Gesundheitsnewsletter vom 16.11.2014

von | 16. November 2014

Gesundheitsnewsletter vom 16.11.2014

Ich kann ab der übernächsten Wochen den Adnagentest , der die Wirksamkeit von Krebstherapien inklusive derer Wirkung auf die Krebsstammzellen und ein spezielles Testset zur mitochondrialen Funktion, wie mitochondriales ATP, PGC1a, Rhodanase, NRF-2, Mitochondrienanzahl– oder Masse und mitochondriale Genmutation anbieten. Somit habe ich ein weiteres zuverlässiges Instrument zur Überprüfung der Wirksamkeit von mir eingesetzter regenerativer Therapieformen zur Verfügung.

Die Themen:

  • Neues zu Kurkumin

  • Chronische Schmerzen

  • Der Darmkrebs wird bei immer jüngeren Patienten diagnostiziert. Was soll ich tun oder was machen wir falsch?

  • Süßstoffe erzeugen Diabetes, weil sie die Darmflora verändern

  • Fluoridvergiftung, mindestens jedes 10te Kind ist betroffen, allerdings nicht akut, sondern chronisch. Dennoch…

  • Krebs und hoffentlich wird der auch im Gesunden entfernt…

  • Impfen von Säuglingen oder doch erst nach Ablauf des ersten Lebensjahres?

  • ALS, M. Parkinson und M. Alzheimer sind Synukleopathien mit Proteinverklumpungen und Aktivitätsstörungen der SOD

  • NSAR, Diclofenac, Cyclooxygenasehemmer sind immer wieder eine Diskussionspunkt mit meinen Patienten


Neues zu Kurkumin

Kurkumin wirkt antientzündlich und im Rahmen der Cellsymbiosistherapie heißt es, dass es die gleichen lichtquantenmodulierenden Eigenschaften wie Cytochromoxidase C, die Verbindung von Schritt 3 zu Schritt 4 der Atmungskette in den Mitochondrien hat. Es ist bekannt, dass es ganz schlecht resorbiert wird. Seine stärkste natürliche Wirkung liegt daher im Darm. Durch Extraktionsverfahren und die Kombination mit Piperin, das seinen Abbau über die Leber bremst, hofft man auf ausreichende Spiegel im Blut oder anderen Geweben. Intravenöse Arzneimittelpräparationen haben das gleiche Ziel der hohen Konzentration in allen Körperzellen, denn man weiß auch, dass
wichtige Schlüssel- oder Weichen-Enzyme, die bei chronischen Erkrankungen oder auch bei Krebs aktiv sind, durch dieses Substanz gehemmt werden können oder auch zu einer Regeneration des Krankheitsbildes führen können. Nun gibt es eine
Studie an Mäusen, in der man ein zur Nanoform emulgiertes Kurkumin (NEC) mit einem als normale Suspension aufbereitetem Kurkumin (sc) vergleicht. Die unterschiedliche Wirkung ist frappierend. Die Autoren empfehlen Kurkumin als Vorbeugung und bei Erkrankung seien dann höhere Dosierungen notwendig. Das deckt sich mit den Therapievorstellungen der Cellsymbiosistherapie ( CST ).


