Gesundheitsnewsletter vom 17.12.2015

von | 17. Dezember 2015

Gesundheitsnewsletter vom

Weihnachtswunsch des Autors und 1. Vorsitzenden der Deutschen Gesellschaft für Oxyvenierung e. V..

Sie könnten etwas für die Deutsche Gesellschaft für Oxyvenierung e.V. tun, wenn Sie über diesen Link Ihre Online-Einkäufe abwickeln würden. Einige Firmen zahlen Boni, andere nur eine Verkaufsprovision an Boost, wovon dann 90% an den Verein gehen. Besonders hohe Provisonen gibt es bei den Blumenversendern, Ikea, der Telekom, aber auch Briefmarken, Reisen, Mietwagen, PC, Kleidung, Büroartikel, Medikamente aus der Medpex-Apotheke etc. könnten dazu führen, dass der Verein mehr Geld für die Forschung zur Verfügung hat.


Der Newsletter verabschiedet sich in die Weihnachtsferien und wird im Neuen Jahr wieder erscheinen. Bis dahin wünsche ich Ihnen allen eine friedliche und erholsame Weihnachtszeit und einen tollen Jahreswechsel. Für Termine und Rezeptbestellungen, Befunde etc. bleibt die Praxis in Bremen zeitweilig geöffnet.

Die Themen:

  • Schützt L-Dopa vor der Makuladegeneration?

  • Histaminintoleranz

  • Lebermetastasen bei Darmkrebs, da sollte operiert werden

  • Reizdarmsyndrom oder chronisch entzündliche Magen-Darmerkrankung?

  • Die tägliche Einnahme von Vitamin B3 vermindert die Rezidivrate maligner Nicht-Melanome

  • Bei Zoeliakie und Weizenunverträglichkeit finden sich oft ANAs und AK gegen TPO

  • M. Alzheimer ist diätetisch zu beeinflussen

  • Umweltgifte: Millionen Menschen sind betroffen

  • Die Brieftaube ist arbeitslos – nun hat man sie als Pathologen zur Beurteilung der Histologie bei Brustkrebsverdacht eingesetzt.


Schützt L-Dopa vor der Makuladegeneration?

Dieser Frage gingen M.H. Brillant  et al. nach. Menschen ohne L-Dopa bekamen die Makuladegeneration im Durchschnitt mit 71 Jahren, die mit einer L-Dopa-Medikation erst mit 79,4 Jahren. Insgesamt war eine Risikosenkung für die AMD um 22% errechnet worden.
Anders kann man aber auch im Rahmen eines Neurostresspanels nach Dopamin, Adrenalin und Noradrenalin schauen. Bei einem Mangel sollte man nach den Ausgangssubstanzen Phenylalanin und Tyrosin schauen und hier gezielt ergänzen und die Wirkung überprüfen. Tritt die Wirkung nicht ein, müssen andere Einflüsse dieses blockieren, dann geht die Suche nach den Therapieerfolgshindernissen weiter. Eine gute Erfahrung im Sinne einer Reset-Wirkung, man macht also eigentlich alles richtig, aber der Körper reagiert nicht, habe ich mit der Me2vie-Systemtherapie machen können.


Histaminintoleranz

Die Leitlinie des Vorgehens bei V.a. Histaminintoleranz wird von den Allergologen formuliert. Neben dem Meiden der histaminhaltigen Nahrungsmittel, den Nahrungsmitteln, auf die man eine allergische Reaktion zeigt, sollte auch eine Darmsymbiose eingeleitet und eine exokrine Pancreassschäche ausgeschlossen werden. Heilerden, sofern sie denn aluminiumfrei sind oder Huminsäuren helfen neben Enzymen, wie der Diaminooxidase in DAOsin, die Symptome zu lindern.


Lebermetastasen bei Darmkrebs, da sollte operiert werden

Die retrospektive Studie von Dr. Christopher M. Booth und seiner Kollegen bezieht sich auf die Daten von 1310 Patienten  mit Darmkrebs und Lebermetastasen aus den Jahren 2002 bis 2009, bei denen die Lebermetastasen operativ entfernt wurden. Bei der krebskritischen Fünfjahresüberlebenszeit ist schon zu erkennen, dass die jüngeren Patienten ein besseres Ergebnis, als die älteren haben, man könnte aber durch begleitende Untersuchungen auf Therapieerfolgshindernisse und deren Korrektur die verbleibende Leberfunktion stärken. Die Operation wird befürwortet.


Reizdarmsyndrom oder chronisch entzündliche Magen-Darmerkrankung?

Die Calprotectinwerte im Stuhl zeigen starke Tagesschwankungen, sind aber über 7 Tage transportstabil. So habe ich bei einer Patienten mit drei Stühlen an einem Tag Werte, die  zwischen 80 und 1200mg/kg Stuhl schwankten. Nun gibt der Wert im Orchester anderer Parameter aber einen Anhaltswert für bestimmte Erkrankungen. Reizdarmsyndrom, Laktoseintoleranz, Fruktoseintoleranz und Zoeliakie sollten normale Calprotectinwerte aufweisen, bei akuter Colitis ulcerosa oder M.Crohn sollten es über 260 mg/kg Stuhl und bei M. Crohn in Remission unter 200 mg/kg Stuhl  sowie bei Colitis ulcerosa unter 90 mg/kg Stuhl sein. Eine Entzündung der Speiseröhre kann 100 mg/kg Stuhl, eine Magenentzündung 70 mg/kg Stuhl, ein Magengeschwür 125 mg/kg Stuhl, einen Diverticulitis 220 mg/kg Stuhl und eine durch Durchblutungseinschränkung bedingte Dickdarmentzündung im Rahmen einer Angina abdominalis kann 314 mg/kg Stuhl aufweisen, wie ich der Medical Tribune , 50. Jahrgang, Nr. 48 vom 27.11.2015 auf Seite 27 entnehme.


