Gesundheitsnewsletter vom 12.3.2017

von | 12. März 2017

Gesundheitsnewsletter  vom 12.03.2017

Nachdem wir den Praxiseinführungsfilm noch einmal bearbeitet und ihn auch als öffentlich deklariert haben, kann er nun auch von allen gesehen werden, pardon!

Die Themen:

  • Das Mikrobiom ist altersabhänig – Querschnittsstudie von der Geburt bis zum 104. Lebensjahr aus Japan

  • Lakritze hat in der Schwangerschaft eine ähnliche Wirkung wie Binge-Drinking.

  • Herzrasen, eine Mutation mit Therapieoption gefunden

  • Nachweis einer strukturellen Dynamik und Konformationsänderung von Rezeptoren durch Lichteinfluß

  • Schmerzen treten besonders in sauren Gewebestrukturen auf.


Das Mikrobiom ist altersabhänig – Querschnittsstudie von der Geburt bis zum 104. Lebensjahr aus Japan

Man kann bei einigen Menschen anhand des Mikrobioms eine biologische Voralterung erkennen. So sinken Actinobacter und Bifidobakterien nach dem Abstillen und dann noch einmal besonders nach dem 60. Lebensjahr ab.


Lakritze hat in der Schwangerschaft eine ähnliche Wirkung wie Binge-Drinking.

Unter Binge-Drinking droht eine Alkoholvergiftung und der Konsum von Lakritze in der Schwangerschaft zeigt im Vergleich der Gruppen von Frauen, die unter 100 g Lakritze/Woche bis gar keine Lakritze und der Gruppe, die eben über 100 g Lakritze/Woche ißt, dass die Kinder um die 7 Punkte geringere Intelligenz haben, dass die Mädchen früher pubertieren, im Alter von 12 Jahren um 3 cm größer, aber auch um 8 kg schwerer sind als die Kinder aus der lakritzarmen Gruppe. In der Gruppe mit dem höheren Konsum war die Gedächtnisleistung schlechter und das ADHS-Risiko deutlich erhöht. Andere Störgrößen wie Alkohol, Schokolade, Kaffee, Kakao wurden berücksichtigt. Man erklärt sich den Effekt dadurch, dass der Hauptwirkstoff in Lakritz, das Glycyrrhizin, das Enzym 11β-Hydroxysteroid-Dehydrogenase, kurz 11β-HSD2, hemmt. Dadurch befinden sich die Feten in einer Cortisonüberversorgung, wodurch im Hippocampus und im limbischen System die Störungen der Hirnaktivität entstehen. Cortison ist ein Stresshormon. Mit Cortisonmedikation kann man Stress imitieren. Forscher haben eine Lernfunktionsreduktion um 15 % gegenüber dem Vorwert messen können. Außerdem leidet die Plastizität des Gehirns. Stellen Sie sich einmal vor, Sie hätten in der Prüfung 15% mehr richtige Antworten geben können. Welch eine Note? Hirnareale wachsen bis in das Erwachsenenalter, daher sollte man diese Hinweise ernst nehmen.


Herzrasen, eine Mutation mit Therapieoption gefunden

Herzrasen tritt unter Stress, manchmal bei Stressabfall, mintunter bei Nahrungmittelunverträglicheiten, Klappenfehlern und Herzdehnungen auf. Ich schaue auch nach dem Zellpotential, beachte Na, K, Mg, Ca, Se, CoQ10, Taurin, Se, essentielle Fettsäuren, Vitamine, Homocystein, die Herzratenvarianzanalyse, den Blutdruck etc. In der gängigen Medizin nutzt man Betablocker, Flecainid, Dronanderon, Amiodaron, Calciumantagonisten von Diltiazemtyp, man bietet Katheterablationen an, es gibt die elektrische Kardioversion.
Nun hat man an der Philippsuniversität in Marburg eine molekulargenetische Ursache des Kaliumkanals TREK-1 entdeckt und bietet auch eine Therapieoption an.