Chronische Schmerzen

In letzter Zeit habe ich bei chronischen Schmerzen wiederholt Dronabinol, ein Cannabispräparat auf BTM-Basis, erfolgreich eingesetzt. Nun bin ich auf ein Nahrungsergänzungmittel gestoßen, dass auch die Cannabinoidrezeptoren bedient und für Neuropathien bestimmt ist. Es handelt sich dabei um Palmitoylethanolamid (PEA). Ich denke, dass sich ein Therapieversuch lohnen würde. Ergänzend dazu und zur Entzündungshemmung des Curcumins bietet sich der Einsatz von Boswellia carterii an, da hier eine stärkere Entzündungshemmung als bei Boswellia serrata vorliegt. Die Studienlage dazu ist gut, wie die Quelleangaben in dem Link zur Substanz zeigen. So wirkt es ähnlich wie die intravenöse Sauerstofftherapie auch auf die Lipoxygenasen mit der verminderten Leukotrienfreisetzungen, die bei asthmatischen, allergischen Entzündungen, aber auch bei Akne von Bedeutung sind; Leukotriene: 1 und 2. Eine Einflussnahme auf diesen Stoffwechselprozess führt zur Einsparung von Cortison! An diesem Prozess sind auch die Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA beteiligt. Daher empfiehlt es sich bei diesen Erkrankungen auch, dass man die im labordokumentierten Optimalbereich ergänzt, denn nur dann können auch die Resolvine, die für die Ausheilung einer Erkrankung bedeutend sind, ausreichend gebildet werden. Cannabinoide haben auch eine Antikrebswirkung.


Der Darmkrebs wird bei immer jüngeren Patienten diagnostiziert. Was soll ich tun oder was machen wir falsch?

In den USA wurde eine epidemiologische Studie zum Auftreten des Dickdarmkrebsriskos im Zeitraum von 1975 bis 2010 ausgewertet und man sah einen Rückgang bei den über 50jährigen und eine deutliche Zunahme bei den 24-34jährigen Patienten, für die es ja kein offizielles Screeningverfahren gibt. Also sollte der junge Mensch nicht darauf warten, bis die Politik reagiert, sondern sich selbst auf eigene Kosten einer präventiven Stuhluntersuchung unterziehen. Fürsorgliche Eltern sponsern so etwas in dem Alter der gefühlten Unsterblichkeit. Einer Krebsentstehung geht immer eine mitochondriale Dysfunktion voraus, die durch mitochondrienschädigende Einflüsse entsteht. Der kritische Konsument weiß um die Vielzahl der Einflüsse, die für sich alleine genommen in der Regel problemlos sind, in der Summe das System aber überfordern können. Der kranke Patient ist danach auch in den fließenden Untersuchungsmedien wie Blut, Stuhl, Urin auch nicht vergiftet, sondern allenfalls belastet. Gerade im Hinblick auf die Tumore junger Menschen zeigen neue Forschungsergebnisse an Mäusen und anderen Tieren, dass auch bei homöopathischen Dosen epigentische Phänomene auftreten, die erst in der Folgegeneration die Erkrankung auslösen. Somit ist die Ursache möglicherweise auch im Leben der Eltern zu suchen. Bei all dieser Überlegenung darf man aber die Lebens-und Genussfreude nicht verlieren. Mit dem tollen Auto fahren Sie auch auch hin  und wieder  mal mit Bleifuß oder in den Kurven besonders schnittig, aber grundsätzlich halten Sie sich ja an die Regeln. Trotzdem lassen Sie Ihr Auto regelmässig überprüfen, damit Sie nicht aufgrund technischer Mängel einen Unfall erleiden.So sollte das auch im restlichen Leben sein. Was Sie dreimal täglich tun, dass bestimmen Sie in Ihrem Umfeld selbst und das entscheidet über die Gesundheit und was Sie dreimal im Monat machen, dass sind die Erlebnisse, von denen Sie später ihren Enkeln erzählen.
Wie sieht denn so eine Überprüfung des Autos beim Modell Mensch aus ?
Neben den Laborwerten und optischen Kontrollen bieten sich Funktionsparameter wie der Fettsäurestatus, der Amionosäurestatus, das lipidkorrigierte Coenzym Q10, die Serum- und Vollblutelektrolytanalyse, die Stuhlutersuchung auf Parameter der Darmflora, der Verdauung, des Immunsystems, der Reparatur- und Entzündungsparameter, die Ausleitung von Schwer- und Übergangsmetallen, die Behebung einer Insulinresistenz, der Ausgleich nachgewiesener Mängel oder die Optimierung dieser Substanzen und die Auflösung von begrenzenden Glaubenssätzen, die Sanierung von Wohnraumgiften, die grundsätzliche Ernährungsoptimierung für daheim und den ungereuten Genuss bei aushäusigen Einladungen etc. an, damit der Körper von Selbstheilungshindernissen befreit wird.


