Gesundheitsnewsletter vom 14.1.2017

von | 14. Januar 2017

Gesundheitsnewsletter vom 14.01.2017

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
ich freue mich, dass Sie wieder dabei sind und hoffe, dass Sie alle wohlbehalten in das Neue Jahr gekommen sind, für das ich Ihnen mindestens dreimal so viel wünsche, wie Sie mir gönnen.

Das sollten Sie wissen:

 Bisher ist bei allen Frauen, die wegen des Haarausfalls die Sanakintherapie der Kopfhaut erhielten, dieser Haarausfall nachhaltig gestoppt. Ob die Haare auch vermehrt neu wachsen, ist noch nicht klar, denn erst Ende März sind die 4-5 Monate Latenzzeit um. Aber allein die Begrenzung des Haarausfalls mit dieser körpereigenen Substanz ist doch schon richtig gut.

Die Themen:

  • Jeder Sechste in Deutschland nimmt einen Magensäurehemmer, (PPI) und einige davon sind schwanger.

  • Gepökeltes Fleisch, besser nicht mehr als drei Portionen pro Woche essen

  • Knieschmerzen, therapeutischer Nutzen einer intraartikulären Kochsalzinjektion in Metaanalyse ist belegt

  • 70% der älteren Menschen sind mit Toxoplasmen infiziert, Schizophrenie, Angststörung, Suizidalität

  • Chronischer Hustenreiz – was ist die Ursache?

  • Welche Bedeutung kommt der Farbe des Lichts zu, was sollten Sie vermeiden?

  • Die Krebsgefahr, der bisher als verträglich angesehenen Konzentrationen am Arbeitsplatz, wird mit neuen Grenzwerten gewürdigt.

  • Dendritische Zellen wirken bei Brustkrebs, Studie zeigt Wirksam- und Verträglichkeit!

  • Chronischer Kopfschmerz wegen niedriger Vitamin D-Spiegel.

  • Chronische Entzündung (TNFa) und Hemmung des cGMP bewirken Übergewicht.

  • Wie wird das Ribosom über den genauen Arbeitsauftrag informiert?


Jeder Sechste in Deutschland nimmt einen Magensäurehemmer, (PPI) und einige davon sind schwanger.

Mit anderen Worten, jeder Sechste nimmt Medikamente, die den Magen gefährden oder ernährt sich so, dass der Magen rebelliert. Sie würden ein Dieselfahrzeug ja auch nicht mit Super betanken oder einen Benziner mit Diesel. Beides sind Autos mit Verbrennungsmotoren, aber dennoch unterscheiden sie sich in ganz wichtigen Eigenschaften. Wenn Ihr Körper Ihnen signalisiert, dass er diesen Treibstoff, den Sie gerade schlucken, nicht verträgt, dann sollten Sie darauf hinsichtlich Ihres Körpers genau so reagieren, wie sie es auch bei Ihrem Auto machen würden.
Das Protonenpumpenhemmer nicht nur gute Eigenschaften haben, habe ich schon wiederholt geschildert. Durch das Reboundphänomen, also die vermehrte Säurebildung beim Auslassversuch, sind sie wegen der Beschwerden geneigt, sofort wieder zur Tablette zu greifen. Eine Never ending Story, wenn Sie es nicht schaffen, sich mit Säurebindern zu schützen. Dabei sollten Sie darauf achten, dass Sie solche Mittel nehmen, die selbst nicht reizen, also nicht etwa einer Lauge, die auf dem Weg durch die Speiseröhre nicht minder schlimm ist, wie die Säure und dass das Mittel frei von Alumium ist, denn dass das nicht gut ist, dürfte auch kein Geheimnis mehr sein.
In der Schwangerschaft sollten Kartoffelsaft, Möhrensaft, Kamilletee, Milch etc. genutzt werden, aber keine PPI,  denn die Einnahme von PPI verdreifacht das Risikos des ungeborenen Kindes an Asthma zu erkranken.