Die tägliche Einnahme von Vitamin B3 vermindert die Rezidivrate maligner Nicht-Melanome

2 x 500 mg Nicotinamid/Tag, das kann zu flushähnlichen Symptomen führen und war einen zeitlang als HDL-Cholesterinanheber auf dem Markt. Die Probanden der Studie hatten alle schon eine Behandlung wegen eines Basalzell- oder Plattenepithelkarzinoms hinter sich. In der Verumgruppe sind nach einem Jahr der täglichen Nicotinamideinnahme 23% weniger neuer Basalzell- oder Plattenepithelkarzinome aufgetreten, die Präkanzerosen traten 13% weniger auf. Das Vitamin wirkte nur so lange,wie es auch eingenommen wurde. Die Autoren vermuten als Wirkung einen Einfluss auf die DNA-Reparatur.
Der Körper kann sich dieses Vitamin bei Mangel aus Tryptophan selbst herstellen, das ist der Tryptophan/Kynurenin/Niacin-Sttoffwechsel.
Ein Mangel an Niacin bewirkt einen Mangel an NAD und NADP und NADPH, so dass die mitochondriale Funktion am Schritt 1 der Atmungskette ausgebremst wird.


Bei Zoeliakie und Weizenunverträglichkeit finden sich oft ANAs und AK gegen TPO

Daher sollte man bei ANAs oder erhöhten TPO-AK auch immer an die Zoeliakie oder Weizenunverträglichkeit denken und selbige möglichst ausschließen. Gelingt das nicht, bietet es sich an die Weizenprodukte und vielleicht sogar die glutenhaltige Produkte eher zu meiden.


M. Alzheimer ist diätetisch zu beeinflussen

Das man bei Demenzerkrankungen den Zucker-, Aminosäure-, Fettsäure-, Vitamin D-C-E-B-Stoffwechsel, Elektrolythaushalt und die Durchblutung sowie den Homocysteinspiegel optimieren muss und die Schwermetallbelastung z.B. mit a-Liponsäure reduzieren sollte, habe ich schon mehrfach beschrieben. Nun hat man die Bedeutung des Uridin-5-Monophosphat, die Phospholipide neben den Omega-3-Fettsäuren, dem Selen und den Vitaminen in einer Mischung auf ihre Wirkung über 12 Wochen überprüft und dazu die Produkte Souvenaid und Axona als Ketonkörperlieferant getestet. Letzter ist interessant, weil die Ketonkörper vom Gehirn auch bei einer Insulinresistenz aufgenommen und verstoffwechselt werden können. Alternativ kann man auch D-Galaktose nutzen, die den GLUT3-Rezeptor nutzt, der insulinunabhängig funktioniert.


Umweltgifte: Millionen Menschen sind betroffen

Der Umweltgiftreport 2015 klärt auf, aber kaum einer hört hin. Daten aus EU-Ländern sind in dem Bericht nicht enthalten.
Das ältestes Kohlekraftwerk mit Quecksilberausstoss steht in Bremen-Farge. Dort wird in den Salzkavernen auch Heizöl gelagert. Hier in Ritterhude hatte wir Organo Fluid und je nach Windrichtung auch die Stahlwerke, das Kohlekraftwerk und die Müllverbrennung.Wenn man den Taxifahrern glauben darf, werden die meisten Einsätze zur Krebstherapie aus Bremen Farge/Blumenthal und aus Scharmbeckstotel/Werschenregen/Lesumstotel gefahren. Zufall? Wahrnehmung einzelner? Wie wäre es denn, wenn aus dieser Gegend mal jeder meiner Leser aus dieser Ecke einen Zirkel von 500 m um seine Wohnung zieht und mir schreibt, wie viele Personen er kennt, die in den letzten fünf Jahren bereits an Krebs erkrankt  und wie viele davon an Krebs verstorben sind.


Die Brieftaube ist arbeitslos – nun hat man sie als Pathologen zur Beurteilung der Histologie bei Brustkrebsverdacht eingesetzt.

Die Treffergenauigkeit der Tauben für die Analyse der Histolgie auf Brustkrebs lag nach der Schulungsphase bei 87%. Lagen Mikroverkalkungen vor, lernten sie sehr schnell, ging es lediglich um eine Gewebeverdichtung, dauerte die Lernkurve deutlich länger. Der Lohn für die qualifizierte Arbeit lag in einer handvoll Körner. Wenn die Pathologen da mal nicht Konkurrenz bekommen. Der Test ist auf Youtube zu sehen und wurde auf springermedizin.de veröffentlicht.


Ich hoffe, ich habe Ihnen mit diesem Newsletter wieder interessante Informationen zusammengestellt. Bei Fragen, Unklarheiten, Anregungen oder Themenwünschen nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin


Email:
Internet: www.dr-wiechert.com


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