Gesundheitsnewsletter vom 14.6.2015

von | 14. Juni 2015

Gesundheitsnewsletter vom 14.06.2015

Liebe Leser,
da bin ich wieder.
Der Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie e.V. und die tolle Seminarreise nach Oslo ließen mir neben der Praxis keinen Raum für einen Newsletter, aber nun geht es weiter.
Die Vorträge des Kongresses werden diese Woche an die Teilnehmer per Email versendet und später auch im geschützten Mitgliederbereich der Homepage der Gesellschaft zur Verfügung gestellt werden. Als wesentliche Highlights des Kongresses konnten wir feststellen, dass die Sankintherapie in Zusammenarbeit mit der Oxyvenierung nicht nur im erlebten Ergebnis, sondern auch in den Messwerten des Verhältnisses von Il-1b und Interleukin-Rezeptorantagonist noch eine deutliche Wirkungsverstärkung und Effektivität erfährt. Das Labor MMD hält hierfür einen Test bereit. Auch konnte die Bebrütungszeit der Sanakinprobe bei Blutentnahme vor der 9. Oxyvenierung auf zwei Stunden verkürzt werden. Nach einer Wochenendpause kann der Start mit einer Oxyvenierung und dann zwei Stunden später erfolgender Blutentnahme für die Sanakintherapie die Vorarbeit der Oxyvenierung boostern. Das Labor MMD sponserte die Messungen der Interleukine durch eine Leistung zum Selbstkostenpreis.
Die Mitochondrienverjüngung konnte anhand von Laborparametern belegt werden, so verschwinden durch die Oxyvenierung sogenannte Deletionsmutanten, es werden also schwache Mitochondrien gemausert und die verbleibenden, gegenüber oxidativem Stress toleranteren, Mitochondrien werden vermehrt. Deren Toleranz lässt sich am NRF2  festmachen. Parallel dazu steigt die Aktivität der Rhodanase, die ATP-Produktion wird effektiver und die Mitochondrien werden quasi verjüngt. Bildlich ein mitochondrialer Reset. Dieses Testverfahren führt das Labor MMD durch. Frau Prof. Dr. Brigitte König stellte diese Daten in Bezug auf die klinische Relavanz eindrucksvoll vor.

