Gesundheitsnewsletter vom 13.7.2014

von | 13. Juli 2014

Gesundsheitsnewsletter vom 13.07.2014

Die Themen der Woche:

  • Hirnblutung – Symptome erst vier Wochen nach einer Party mit Headbanging

  • Bakterien entkommen der Antibiotikatherapie durch geschicktes Timing

  • Muttermilch gilt von der Zusammensetzung als die gesündeste Nahrung für das Baby – für Frühchen gibt es Muttermilchbanken

  • Kompartimente als ausschließliches Ausdehnungsgebiet bösartiger Tumore

  • Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) vom 3. bis 6. Juli in Düsseldorf propagiert gezielte Bestrahlung auch bei Metastasierung

  • Aluminium – hier ein Test, der Ihr persönliches Rsiko binnen 10 Minuten anhand eines Fragenkatalogs ermitteln will

  • Halitose – Mundgeruch – was hilft ?

  • Autismus – Pestizide in der Schwangerschaft erhöhen das Risiko


Hirnblutung – Symptome erst vier Wochen nach einer Party mit Headbanging

Es handelt sich in diesem realen Fall um einen 50-jährigen Heavy-Metal-Fan, der über ein Zeitfenster von zwei Wochen einen zunehmenden Kopfschmerz verspürte udn vor vier Wochen auf einem Heavy-Metal-Konzert ein intensives Headbanging prktiziert hatte. Es kam zu Sicker-Einblutungen in den Subduralraum, also zwischen die Hirnhäute und derhöhte daurch zunehmend den Hirndruck, so dass ein Loch zur Entlastung gebohrt werden musste. Heabanging kann auch zu Schleudertrauma, Brüchen der Halswirbelkörper oder Einrissen der Gefäßwand hirnzuführender Arterien führen. Hier der ganze Artikel.


Bakterien entkommen der Antibiotikatherapie durch geschicktes Timing

Forscher der Hebrew University in Jerusalem überprüften die These, dass sich Bakterien an eine immer zur gleichen Zeit gegebenen Antibiotikatherapie mit einer Wirkungsdauer von drei Stunden anpassen müssten und publizierten in Nature. Nach nur zehn Tagen Laborversuch hatte sich im survival of the fittest eine Kolonie gebildet, die sich zu dieser Zeit immer schlafend stellte und das Antibiotikum somit nicht in den Stoffwechsel aufnahm. Das funktionierte auch bei Antibiotika mit einem längeren Wirkzeitraum. Somit lässt sich jetzt sehr gut erklären, warum bestimmte infektiöse Erkrankungen wie chr. Borreliose etc. unter der Anitibiotikaherapie nicht ausheilen.


Muttermilch gilt von der Zusammensetzung als die gesündeste Nahrung für das Baby – für Frühchen gibt es Muttermilchbanken

Eine gesunde Ernährung mit Muttermilch hat viele Vorteile im Hinblick auf das Immunsystem, den Darm, das Nervensystem und die kindliche Entwicklung. Abgesehen von Giften, die man in der Milch auch finden kann, siehe Newslettter vom 08.07.14, wird bei den Muttermilchbanken nur nach hygienischen und infektiösen Beeinträchtigungen geschaut. Hier der ganze Text.


Kompartimente als ausschließliches Ausdehnungsgebiet bösartiger Tumore

Höckel M et al. von der Uni Leipzig beschreiben die Tumorausbreitung in das Umgebungsgewebe, das den Stadien der Embryonal- und Fetalentwicklung des betroffenen Gewebes entspräche, als sogenanntes Kompartimentgewebe. Höckels Hauptforschungsgebiet ist der Gebärmutterhalskrebs. Die Erkenntnis ist, dass die zerstörerischen Tumor nur in dieses Kompartimenten wachsen. Anderes nahes Umgebungsgewebe ist nicht betroffen. Dadurch kann die Operation besser geplant werden. Anlass dieser Überlegung war, dass es trotz weiter Auschneidung des Tumor in gesundem Gewebe zu  Rezidiven kommt. Durch dieses Operationsverfahren muss seltener nachbestrahlt werden, da diese Strahlen-Therapie selbst ja Erbschäden setzt und Ursache für neue Tumoren sein kann. Die Erkenntnis lässt sich auf andere Tumorarten übertragen. Quelle
Stadien der Embryonal- und Fetalentwicklung des betroffenen Gewebes, also eine Form der Entdifferenzierug hin zu mehr Wachstum entspricht auch der These, dass die Mitochondrien umprogrammiert werden von differenzierter Zellleistung hin zum sogenannten A-Genom, dass auf Zellteilung und Wachstum aus ist. Somit müssten in diesen Zellen auch die LDH-Isoenzyme 4 und 5 aktiver sein.
Was sind die Therapieerfolgshindernisse für die Mitochondrienregeneration ?
Bei einem Fall in meinem Klientel habe ich zwei auf einander folgende Konisationspräparate (die Veränderung am Gebärmuttelhals wurde konusartig herausgeschnitten) auf Schwermetalle untersuchen lassen dürfen. Der Gehalt der Schwermetalle im Gewebe war proportional zum Entdifferenzierungsgrad, also im ersten Präparat höher als im Nachresektat.


Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) vom 3. bis 6. Juli in Düsseldorf propagiert gezielte Bestrahlung auch bei Metastasierung

 Die mittlere Überlebenszeit ist dann nicht wie sonst vier, sondern 24 Monate. Es gibt in meinem Klientel Patienten, die dieser Erkenntnis, dank meiner Beratung, bereits vor mehr als sieben Jahren, gegen den wohlwollenden Rat anerkannter Choryphäen der Onkologie, gefolgt sind und immer noch arbeitsfähig leben oder eben auch nur die 24 Monate mit hoher Lebensqualität erlebten. Damals gab es nur in München ein Cyber-Knife-Zentrum, heute gibt es in Deutschland mehr als acht solcher Zentren. Interessant ist aber auch in diesem Fall, dass das Neuauftreten von Metastasen erst aufhörte, als wir angefangen hatten, die Schwermetalle auszuleiten. Spätere Untersuchungen am Tumorgewebe bestätigten die Belastung mit Metallen und begründeten mein Vorgehen, dieses für die Zukunft bei jedem so gelagerten Fall in die diagnostischen Überlegungen mit auf zu nehmen.


Aluminium – hier ein Test, der Ihr persönliches Rsiko binnen 10 Minuten anhand eines Fragenkatalogs ermitteln will

Der Alu-Risikotest wird vom Al-ex Institut zur Wissensvermittlung im Umgang mit Aluminium angeboten. Ich habe den Test gemacht und bin seit den letzten Jahren in der Gruppe  im unteren Drittel. Die Erklärung für die einzelnen Hauptquellen des Aluminiums inklusive der notwenigen Umweltbedingungen für Schädlich- oder Unschädlichkeit sind hier in mehreren Artikeln zum Download sehr detalliert dargestellt.


Halitose – Mundgeruch – was hilft ?

Sieben Methoden werden beschrieben, wichtig ist die Hygiene, die Behandlung von möglichen Infektions- und Entzündungsquellen oder Fehlverdauungen. Chlorphyll und Petersilienöl können Gerüche binden.


Autismus – Pestizide in der Schwangerschaft erhöhen das Risiko

Das Pestizide im Zusammenhang mit M. Parkinson stehen, ist ja schon länger bekannt, nun aber wird auch über Autismus berichtet. Dabei reicht sogar der Abstand von 1,25 bis 1,75 km zum Ausbringungsort der Pestizide, also in vermeintlich gesunder ländlicher Umgebung. Eine besondere Gefährdung besteht wohl in den letzten sechs Monaten der Schwangerschaft. Die Zahl der Betroffenen in USA nimmt zu, so waren es im Jahr 2000 noch ein Autismusfall auf 150 und im Jahr 2010 schon 1 auf 68 Geburten. Dabei handelt es sich dann arbeitsmedizinisch bestimmt auch nicht mehr um toxische Konzentrationen und es wird vermutlich großzügig Entwarnung gegeben, denn bei Toxizität müsste ja jeder betroffen sein und darüber hinaus ist Autismus ja auch multifaktoriell zu begründen. Es liegt also am Moment der Gifteinwirkung und den zusätzlichen individuellen Einflüssen.


Ich hoffe, ich habe Ihnen mit diesem Newsletter wieder interessante Informationen zusammengestellt. Bei Fragen, Unklarheiten, Anregungen oder Themenwünschen nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin


Email:
Internet: www.dr-wiechert.com


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