Gepökeltes Fleisch, besser nicht mehr als drei Portionen pro Woche essen

Die WHO hat gepökelte Fleischerzeugnisse 2016 als krebserregend eingestuft. Da haben sie sich ja ganz schön Zeit gelassen. Bekannt ist auch eine Risikoerhöhung für Herzkreislauferkrankungen, Übergewicht und Exacerbationen bei Asthma und COPD.
Als Portion gelten zwei Scheiben Schinken oder Wurst. Wie ist da wohl Grünkohl mit Kassler und westfälischen Räuchermettendchen zu bewerten?
Über einen Zeitraum von 7 Jahren wurden Personen anhand von Fragebögen über Ihren Konsum an gepökelten Fleischwaren und nach Krankheitssymptomen befragt. In der Auswertung sah man dass Symptome wie Engefühl in der Brust, die Zunahme asthmatischer Beschwerden und  das Ausmaß von Luftnot in verschiedenen Situation eine enge Korrelation zum Konsum der gepökelten Fleischprodukte hatte. Bei 2,5, bis zu 3,9 oder über 4 Portionen/Woche nahmen die Beschwerden um 14 – 20 bzw. 22% zu.
Wer zu diesen Lebensmittel greift, ist meistens schwerer, oft Raucher, verzehrt mehr Salz und gesättigte und wohl auch mehr Omega-6-Fettsäuren.
Die Riskoerhöhung für die Symptomverschlechterung, im Vergleich der Gruppe mit dem höchsten gegenüber der mit dem geringsten Konsum an Pökelware, lag bei 76 %. Das Übergewicht hatte an dieser Risikoerhöhung nur einen Anteil von 7%.
Der Konsum der Pökelware führte zu einem direkten Anstieg des CRP, so dass man von einer systemischen Entzündung ausgehen muss, die die Kompensationsbreite des Asthmas von subklinisch zu klinisch, also symptmatisch, deutlich verschmälert.


Knieschmerzen, therapeutischer Nutzen einer intraartikulären Kochsalzinjektion in Metaanalyse belegt

Anhand einer visuellen Schmerzskala kann man die Schmerzintensität erfassen und anhand eines Summenscore aus Funktionseinschränkung der Gelenke, Steifigkeit und Schmerz einen etwas objektiveren Wert erfassen. Das waren die Ausgangs- und Endpunkte der Beobachtungen von Studien mit Osteoarthritis, zu deutsch Arthritis, also Gelenkentzündung, die hier in einer Metaanalyse verglichen wurden. Gegenüber der Placebogruppe ergab sich eine deutliche Beschwerdelinderung nach 3 bzw. 6 Monaten, wenn man eine isotonische Kochsalzlösung in das Gelenk spritzte. Man erklärt es sich damit, dass eine Verdünnung der proentzünlichen Botenstoffen diesen Effekt ermöglicht. In den USA überlegt man, dieses nun zum Therapiestandard zu erheben.
Ich setze ja die Sanakintherapie ein. Hier bei wird das körpereigene Blut in einer möglichst entzündungsarmen oder -freien Situation in dem Medizinprodukt "Sanakinröhrchen" stimuliert und bebrütet. Die Stimulation der Immunzellen und anschließende Bebrütung bis zu drei Stunden führt zu einer Vermehrung von Wuchsstoffen und antientzündlichen Botenstoffen, insbesonderes des Interleukin-1-Rezeptorantagonisten, der nicht nur die Gelenkflüssigkeit verdünnt, sondern gezielt um die Il-1-Rezeptoren konkurriert. Somit ist früher und nachhaltiger mit Effekten zu rechnen, wie ich es bisher auch erfahren durfte.


70% der älteren Menschen sind mit Toxoplasmen infiziert, Schizophrenie, Angststörung, Suizidalität

Diese latente Infektion gesunder Menschen kann durch deren Immunsystem nicht vollständig beseitigt werden. Wahrscheinlich ist das bei Borrelien auch so, kommt mir gerade in den Sinn.
Ich habe schon früher über die Wesensveränderung durch diesen Keim geschrieben.
Der Keim kann den Charakter seines Wirtes dahingehend verändern, dass er aus dem Zwischenwirt wieder in den Endwirt gelangen kann. Dazu verursacht er eine Dysbalance von Dopamin und Norepinephrin. Das führt zu einer Einschränkung des Arbeitsgedächtnisses, aber steht möglicherweise auch mit Schizophrenie, Angststörungen und Suizidalität in Beziehung. Die Bradyzoiten halten sich in der Ruhephase in Zysten auf und sind dann von Antibiotia nicht zu erreichen.
Gleiches wird ja auch über Borrelien berichtet.


Chronischer Hustenreiz – was ist die Ursache?

Über das Nasal Drip Syndrom und den Reflux von Magensäure und die COPD habe ich bereits früher geschrieben. Nun soll es aber um die Nebenwirkung von Medikamenten gehen. Dabei ist von besonderer Bedeutung, dass die Enzyme der Leberentgiftung Phase 1 zu 10 Prozent ihrer Aktivität auch in der Lunge vorkommen und somit in dieser Funktion die Ausgangssubstanzen in giftigere Zwischenprodukte umsetzen. Antiarrhythmika, Blutdrucksenker, Chemotherapeutika,  Antibiotika und NSAIDs sowie Biologicals sind die häufigsten Problemmedikamente. Wenn Sie es genauer wissen wollen, folgen Sie dem Link. Sie erfahren dort etwas über die Wirkungsmechnismen, die chronischen Folgen, die dosisabhängigen Schädigungen der Mitochondrien usw.
Unter www.pneumotox.com finden Sie eine alphabetische Auflistung der Substanzen. Interessant ist, dass das so wichtige N-Acetycystein bei einer Überdosierung oder einer starken Histaminintoleranz auch zu den Verdächtigen gehört. Daher ist bei einer Substitution auch immer eine Eingangs- und Verlaufslaboruntersuchung notwendig.