Die Optimalversorgung mit Omega-3-Fettsäuren führt zu verbesserten Funktionen der Psyche, des Gehirns, der Schmerzreduktion, der Symptome von ADHS, der Insulinresistenz, der Fettwerte, der Arteriosklerose, der Cholesterinwerte der Überwindung der silent Inflammation, der Allergie, der Durchblutungsstörung, der Hormonwirkung, der MS, des M. Parkinson, der Altersdemenz usw.. Bevor man also zu Medikamenten mit einer Liste von Nebenwirkungen greift, sollte man diesen therapeutischen Aspekt ausnutzen. In kritischen Fällen, in denen eine orale Versorgung nicht umgesetzt wird, stünde auch eine Infusion der Omega-3-Fettsäuren zur Verfügung.
Im Rahmen meiner Praxisstudie sponserte das Labor Biovis die Untersuchung der Fettsäuremessungen. Es zeigte sich, dass die individuellen Veränderungen auch im Zwei-Wochen-Zeitfenster schon zu erkennen sind, so dass eine Dosisoptimierung auch schon frühzeitiger als bisher erfolgen kann.
Die Pilotstudie aus dem Herbst des letzten Jahres, mit meinen Blutwerten und der Einnahme kleinster Dosierungen von ASS, zeigte, im Zusammenhang mit der Oxyvenierung, einen Anstieg von Resolvinen, wie es bisher noch nicht beschrieben wurde. An diesem Prozess sind Lipoxygenasen beteiligt. Die Überprüfung dieser Ergebnisse im Rahmen meiner Praxisstudie bestätigt deren Tendenz, aber nicht das Ausmaß. 7500 Messdaten wertet man aber auch nicht in zwei Tagen aus, daher werden diese Ergebnisse erst zum nächsten Kongress präsentiert werden können. Der Anstieg der Endocannabinoide EPEA und DHEA, bei optimaler Fischölversorgung im Zusammenhang mit der Oxyvenierung, erklärt sich durch die Verdrängung der Arachidonsäure aus der Membran der Zellen, so dass dann vermehrt DHA und EPA anstelle der AA zur Bildung von Endocannabinoiden zur Verfügung stehen. Das führt dann zu einer Reduktion von AEA und 2-AG, die appetitsteigernd an CB1 und CB2 angreifen und stattdessen zu einem Anstieg von EPAA und DHEA, wodurch es zur Appetitzügelung, Entzündungshemmung und langfristig zur Gewichtsabnahme kommt. Auf dem Weg der Gewichtsabnahme schmelzen dann besonders die Bauchfette, die Omega-6-Fettsäure-haltig sind, was zu einem verzögerten Eintritt der Entzündungshemmung führen kann, zumal ja auch fettlösliche Gifte freigesetzt werden können.
Frau Dr. Blaurock-Busch vom Labor Micrcotrace Minerals gab hier den Hinweis, dass Vitamin B12 in therapeutischer Dosierung die Entgiftung fördern bzw. deren Nebenwirkungen mindern kann.
Dr. Bortfeldt berichtete über Erfolge der Oxyvenierungstherapie bei Lungenfibrose mit Verdopplung der Lungenfunktion. Ich kann da aus meinem Patientenclientel ergänzen, dass bei einem meiner Patienten bereits ein Termin zur Prüfung einer Transplantationsindikation bei der MHH vereinbart wurde und dass dieser Patient nunmehr schon über zwei Jahre hinweg Normwerte der Lungenfunktion aufweist und jetzt auch noch Gesangsunterricht nimmt. Es werden keine inhalativen oder oralen Lungenmedikamente eingenommen. Solche Entspannungen chronisch entzündlicher Prozesse führen auch zu einer Verbesserung der Herzratenvarianzanalyse, also einer Harmoniserung des vegetativen Nervensystems, worüber Dr. Bortfeldt eindrucksvoll berichtete.
Herr HP Ralf Wigand stellte die therapeutischen Erfolge der Me2vie-Systemtherapie vor,
Herr Dr. Weber zeigte die Möglichkeiten der Lasertherapie auf und
Jörg Hentschel von Taramax wies auf die juristischen Feinheiten einer korrekten Patientenaufklärung hin und stellt den Mitgliedern der Gesellschaft  hierfür ein Musterschreiben zur Verfügung.
HP Albert Hesse infomierte über die Bedeutung der Darmflora und deren Abhängigkeit von dem was wir essen. Im nächsten Jahr möchte er auf dem Kongress, der am 04. und 05.Juni 2016 stattfinden wird, ein glutenfreies Buffet aus dem Angebot der Firma Provicell sponsern.

Die Seminarreise nach Oslo führte mich erneut mit Dr. Schmiedel zusammen, der auch auf dem Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie über die Bedeutung der Omega-3-Fettsäuren referiert hatte. Er ist ein erfolgreicher Buchautor, der leicht verständlich erklärt, wie wir auf natürliche Art und Weise zur Gesundung gelangen können. Als weiteren Referenten lernte ich Prof. Dr. Jörg Spitz kennen, der über das fettlösliche Vitamin D und dessen Bedeutung bei den Omega-3-Fettsäuren berichtete. Als besonders wichtigen Aspekt wies er darauf hin, dass neue Studiendaten eindeutig belegen, dass man zum einen den optimalen 25-OH-D3-Spiegel bräuchte und dass dieser aber nicht durch Einnahme des Vitamins in hoher Dosis in Intervallen, sondern mit angepasster täglicher Dosierung zu erhalten sei, da das Vitamin nur dann für seine biologischen Aufgaben in der gewünschten Form verfügbar ist. Dr. Burkhard Schütz vom Labor Biovis erklärte die Vorzüge seines Bloodspottestes, der eine Korelation der Blutmesswerte zu den Bloodspotergebnissen von über 0,9 aufzeigte und Zellen vom Plasma trennt, so dass wirklich die Werte aus der Erythrozytenmembran gemessen werden. Dieses Testverfahren hat sich gegenüber der Blutuntersuchung auch besonders für Serotonin und Kynurenin bewährt. Die Optimierung dieser mit entzündlicher Stoffwechsellage verbundenen Erschöpfungssituationen lässt sich mit Omega-3-FS, intravenöser Sauerstofftherapie, Copingstrategien für eine Stressbewältigung erreichen, so dass auch die Aktivität der Indolamin-2,3-Dioxygenase (IDO) gesenkt werden kann. Die neue Mikrobiomsequenzierung mit über 250 Stämmen von Darmkeimen verbessert die Stuhldiagnostik und eröffnet vermutlich weitere therapeutische Möglichkeiten für mit dem Mikrobiom assoziierte Erkrankungen. Dr. Henn informierte über die Grundlagen der Omega-3-Fettsäuren. Er hat hierüber eine Masterarbeit verfasst. Ich habe die Fettsäuren meiner Ergebnisse interpretiert und aufgezeigt, wie man behaupten kann: "Zeige mir Dein Fettsäureergebnis und ich sage Dir, wie Du Dich ernährst." Übereinstimmend kamen wir zu dem Ergebnis, dass ein Großteil der eingeschränkten Schulleistung durch die Mangelversorgung mit Vitamin D und Omega-3-FS bedingt ist. Im kollegialen Gespräch haben wir es um einen Mangel an Jod, B-Vitaminen, Magnesium und ein Zu viel an schnell verfügbaren Kohlenhydraten und ungesunden Fetten ergänzt. Daher empfehlen wir allen Eltern, dass sei dafür sorgen, dass diese Stoffe in der gemeinsam verzehrten Kost vorkommen. Zweimal Fisch/Woche ist für solche Ziele ein illusorischer Versuch, hier gilt es zu messen und dann zu substituieren, das kann aber als Öl im Essen geschehen.


