge der Impfung zu erfassen sind. Hier entsteht für mich noch einmal die Erkenntnis, dass nicht in Vino veritas est, sondern in Covid. Hier erkennt man, wer wirklich an der Persönlichkeit und der Meinung und den begründeten Interessen des anderen interesssiert ist und wer zu denen  gehört, die auch in der vergangenen Geschichte sich der Mainstreammeinung anschlossen und sich diese zu eigen machten, also dem strategisch eingesetzten Sleeper-Effekt folgten oder erlagen. Dennoch befreit das nicht von der Verantwortung. So wie in diesem Beitrag die Leiden der Impfopfer beschrieben und gezeigt werden, wurden damals immer wieder anonymisiert die Bilder der Intensivstationen bei reduzierter Bettenlage und kündigendem Pflegepersonal und Hinweise zu aufgeschobenen Therapien gezeigt. In beiden Fällen geht es also um Emotionen und um echte Fälle, die mit einem gewissen Abstand kritisch und nüchtern bewertet werden müssen.
Der Effekt der Impfungen in Bremen zeigte zumindest, dass die Begründung zur Notfallzulassung, nämlich die Verminderung der Infektionsrate, zweimal mit dem Platz des Spitzenreiters der Inzidenz widerlegt wurde.

Die drei Statements des Prof. Dr. Mühlbauer
Statement Nr. 1, beginnend Minute 2:10
Statement Nr. 1 Prof. Dr. Mühlbauer, beginnend Minute 2:10

Neurologische Schädern, die erst Monate später auftreten, snd schwierig nachzuweisen. Daher sind sie schwer geltend zu machen und meistesn heißt es dann, man solle sich das nicht einbilden.
(Es gibt doch gar keine Langzeitfolgen oder Spätschäden, wenn man den Statements der nicht corona-impfkritisch denkenden Professoren der Mainstreamedien in 2020 und 2021 folgt!!)

Statement 2 des Prof. Dr. Mühlbauer

Umliegende Länder haben eine viermal höhere Impfschadensquote, als das PEI.
Nach der Statistik des PEI muss es in Bremen etwa 350 schwere Impffälle geben.
Gemäß der Statistik umliegender Länder etwa viermal so viele, also über 1400.

Minute 3:22
Minute 4:52
Das 3. Statement des Prof. Dr. Mühlbauer

Er steht voll hinter der Corona-Impfung, sieht hinsichtlich der vierten Impfung aber eher ein Impfhysterie bei den aktuell blanden Verlaufen der Infektionen.

Spätschäden? – Gibt es doch laut Experise der Fachleute der Mainstreammedien in 2020 und 2021 gar nicht.

Ich erwarte schon die eine oder andere Nebenwirkung, von der wir jetzt noch nichts wissen, die dann in einem halben oder vollen Jahr auftritt. Daher halte ich eine vierte Impfung für alle nicht für sinnvoll, sondern für gefährlich.

Prof. Dr. Mühlbauer sagt ..gefährlich - Prof. Lauterbach wirbt für großzügigen Einsatz
 
focus.de/presseportal/was-ist-v-aids-nach-einer-impfung-wie-wird-v-aids-diagnostiziert

Bei einer ernsthaften Auseinandersetzung mit diesen Artikeln wäre dann zu folgern, dass im Rahmen eines großen Blutbildes und der Abklärung des Immunstatus von einem Labor die Lymphozyten, die Anzahl der T-Reg, der Th1/Th2 Zytokinstatus (funktionale Erschöpfung), NK-Testung Grundaktivität der nat. Killerzellen, Auskunft geben sollte, ob das vorliegt, was die Wissenschaft vorstehend als sog. V-Aids als Folge der Impfung beschreibt.
Ist das der Fall, dürfte ein erheblicher Impfschaden vorliegen, der zu erheblichen materiellen und immateriellen Schadenersatzansprüchen führen könnte, erläutert Dr. Marco Rogert, Gründungspartner der Kanzlei und bekannt als Pionier im sog. Diesel-Abgasskandal und Vertreter der ersten deutschen Musterfeststellungsklage gegen die Volkswagen AG:
„Die Lebenserwartung der Betroffenen wird deutlich reduziert, wenn V-Aids vorliegt. Insofern kommen auch sechsstellige Schadenersatzbeträge in Betracht.“

Wenn Sie in dem Artikel weiter oben, in dem ich auf die zwei Fälle aus der eigenen Praxis verlinkend eingehe, lesen, sehen Sie die Veränderungen im Blutbild. (September 2021) Diese haben sich aber binnen 7-10 Tagen erholt.

