Gesundheitsnewsletter vom 12.06.2021 – Unklare Herzbeschwerden und 3-D-Vektor-EKG – Covid-Impfung – renommierte Stimmen mit Rückgrat

von | 12. Juni 2021

Dr. Wiechert Gesundheitsnewsletter vom 12.06.2021
 
Praxis für individuelle Diagnostik und Therapie

In meiner Info-Videothek können Sie sich zu verschiedenen

Themen informieren, stöbern Sie ruhig weiter, denn

Sie wissen ja, dass die Quellen meines Wissens stets

benannt werden!

 

Heute
erfahren Sie im Interview mit PD. Dr. med. H. Steen etwas über
die 3-D-Elektrocardiographie
und
deren Auswertung mit der künstlichen Intelligenz
sowie
deren Unterschied zum herkömmlichen EKG.

 
 
Die Themen:

 
 
Unklare Herzbeschwerden – z. B. nach einer Impfung – der Kardiologe sieht nach Herzecho und Langzeit-EKG keinen Handlungsbedarf oder winkt mit der Katheteruntersuchung – was kann das 3-D-Vektor-EKG?

Die dritte Dimension dieses EKGs ergibt sich aus der Ableitung der Brustwand in Beziehung zur Rückenelektrode. Die verschiedenen Winkel zu diesem Bezugspunkt ergeben in der Bildgebung dann die Vektorschleifen, die Sie in dem Video sehen. Gewisse Verknotungen in diesen bildlichen Schleifen sind dann die augenscheinlichen Auffälligkeiten. Die Vernetzung mit der künstlichen Intelligenz zeigt auch den Abgleich mit bekannten Herzkatheterdaten zu solchen Ableitungsmustern und unterscheidet sich darin als Alleinstellungsmerkmal von anderen Diagnostiken.

Diesen Datensatz gibt es für die Normalpatienten genauso wie für eine Gruppe von Leistungssportlern als auch für eine
Gruppe von 270 Post- oder Long-Covid-19-Patienten.

Der Vorteil der HERZ-MRT-Untersuchung gegenüber der Aneinandereihung anderer Diagnostiken liegt in der Genauigkeit, der Reproduzierbarkeit und des Zeitaufwandes, nämlich einmal hin, alles drin und am Ende sogar in einer Kostenersparnis.

Viele Menschen mit Rhythmusstörungen sind besorgt und unterziehen sich zum Teil risikobehafteten Diagnostiken, um am Ende zu hören, dass siue damit leben müssen.
Diese Diagnostiken bleiben in dem Bereich der Mikrodurchblutung oder Míkrovernarbung, Fibrosierung, bildgebenden autoimmunen Krankheitsursache blind und diesbezüglich ist das Statement am Ende der Untersuchung, dass es ungefährlich sei und viele andere Menschen das auch haben, beruhigend, aber nicht befriedigend.

Oftmals berichten die Menschen auch nach den Covid-19-Impfungen über ein Druckgefühl in der Herzgegend. Das PEI sieht gegenüber den Meldungen aus Israel keine erhöhte Myokarditisrate nach mRNA-Impfungen.
„In Deutschland liegen bislang 92 Verdachtsfälle vor, berichtet das PEI, 52 Männer und 38 Frauen. Mit 69 Meldungen war vor allem Comirnaty betroffen. Hinzu kommen sieben Meldungen nach Moderna-Impfung sowie 14 Fälle nach Vaxzevria-Impfung.“

Anders als bisher beschrieben, scheint es sich also zwar als Klasseneffekt bei den mRNA-Impfstoffen zu häufen, bei den Vektorimpfstoffen aber ebenfalls vorzukommen.

Ein Druckgefühl in der Herzgegend oder im Brustkorb kann auch andere Gründe, wie die der Unsicherheit, Ängstlichkeit, Nervosität etc. haben.

Will man diese Frage reproduzierbar beantworten, benötigt man ein diagnostisches Konzept.
Dazu bietet sich die Erhebung von Daten vor und nach einer Impfung an, sofern sich nach der Impfung Symptome einstellen.
Das hs-Troponin wird bereits bei einem Zerfall von nur 50 Herzzellen auffällig.
Das NtproBNP gibt Auskunft über den Spannungszustand der Herzwand und die Herzkraft.
Die Thrombozyten zeigen uns an, ob sich deren Anzahl verändert
Die D-Dimere zeigen im Verlauf und Vergleich an, ob der Thrombozytenabfall damit zusammenhängt.
Das 3-D-Vektor-EKG zeigt an, ob sich die Vektoren im Verlauf verändert haben.

Bleibt alles gleich, ist es ein psychosomatisches Problem, ändert sich etwas, dann sollte man ein Herz-MRT durchführen und frühzeitig erkennen, was zu tun ist, um Schlimmeres zu verhindern.

Bleibt das Gefühl, kann man mit weiteren Mikronährstoffuntersuchungen, Copingstrategien, mitochondrialen Diagnostiken intermittierend auftretenden Funktionsstörungen, denen der organische Schaden oder die Durchblutungseinschränkung noch fehlt, weiterhelfen.