Süßstoffe erzeugen Diabetes, weil sie die Darmflora verändern

Im Mausmodell konnte man deren Darmflora durch die Gabe von Zuckerersatzstoffen so beeinflussen, dass eine Glucoseintoleranz entstand. Dann hat man geschaut, ob Mäuse, deren Darm keimfrei war, durch die Übertragung des Kotes der erkrankten Mäuse durch dessen Beimengung zum Futter an der Glucoseintoleranz erkranken würden. Ja, sie erkrankten. Gab man erkrankten Tieren den Stuhl von gesunden Mäusen, wurden die auch wieder gesund. Dann wurde ein Versuch beim Menschen durchgeführt. Sieben Personen, die noch nicht Süßstaoffen genommen haben sollten, wurden mit der zulässigen Tages-Höchstdosis für Saccharin belastet, nämlich 5mg/kgKG/Tag und vier der sieben Probanden entwickelten bereits nach einer Woche dieser Süßstoffeinnahme eine deutlich schlechtere Zuckerverträglichkeitsantwort, als vor Studienbeginn. Es fand sich in dieser Vierergruppe auch eine veränderte Darmflora, während die anderen drei mit einer unveränderten Glucosantwort auch eine stabile Darmflora zeigten. 20 Süßstofftabletten/Tag entsprechen etwa der verabreichten Studienmenge.


Fluoridvergiftung, mindestens jedes 10te Kind ist betroffen, allerdings nicht akut, sondern chronisch. Dennoch…

Gefleckte Zähne, wie in diesem Artikel zu sehen, wurde in sechs deutschen Studien zwischen 1986 und 2006 in 7,4 bis 40 % der untersuchten Kinder gefunden, in einer schwedischen Studie waren es bei 551 achtjährigen Kindern sogar 45% von einer Dentalfluorose betroffen.  Eine solche Dentalfluorose ist aber nur das Schaufenster, denn ähnliche Prozesse finden sich auch an den Knochen, wodurch der Halt der Zahne beeinträchtigt werden kann. Früher gab man Fluoridtabletten gegen Osteoporose. Wegen der eher negativen Wirkung ist man davon aber wieder abgegangen. Kinderorthopäden sehen wohl zunehmende Spannungsbrüche, zu deren Ursache die Fluoridbelastung diskutiert wird. Zusammenhänge zur Hirnleistung, dem Immunsystem, der Entkalkung der Backenzähne, Knochenkrebs, der Häufigkeit des Down-Syndroms werden zum Vorkommen und Kontakt zu der Substanz ausserhalb der Zahnpasta beschrieben. Wie kann ich eine Fluoridanamnese erheben?
Aber die fluoridhaltige Zahnpasta schützt doch den Zahn! Im Gegensatz zu dieser Lehrmeinung gibt es eine Untersuchung der Zähne mit einer X-ray photoelectron spectroscopy (XPS), die nachweist, dass der Schutzeffekt im Nanometerbereich der Zahnoberfläche liegt und keine tieferen Schutzfunktionen hat, wie bisher kommuniziert wird.
Womit und wie soll ich denn jetzt z. B. putzen ?