Die Zytokinstatuswerte der Patienten, die sich aktuell in den letzten drei Monaten wegen Erschöpfung nach Impfung oder nach Coronainfekt oder nach beidem bei mir vorstellen, haben die Problematik schon einige Wochen. Da häuft sich tatsächlich das Bild, dass im Zytokinstatus nur IL8 und CCL5 erhöht sind, während die anderen Zytokine teilweise unter der Nachweisgrenze exprimiert werden.

Umfassende Untersuchungen ergaben konsistente pathophysiologische Veränderungen nach der Impfung mit COVID-19-Impfstoffen

Abstrakt
Als Reaktion auf die COVID-19-Pandemie werden derzeit in vielen Ländern groß angelegte COVID-19-Impfungen durchgeführt. Hier berichten wir neben der Bildung neutralisierender Antikörper über konsistente Veränderungen des Hämoglobins A1c, der Natrium- und Kaliumspiegel im Serum, der Gerinnungsprofile und der Nierenfunktionen bei gesunden Probanden nach der Impfung mit einem inaktivierten SARS-CoV-2-Impfstoff. Ähnliche Veränderungen wurden auch bei COVID-19-Patienten gemeldet, was darauf hindeutet, dass die Impfung eine Infektion nachahmte. Einzelzell-mRNA-Sequenzierung (scRNA-seq) peripherer mononukleärer Blutzellen (PBMCs) vor und 28 Tage nach der ersten Impfung zeigte auch konsistente Veränderungen in der Genexpression vieler verschiedener Immunzelltypen. Reduktion von CD8 +T-Zellen und Anstieg der klassischen Monozytengehalte waren beispielhaft. Darüber hinaus zeigte scRNA-seq eine erhöhte NF-κB-Signalübertragung und reduzierte Typ-I-Interferon-Antworten, die durch biologische Assays bestätigt wurden und von denen auch berichtet wurde, dass sie nach einer SARS-CoV-2-Infektion mit verschlimmernden Symptomen auftraten. Insgesamt empfiehlt unsere Studie zusätzliche Vorsicht bei der Impfung von Personen mit bereits bestehenden klinischen Erkrankungen, einschließlich Diabetes, Elektrolytstörungen, Nierenfunktionsstörungen und Gerinnungsstörungen.
doi.org/10.1038/s41421-021-00329-3

Die anderen Studien habe ich aus Platzgründen und wegen der Komplexität, sodass sie wohl nur von wenigen gelesen werden, nur als Link und DOI aufgeführt.
 

 
 
Ist es LongCovid oder ist es eine Reaktivierung einer anderen Erkrankung? KI-Auswertung von Zytokinmustern und Immunzellen
Ist es LongCovid oder ist es eine Reaktivierung einer anderen Erkrankung? KI-Auswertung von Zytokinmustern und Immunzellen  – Vorlesung von Dr. Bruce Patterson

Der Vortrag zeigt die Ergebnisse einer Datenauswertung mit künstlicher Intelligenz, die Dr. Bruce Patterson hier diskutiert.
So sieht man z.B. bei Minute 10:26, dass es nach der mRNA-Impfung Ergebnisse gibt, die dem Infekt vergleichbar sind. Ein Post Vaccination Syndrome ist also der Infektion vergleichbar. Allerdings laufen hier gelegentlich Immunprozesse ab, die entzündlicher sind als bei der natürlichen Infektion.
(Allerdings mit dem Nachteil, dass die Immunität sich nur auf das S-Protein ausrichtet, welches eine hohe Mutationsrate aufweist)

Zytokinmuster zu verschiedenen Zeiten und Veränderungen der CD8-Zellen bei LongCovid-Symptomen sind allerdings in nicht seltenen Fällen mit Reaktivierungen älterer Erkrankungen mit anderen Viren oder Borrelien vergesellschaftet, sodass auch durch deren Trigger Symptome wie Fibromylagie, ME/CFS, eingeschränkte Herzleistung etc. auftreten.