Ich habe nun eine dreitägige Erfahrung, bei der ich mich an PD Dr. Steen als Coach wenden darf und habe schon
zwei Fälle die in die Gruppe der weitergehenden Laboruntersuchungen fallen, eine Bestätigung der Symptomfreiheit,
einen Fall nach einer Woche nach Johnson&Johnson-Impfung mit neu aufgetretenem Druckgefühl und Muskelkrämpfen ohne Voruntersuchung mit nun auffälligem 3-D-EKG und leicht auffälligen D-Dimeren, aber völlig unauffälligem hs-Troponin, Thrombozyten und NtproBNP und
insgesamt drei Fälle, die aufgrund der 3-D-Vektor-EKG-Untersuchung die Empfehlung zum Herz-MRT bekommen haben.

 
 
Wie ist die offizielle Beurteilung der Risikoeinschätzung zur Covid-19-Impfung
 

Thrombose-Thrombozytopenie-Syndrom (TTS)

„Vom sogenannten Thrombose-Thrombozytopenie-Syndrom (TTS) seien aktuell Frauen und Männer aller Altersgruppen betroffen. Es könnte nach der Zweitimpfung deutlich schneller auftreten.“

Da es sich bei TTS um eine Reaktion des Körpers gegen den Plättchenfaktor 4 handelt, sprechen wir von einer Autoimmunreaktion.
Diese Reaktion muss sich ja erst einmal entwickeln und ein zweiter Reiz lässt die Entwicklung schneller wirksam werden, es wird also eine Autoimmunerkrankung erimpft.
Daher ist es völlig normal, dass das Risiko bei der Auffrischungsimpfung größer ist. Die Auswertung zeigt, dass „Damit verstarb jeder fünfte Patient mit TTS.
Demnach könnte sich das Risiko bei Auffrischungsimpfungen im Herbst deutlich erhöhen.

Da es eine Kreuzreaktion zu Heparinen gibt, könnte sich ein zweites Problemfeld in der Notfallmedizin bei der Behandlung von Herzinfarkten oder beim  Bridging im Rahmen von Operationen ergeben – also immer schön wachsam bleiben.
Bemerkenswert sei die kurze Latenzzeit zwischen Impfung und Symptomen, wie sie auch bei Heparin-induzierter Thrombozytopenie (HIT) nach Reexposition mit Heparin beobachtet werde. Bei Fällen eines TTS nach erster Impfung treten erste Symptome demgegenüber nach einer Latenzzeit von wenigen Tagen auf.“

In dem Artikel ist nämlich von einer vermutlich nicht unbedeutenden Dunkelziffer die Rede:
Unter Berücksichtigung der verimpften Dosen ergebe sich eine Gesamtmelderate von 1,24 Fällen eines TTS auf 100.000 Erstimpfungen mit Vaxzevria, so das PEI. Allerdings stelle diese Melderate vermutlich eine deutliche Unterschätzung des Risikos dar, da nicht alle Fälle eines TTS gemeldet werden (Dunkelzifferrate).

Myokarditis

Unter Comirnaty seien übereinstimmend mit den Daten aus Israel vor allem junge Männer im Alter von 16 bis 19 Jahren betroffen. Meist trat eine Myokarditis oder Perikarditis nach der zweiten Dosis auf„.

Das sollten Sie ganz genau lesen,wenn Sie Ihre Kinder zur Impfung anmelden wollen!
Safety, Immunogenicity, and Efficacy of the BNT162b2 Covid-19 Vaccine in Adolescents
Hier wird bereits an Fünfjährigen geforscht. DOI: 10.1056/NEJMoa2107456

Guillain-Barré- und Miller-Fisher-Syndrom

 
 
Prof. Dr. Luckhaus appelliert an den Hippokratischen Eid der Ärzte und tritt wegen der versuchten Unterdrückung unangenehmer Studienergebnisse aus der Leopoldina aus.

Dieses Statement von Prof. Dr. Stefan Luckhaus, Experte für Mathematik, Statistik und Stochastik an der Universität Leipzig muss sich jeder einmal anhören, diese fünf Minuten müssen Sie einfach investieren!

Er beschreibt die Notwendigkeit, dass man sich vor einer Impfung mit einem T-Zell-Test schauen soll, ob nicht bereits eine Immunität besteht, denn die Auswertung seiner statistischen Analyse zeigt, dass ein Großteil, der als positiv getesteten Personen in Deutschland einen Zweitinfekt erlebten, obwohl sie bereits mit der Wuhan-Variante des Virus durch, also genesen, waren!

Dr. med. Robert Kleinstäuber, Anästhesist und Intensiv- sowie Notfallmediziner nimmt diesen Appel an den Hippokratischen Eid sehr ernst und berichtet öffentlich über seine Berufserfahrung der letzten Monate, wissend, dass dieses unter Umständen zu ähnlichen Reaktionen der Ärztekammer führen kann, wie die Erfahrungen des Prof. Dr. Luckhaus in der Leopoldina waren.
 