Krebs und hoffentlich wird der auch im Gesunden entfernt…

Diese wichtige Aufgabe obliegt dem Chirurgen; meistens dessen Erfahrung und momentanen Einschätzung. Daher ist das Ergebnis nicht immer wie gewünscht. Deshalb hat man sich Gedanken gemacht, wie man dieses Ergebnis verbessern kann. Eine Möglichkeit ist ein sogenanntes elektrisches Skalpell, das über Verdampfungen und Widerstandsmessung zwischen gesundem und krebsigem Gewebe unterscheiden kann.
Eine zweite Möglichkeit besteht in der Nutzung eines multispektralen Fluoreszenz-Kamera-Systems, das während der OP kleinste Tumorzellen sichtbar macht.
Eine dritte und wirklich einfache Methode ist der Einsatz von fluoreszierenden Substanzen, die in Krebszellen schlechter abgebaut werden können als in gesunden Zellen und sich dort somit anreichern und unter einer speziellen Optik für den Operateur sichtbar werden. Das geht mit dem fluoreszierenden Zwischenprodukt Protoporphyrin IX (PpIX) und diesem Kamerasystem oder mit dem DIVA-Verfahren, bei dem  der Operateur  dann im Licht einer Speziallampe leuchtend rot-violettes Tumorgewebe von dunkelblauem, gesundem Gewebe unterscheiden kann.
Dann gibt es noch endoskopische Verfahren, wo durch ein Laserlicht die Körperzellen zur Bildung von fluoreszierenden Stoffen gebracht werden und somit selbstständig Licht aussenden. Dabei leuchten die Krebszellen deutlich schwächer als die gesunden Zellen. Das geht auch bei der Prostata.
Also: Der informiertere Patient findet die besseren Therapiemöglichkeiten und sollte dann vermutlich auch besser therapiert werden.


Impfen von Säuglingen oder doch erst nach Ablauf des ersten Lebensjahres?

Dieses Thema wird schon lange diskutiert und nun hat sich eine Fachfrau dazu öffentlich geäussert, um dann sofort wieder zurück zu rundern und dabei um den Schutz ihrer Identität zu bitten. Es wurde dann die Frage nach einer studienbelegten Konsequenz des um ein Jahr verzögerten Impfens gefragt und diese Antwort wurde im Originalton gegeben. Eine wichtige weitere Frage bezog sich auf die Bedeutung und Entwicklung der natürlichen Killerzellen beim Säugling sowie auf  die statistische Erhöhung der Säuglingssterberate in gut situierten ländlichen Gebieten in Beziehung zum Impfverhalten in den USA und auf die Folge der Exposition der kleinen Körper auf die Zusatzstoffe Thiomersal und Aluminum.
 


ALS, M. Parkinson und M. Alzheimer sind Synukleopathien mit Proteinverklumpungen und Aktivitätsstörungen der SOD

Die SOD1 dient im zentralen Nervensystem der Entgiftung zellulärer Sauerstoffradikale und bei einer genetischen Veränderung des zugehörigen Gens wird die Struktur des Enzyms verändert und der Kupfer/Zink-Komplex mehr an der Enzymoberfläche exprimiert, wodurch zunehmend unkontrollierte Stoffwechselprozesse mit Proteinverklumpung stattfinden können.
Liegt keine Genmutation vor, kann ein  Kupfer- oder Zinkmangel die Funktion der SOD1 und eine Manganmangel die der SOD2 einschränken. So ein Mangel kann bei einer Belastung mit Schwermetallen entstehen. Neue Erkenntnisse bestätigen, dass die Mutation der Gene für diese Enzyme viel seltener als vermutet die Ursache ausmachen. Bei eingeschränkter Aktivität der SOD sollten also die Optionen einer Ursachenvermeidung getestet werden, damit sich der Verlauf der Erkrankung ursächlich bessert.


NSAR, Diclofenac, Cyclooxygenasehemmer sind immer wieder eine Diskussionspunkt mit meinen Patienten

Hier sehen Sie noch einmal aus berufenem pharmazeutischem Munde, wie sehr bei der Einnahme der Cyclooxygenasehemmer zur Vorsicht gemahnt wird. Es wird sogar von Thrombosen in den Arterien gesprochen.


Ich hoffe, ich habe Ihnen mit diesem Newsletter wieder interessante Informationen zusammengestellt. Bei Fragen, Unklarheiten, Anregungen oder Themenwünschen nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin


Email:
Internet: www.dr-wiechert.com


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