Nachweis einer strukturellen Dynamik und Konformationsänderung von Rezeptoren durch Lichteinfluß

In Graz konnte nachgewiesen, dass es im Blau- und Rotlichtspektrum in den Zellen Sensoren gibt, die daraus eine Information auslesen, die dann eine strukturelle Konformationsänderung eines Rezeptors einer Zelle oder Zellorganelle auslöst, woraus eine enzymatische Aktivitätsänderung resultiert. Das blaues Licht mit der Nervenregeneration und der Aktivität der Adenylatzyklase zusammenhängt und auch Bakterien abtöten kann, ist schon länger bekannt.
In der Praxis setze ich das blaue und rote Licht bei der Therapie mit dem Luxxamed-Gerät und natürlich bei dem intravenösen Laser, dort sogar blau, rot und grün, ein.
Hier englische Kurzvideos zu naturwissenschaftlichen Themen, los geht es mit Photosynthese, also Licht.


Schmerzen treten besonders in sauren Gewebestrukturen auf.

Forscher der Charité entwickeln ein neues Schmerzmedikament, das nur in entzündetem, schmerzhaften und somit auch eher im sauren pH-Wert gelegenen Gewebestrukturen wirkt. Gesundes Gewebe bleibt somit unberücksichtigt bzw. unbelastet. Somit unterbleiben z. B. Nebenwirkungen, die man von anderen Medikamenten kennt, bei Opioiden z.B. die Verstopfung, Übelkeit, Benommenheit, Suchtcharakter oder sogar die Unterdrückung des Atemantriebs. Der Wirkstoff-Prototyp heißt NFEPP.
Eine wichtige Botschaft ist, dass das schmerzende Gewebe sich in einem sauren pH-Wert befindet. Messungen des Laktat/Pyruvat-Quotienten, des Säure-Basen-Status nach Sander zeigen Übersäuerungen des ganzen Körpers an. Schmerzlindernde Therapien können also auch den pH-Wert berücksichtigen. Neben Basenbädern und Basenwickeln sowie Substanzen, die die Umwandlung von Laktat in Pyruvat fördern, wie das Vitamin B1, das bei Zink- und Magnesiummangel unwirksam ist oder den Eiweißstoffwechsel unterstützen wie besonders das B6 bzw. eine Optimalversorgung mit allen B-Vitaminen, also auch mit Biotin für die biotinabhängigen Decarboxylasen, kann man auch Procain-Basen-Infusionen machen und die Entsäuerung mit Stromtherapien unterstützen. Sinnvoll ist auch eine Ernährungsoptimierung, also weniger Fruchtzucker, weniger Alkohol, ggf. Wechsel einzelner Medikamente, Ausgleich von Mängeln, Physiotherapie, Stärkung des entspannendnen Parasympathikus, wofür die Messung der Herzratenvarianz als Repräsentant des vegetativen Nervensyystems sehr gut erforscht ist. Atemübungen, Copingstrategien, Asugleichssport, die intravenöse Sauerstofftherapie etc. sind  Einflußgrößen der Korrektur.
Eine Veränderung der Situation, dass proentzündliche Botenstoffe einen entündlichen Schmerzprozess nicht zur Ruhe kommen lassen, kann man mit der Sanakin-Therapie versuchen zu korrigieren. Bei dieser Therapie werden Ihre eigenen antientzündlichen Botenstoffe in einer Bebrütungsphase, Ihres in einem Spezialröhrchen stimulierten Blutes, vermehrt und dann an den Ort des Geschehens gespritzt, um hier einen Gegenimpuls zu setzen. In Gelenken führt es zu einer nachhaltigen Veränderung, in Muskelgewebe oder in dier Nähe von Nervenwurzeln wird es zwar schneller abtransportiert, die Information wird aber trotzdem gesetzt.  Wie ich feststellen konnte, begrenzt es auch den Haarausfall auf ein normales Maß. Mal geht es ohne, mal muss man die Oxyvenierungstherapie damit kombinieren, aber es ist immer einen Versuch wert. Gerade Frauen wissen das zu schätzen.

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