Professor Ludwig ist seit 15 Jahren Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft beklagt die Intransparenz der Informationsweitergabe und äussert sich zu der Auswertung der Statistik bezüglich des absoluten Schutzes einer Impfung gegenüber dem relativen Gewinn an Schutz und verweist auf Risiken, die bei Kindern und Jugendlichen nicht überschaubar sind.

Zu den Statistiken und zu der Bedeutung des Immunsystems und zu der Bedeutung der T-Zell-Immunität sowie der Impfung der Kinder hat sich Frau Prof. Dr. König in unseren vergangenen Videos zum Thema Covid-19 bereits geäussert – es lohnt sich immer mal wieder dort einen Blick hineinzuwerfen. In dieser Playlist finden Sie auch weitere Hinweise zu dem, was man denn alles so weiß und machen kann.

Welche Kinder von einer Impfung profitieren könnten, veröffentlicht die STIKO im Epidemiologischen Bulletin vom 10.06.2021 ab Seite 3
 

Hinsichtlich der Belegung der Intensivbetten (www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/zeitreihen) hatte ich Ihnen bereits mehrfach die Widersprüche zu den Meldungen der Nachrichtenportale benannt, nun sieht der Bundesrechnungshof dieses wohl auch schon seit längerem und Montag wird verhandelt. Aber warum sehen die Sprecher der Politik und deren unterstellte Personen des RKI das nicht und fehlinformieren uns?

Das Statement von Prof. Dr. Luckhaus klärt darüber auf.

 
 
Im Rahmen der Covid-19-Infektionen und sicherheitshalber auch der Impfungen sollte man häufiger nach Veränderungen im Zuckerstoffwechsel schauen, um einen Diabetes nicht zu übersehen.

Die Analyse der Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse der an SARS-CoV-2 Verstorbenen zeigte deren Befall mit dem Virus. Diese Zellen haben aber nur wenig ACE-2-Rezeptoren, so dass man sich nach der Entrittspforte fragte. So fand man grosse Mengen des Neuropilin 1 (NRP1), welches eine alternative Entrittspforte ist. Wurde dieses Protein gehemmt, war der Verlauf der Viruserkrankung der Betazellen geringer.

SARS-CoV-2 infects human pancreatic β cells and elicits β cell impairment
doi.org/10.1016/j.cmet.2021.05.013
 
 
Das frei in der Blutbahn befindliche Spikeprotein kann in vivo zu vielfachen Schäden führen und konterkariert eine möglicherweise verringerte Infektiösität des Virus.

We show here that S protein alone can damage vascular endothelial cells (ECs) in vitro and in vivo, manifested by impaired mitochondrial function, decreased ACE2 expression and eNOS activity, and increased glycolysis. The underlying mechanism involves S protein downregulation of AMPK and upregulation of MDM2, causing ACE2 destabilization. Thus, the S protein-exerted vascular endothelial damage via ACE2 downregulation overrides the decreased virus infectivity.

Wir zeigen hier, dass das S-Protein allein vaskuläre Endothelzellen (ECs) in vitro und in vivo schädigen kann, was sich in einer beeinträchtigten mitochondrialen Funktion, einer verminderten ACE2-Expression und eNOS-Aktivität sowie einer erhöhten Glykolyse manifestiert.

Der zugrunde liegende Mechanismus beinhaltet die Herunterregulierung von AMPK durch das S-Protein und die Hochregulierung von MDM2, was zu einer Destabilisierung von ACE2 führt. Somit überschreibt die durch das S-Protein hervorgerufene vaskuläre endotheliale Schädigung über die ACE2-Herunterregulierung die verringerte Virusinfektiosität.
doi: doi.org/10.1101/2020.12.04.409144
Anders ausgedrückt, wird ein geschwächtes Virus dadurch wieder schlagkräftiger.

Diskussion:

Wenn man sich die verschiedenen Impfungen anschaut, die dazu führen, dass das Spike-Protein vom Körper gebaut und gegebenenfalls nicht nur auf der Zellpoberfläche der infizierten = geimpften Zelle präsentiert, sondern auch in die Lymph- oder Blutbahn entlassen wird, dann treten bei dieser Art der Impfung all diese in der Studie ermittelten Nebenwirkungen auf.

Bei den mRNA-Impfstoffen geht man davon aus, dass die Proteine nur an der Zelloberfläche sind, der absolute Beweis steht aber meines Wissens aus und bei den Vektorimpfstoffen sollen wohl schon frei flottierende Spikeproteine gefunden worden sein.

Bei den Totimpfstoffen sind diese Proteine aber so verändert, dass diese Form der in der Studie gefundenen Nebenwirkung nicht möglich ist. Daher kam Frau Prof. Dr. König in unserem Videointerview vom 20.3.2021 auch zu einer anderen Impfstoffbewertung als die EMA oder STIKO.

 
Ich hoffe, ich habe Ihnen mit diesem Newsletter wieder interessante Informationen zusammengestellt. Bei Fragen, Unklarheiten, Anregungen oder Themenwünschen nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin
 
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