Welche Bedeutung kommt der Farbe des Lichts zu, was sollten Sie vermeiden?

Licht mit einer Wellenlänge unter 500 nm sieht blauweiß aus, wirkt kalt, stört den Tag-Nacht-Rhythmus und beeinträchtigt den Schlaf. Die Lichtintensität sollte dem Bedarf angepaßt und zielgerichtet gelenkt werden. Das Netzwerk "Verlust der Nacht" hat sich über Jahre mit dieser Thematik beschäftigt und informiert weiter.


Die Krebsgefahr, der bisher als verträglich angesehenen Konzentrationen am Arbeitsplatz, wird mit neuen Grenzwerten gewürdigt.

Hautkrebs entsteht nicht nur durch die Sonne, sondern der häufige Kontakt zu Schmierölen, Trichlorethen, Ethylenen, Diaminodiphenylmethan, Epichlorhydrin und deren Gemische in der Kunststoff-, Papier-, Plastik-, Schaumstoff-, also Chemieindustrie, sind deutlich gefährlicher.
Insbesondere bei Einschränkungen der Leberentgiftung der Phase 3, also der NADPH-Oxidase, besteht eine besonders hohe Gefahr bei Trichlorethen.
Ethen wird von Pflanzen gebildet, dient dort auch dem Schutz der Pflanze und steuert den Entwicklungszyklus der Pflanze. Es ist aber auch ein Phytohormon, das die Serin/Threonin-Kinase aktiviert und darüber Einfluß auf die Aktivierung oder Stummschaltung von Genabschnitten ausübt. Mehr zu Ethen.
Diaminodiphenylmethan
Wer also mit diesen Stoffen in Berührung kommt und erkrankt, sollte überprüfen lassen, ob es sich dabei um ene Berufskrankheit handelt.


Dendritische Zellen wirken bei Brustkrebs, Studie zeigt Wirksam- und Verträglichkeit

Die dendritischen Zellen der Betroffenen werden mit dem Tumorgewebe sensibilisiert und sollen sich gegen das überexprimierte HER2-Protein wenden. Die Wirkung wurde in 80% der Fälle erreicht. 25 % der Brustkrebspatienten haben hohe HER2-Proteinexpressionen, was mit einem aggressivem Verlauf korreliert.


Chronischer Kopfschmerz wegen niedriger Vitamin D-Spiegel.

Bei chronischem Kopfschmerz können Vitamin-D-Spiegel  über 38,3 nmol/l noch als zu gering gelten. Erst bei Werten > 43,9 nmol/l verschwindet die Korrelation mit dem Kopfschmerz. Wenn Sie Ihre Werte in ng7ml kennen, dann müssen Sie nmol/l durch 2,5 teilen, um den ngml/-Wert zu erhalten.


Chronische Entzündung (TNFa) und Hemmung des cGMP bewirken Übergewicht

Chronische silent Inflammation begünstigt die Bildung weißen und verhindert die Bildung braunen Fettgewebes. Je mehr weißes Fett man hat, umso schwieriger wird es, die aufgenommene Energie zu verbrennen. Das braune Fettgewebe enthält wahre Mitochondrienkolonien, die das Fett des weißen Fettgewebes verbrennen. Dieses wird über cGMP gefördert. Sildenafil, ein Mittel gegen Lungenhochdruck oder auch Erektionsschwäche, bewirkt hier eine Förderung der Verbrennung, hier die Originalstudie an Mäusen. Eine zusätzliche Entzündungshemmung des TNFa sollte die Wirkung verstärken. Diese Information ist nicht neu. Als ich vor Jahren, als die Generika der Erektionspillen als Muster verschickt wurden, wegen dieser beschriebenen Gewichtsreduktion für zwei Wochen einen PDE-5-Hemmer und cGMP-Förderer im Selbstversuch einnahm, sah ich keine Gewichtsveränderungen, lediglich die Gesichtsröte nahm etwas zu.


Wie wird das Ribosom über den genauen Arbeitsauftrag informiert?

Die Ribosomen bauen in den Zellen aus den Aminosäuren die Polypeptide und Proteine auf. Dazu benötigen Sie neben den Bausteinen und dem Brennstoff ATP auch die Arbeitsanleitung. Wie dieses funktioniert, wurde nun erstmals mit atomarer Genauigkeit sichtbar gemacht. Dieses gelingt mit Kryo-Elektronenmikroskopie und Computersimulation. Der beobachtete Kandidat war das Selenocystein.

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