Die Ursache bei Covid? Minute 32
Das S1-Protein findet sich in CD-16-Monozyten und das auch sechs bis 15 Monate nach einem Corona-Infekt oder Impfung. In den Zellen fand man das Antigen, also das S1-Protein, aber nicht die RNA, diese war fragmentiert.
Es entstehen Fraktalkine, die zu einer Entzündung der inneren Schicht der Blutgefäße führen und somit dort eine Mikrodurchblutungsstörung mit Gerinnungsaktivierung auslösen. (Sie haben auch wichtige Funktionen im ZNS und werden für die Lernphase benötigt) Hier eine Übersichtsverlinkung zu Fraktalkinen. www.sciencedirect.com/topics/neuroscience/fractalkine
Im Ausgleich versucht der Körper über eine Blutgefäßentspannung dem zu begegnen. Dann kommt es zu Brainfog im Sinne der Überfüllung des Gehirns mit Blut, Herzsymptomatiken Blutdruckschwankungen, Herzfrequenzschwankungen, Schwächesymptomatiken etc.

80 bis 90% der LongCovid- oder Long-Vaccination-Patienten klagen über Kopfschmerzen, Migräne, Tinnitus, Brainfog, verändertes Hitze- und Kälteempfinden, Blutdruckabfall, HF-Schwankungen sind also im wesentlich die Folgen einer Endotheliitis.

Die Gabe von CCR5-Antogonisten (Virostatika) reduziert die Bindung nicht-klassischer Monozyten an die Gefäßwand, die ansonsten zu einer verstärkten Gefäßneubildung führt, was man mit dem Anstieg des VGEF dokumentieren kann.

Fraktalin führt zu einer Verhinderung der Apoptose der Monozyten, die ansonsten nur eine Woche alt werden, also dem natürlichen Zelltod zugeführt werden und somit beendet sich das Problem nicht von alleine.
Die Gabe von Statinen reduziert die Bildung der Fraktalkine und wirkt somit entzündungshemmend auf die innere Schicht der Blutgefäße.
(Wegen der geringsten Beeinträchtigung de Mitochindrienfunktion wähle ich hier das Rosuvastatin)
Hier könnte auch die Antwort auf die scheinbar unerklärlichen Leberentzündungen der Kinder liegen, seitdem wir Covid19 haben bzw. dagegen impfen.
DOI:10.1055/s-0029-1246350

 
Ich hoffe, ich habe Ihnen mit diesem Newsletter wieder interessante Informationen zusammengestellt. Bei Fragen, Unklarheiten, Anregungen oder Themenwünschen nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin
 
Praxis Ritterhude

Lesumstoteler Str. 65 • 27721 Ritterhude • Tel. 04292 – 2921 • Anfahrt

 

Praxis Bremen

Parkallee 301, 4. OG • 28213 Bremen • Tel. 0421 – 395015 • Anfahrt

 

 

Verwandte Themen

Gesundheitsnewsletter vom 24.09.2022 – Fibromyalgie – zwei Patientenbeispiele – PRMs und deren Wirkorte – M. Alzheimer – HDL-Cholesterin, zu viel und zu wenig sind risikobehaftet, – Mitochondrien so wichtig wie das Herz – MDR, Impfschadenbestätigung, aber

Nicht nur Infos, sondern auch mögliche therapeutische Ansätze Wenn dieser Newsletter nicht richtig angezeigt wird, klicken Sie bitte hier. Dr. Wiechert Gesundheitsnewsletter vom 24.09.2022   Praxis für individuelle Diagnostik und Therapie In meiner...

mehr lesen

Gesundheitsnewsletter vom 17.09.2022 – Falldarstellung Neurodermitis – Corona – Studien über „an“ und „mit“ sowie Immunität in Lunge und Serumwerten – Todesraten in den Impfwellen mit Hinweisen zu TLR4 – sowie Krebsrisiko nach SARS-CoV2- Brugada und …

Erkenntnisse bei Corona, plötzl. Herztod, Herpes, Diabetes, Herzfibrose, schwerer Neurodermitis Wenn dieser Newsletter nicht richtig angezeigt wird, klicken Sie bitte hier. Dr. Wiechert Gesundheitsnewsletter vom 17.09.2022   Praxis für individuelle...

mehr lesen
Bitte drehen Sie Ihr Gerät, um den Newsletter zu lesen.