Die Themen aus meinen täglichen Newsletterrecherchen:

  • Koffein löst Stress au

  • Pestizide sollten strikter reguliert werden, denn sie akkumulieren im Körper und im Trinkwasser, führen zum Aussterben von Arten, doch…

  • Krebsdiagnose aus dem Blut

  • Lymphbahnen der Hirnhaut – die Anatomiebücher benötigen ein neues Kapitel

  • Aromatherapie für …

  • Die Nierenfunktion korreliert mit der Herzgesundheit

  • Fragwürdiges Mittel zur Gewichtsreduktion

  • Brom verdrängt lebenswichtiges Jod. Cola entfernt es jetzt aus seiner Limonade, läßt aber das Aluminium drin.

  • Schlafapnoe – CPAP-Beatmung ist bisher die Lösung, doch…

  • Flibanserin für Frauen, in den USA gibt es ein positives Votum der FDA

  • Allergien, was hat man eigentlich früher gemacht ?

  • Trockene Augen sind ein Entzündungsprozess

  • EU-Lebensmittelbehörde warnt erneut vor Acrylamid


Koffein löst Stress auf

Koffein wirkt am Adenosinrezeptor A2A. Wird dieser Rezeptor durch Koffein oder vergleichbare Substanzen blockiert, können die darüber vermittelten Symptome wie Schmerz, depressive Stimmung, eingeschränktes Erinnerungsvermögen nicht mehr ungehindert zur Ausprägung kommen und die Hirnfunktion mit den dazugehörigen Botenstoffen normalisiert sich.


Pestizide sollten strikter reguliert werden, denn sie akkumulieren im Körper und im Trinkwasser, führen zum Aussterben von Arten, doch…

daraus wird wohl nichts, denn obwohl Wissenschaftler  EDCs schon in geringen Dosen mit einem Anstieg fetaler Auffälligkeiten, erniedrigter Spermienzahl, Missbildungen der Geschlechtsteile, Hodenhochstand, Penis-Missbildungen, Unfruchtbarkeit, Krebs und sogar eingeschränktem IQ in Verbindung bringen, wurde das geplante EDC-Verbot am 2. Juli 2013 gekippt. Geht die Macht vom Volke aus ?


Krebsdiagnose aus dem Blut

Auf dem Gebiet der Krebsdiagnose aus dem Blut tut sich einiges. Der Septin-9-Test, der ADNA-Test und nun auch schon aus dem Fetalblut.


Lymphbahnen der Hirnhaut – die Anatomiebücher benötigen ein neues Kapitel

Trotz modernster Diagnostik wurden erst kürzlich die Lymphbahnen des Gehirns entdeckt und beschrieben. Neurologischer Erkrankungen von Autismus über Alzheimer bis hin zur Multiplen Sklerose, aber auch so banaler Erkrankungen wir Migräne können mit dieser Erkenntnis besser verstanden werden. Im Grund genommen erklären diese Forschungsergebnisse die Wirkung der Oxyvenierung, des Vitamin D3, der Omaga-3-Fettsäure, der Resolvine, der Darmsymbioselenkung, der Mikrostromtherapie zur Stimulation des Lymphsystems,  etc. bei diesen Erkrankungen. Eine Entgiftung der Hirnzellen über die Lymphe, Hirnzellen bestehen zu 60% Trockenmasse aus Fett, ist besonders wichtig. Bei chronischen Hirnerkrankungen wie MS, M. Parkinson, Alzheimer etc. scheint dieses gestört zu sein. Grundsätzlich sollten wir aber prophylaktisch an einer guten Giftausleitung und einem intakten Lymphsystem interessiert sein.


Aromatherapie für …

Krebszellen, Virunserkrankungen, MRSA etc. Das Labor Biovis bietet ein Aromatogramm für Infektionen an. Es arbeitet mit einem Hemmhof, ähnlich den Antibiogrammen. Hier ergeben sich ganz neue Therapieoptionen. Dr. med. vet. Anita Kracke referierte auf der Seminarreise nach Oslo über Rezepturen für bestimmte Indikationen. Aus derVielzahl der angeführten  Kräuter und deren Öle finden sich auch einige in diesem Link wieder.



Die Nierenfunktion korreliert mit der Herzgesundheit

Glomeruläre Fitrationsrate und Albumin im Urin sind eigenständige Indikatoren für Herzkreislauferkrankungen und zuverlässiger als die Cholesterinwerte.


Fragwürdiges Mittel zur Gewichtsreduktion

 2,4-Dinitrophenol (DNP) wird in der Farbenindustrie verwendet und entkoppelt die mitochondriale Atmungskette. Anstatt das ATP zu bilden verpufft die Energie als Wärme. Man nimmt also ab oder man überhitzt, hat Herzrasen, gesteigerte Atemfrequenz oder noch schlimmeres. ImTierversuch war es wohl nicht so schlimm, dennoch rate ich dringend davon ab.


Brom verdrängt lebenswichtiges Jod. Cola entfernt es jetzt aus seiner Limonade, läßt aber das Aluminium drin.

Hätten Sie gedacht, das Cola eine Quelle für Brom ist ? Wissen Sie, das Cola eine Quelle für Aluminium ist ? Brom und Jod. Aluminium als hyperaktive Metallionen.


Schlafapnoe – CPAP-Beatmung ist bisher die Lösung, doch…

jetzt stellt sich heraus, dass Patienten mit Herzschäche davon nicht profitieren, sondern das deren Sterberate ansteigt. Aufgefallen ist das bei den RESMed.-Geräten, aber alle anderen Anbieter müssen das auch überprüfen.


Flibanserin für Frauen, in den USA gibt es ein positives Votum der FDA

Flibanserin soll den weiblichen Lusttrieb steigern. Bei Flibanserin handelt es sich um ein Antidepressivum, das den Spiegel des lusthemmenden Serotonins absenken und den Spiegel von Dopamin und Noradrenalin anheben soll. Da schaue ich mir doch lieber den Fettsäurestatus, den Aminosäurestatus, den Vitaminstatus und den Mineralstatus an und gleiche den zunächst einmal aus. Erst wenn es dann nicht zu einer Selbstregulation kommt, halte ich solche Eingriffe für eine Therapieoption.


Allergien, was hat man eigentlich früher gemacht ?

Neben der Meidung des Allergens kamen Vitamin C, Calcium, Zink, Vitamin B3 etc. zum Einsatz.


Trockene Augen sind ein Entzündungsprozess

Daher sind alle Therapien, die dieses Entzündungsniveau senken, hilfreich. Wie das natürlich funktioniert, habe ich in diesem Newsletter beschrieben. Nun steht ein neues Medikament in der Pipeline, dass anders als in meinen Ausführungen weiter oben beschrieben, eben nicht im ganzen Körper, sondern nur am Auge wirken. Es heißt Liftegrast.


EU-Lebensmittelbehörde warnt erneut vor Acrylamid

Acrylamid verändert das Erbgut und kann Krebs auslösen. Am häufigsten kommt Acrylamid in Kartoffelprodukten wie Chips und Pommes Frites sowie in Kaffee und Getreideprodukten wie Keksen, Kräckern, Knäckebrot und Toastbrot vor. Besonders gefährdet sind die Kinder, da die Entwicklungder Leber und die Dosis pro Kilogramm Körpergewicht hier ins Gewicht fallen.


Ich hoffe, ich habe Ihnen mit diesem Newsletter wieder interessante Informationen zusammengestellt. Bei Fragen, Unklarheiten, Anregungen oder Themenwünschen nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin


Email:
Internet: www.dr-wiechert.com


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