Gesundheitsnewsletter vom 1.12.2011

von | 1. Dezember 2011

 

Vortrag

Am 07.12.11 um 18:30 findet der letzte Vortragsabend in diesem Jahr statt.

Thema: Der Muskelresonanztest, eingebunden in einen Vortrag zur Raucherentwöhnung
Veranstaltungsort: Praxis am Biopunkt, Juiststr. 12, 28217 Bremen 

Die Teilnahme ist wie immer kostenlos und unverbindlich.

Restless legs RLS

Das Syndrom der unruhigen Beine geht mit sensiblen Störungen und Missempfindungen vor allem in den Beinen einher.

An Differentialdiagnosen sind abzuklären:

  • Neuropathie und diabetsche Neuropathie
  • venöse Erkrankungen der Beine
  • chronische Schmerzsyndrome anderer Ursache
  • gutartige Muskel- und Wadenkrämpfe
  • Einschlafmyoklonien ( Muskelzuckungen)
  • Schlaf-Apnoe-Syndrom ( Atemaussetzer im Schlaf)
  • Eisenmangel
  • Medikamentennebenwirkung
  • Vitamin und Mikronährstoffmangel

etc.

Folgen eines solchen Syndroms können Bluthochdruck, Tagesmüdigkeit, Schlafstörung, Depression, Angst und Verschlimmerung anderer medizinischer Probleme sein.

Neben der Ursachenbeseitigung gibt es Dopaminpflaster, die einen recht gleichmäßigen Spiegel im Blut aufbauen. In einer Studie wurden allerdings auch nur 39 % symptomfrei.

Burnout-Syndrom

Diese Symptombeschreibung wird immer häufiger verwandt, wenn Bauch- und Kopfschmerzen, Depression, emotionale Erschöpfung, Depersonalisierung und reduzierte persönliche Leistungsfähigkeit zusammen kommen.

Gefährdet sind besonders diejenigen, die das Bedürfnis haben, viel mehr zu geben, als sie zeitlich und kräftemäßig schaffen können.

Hier ein Fragebogen zur Selbsteinschätzung.

Die Ursachen liegen in einem zunehmendem Energieverbrauch durch

  • Aufmerksamkeit und Konzentration unter Zeitdruck
  • emotional belastende Situationen und Verhalten
  • körperliche Anpassung und Belastung
  • zunehmende Komplexität und steigende Ansprüche

Gegensteuern kann ich durch Pflege meiner Energiequellen wie

  • Wertschätzung und gute Beziehungen ( Zugehörigkeit)
  • Erfolgserlebnisse und Feedback
  • Gestaltungsmöglichkeiten, Kreativität und Einfluss
  • Persönliche Wachstum, Lernen und Ethik

aber dazu muss ich auch über die

  • Fähigkeit der Selbststeuerung
  • Willensbildung zur Überwindung von Handlungsbarrieren
  • Umsetzungskompetenz
  • Selbstmanagement

verfügen. Dieses kann man aber auch im Gespräch oder verhaltenstherapeutisch erlernen.

Wie erkenne ich mich außerhalb des obigen Fragebogens selbst oder die gefährdeten Menschen in meinem Umfeld ?

  • Stufe 1: Leichtere Erschöpfungssymptome, wie verstärkter Schlafbedarf oder häufiger Kopfschmerz. Diese Warnzeichen werden häufig ignoriert, da das Arbeitspensum wie bisher geschafft wird.
  • Stufe 2: Nach dem Übergangsengagement folgt ein emotionaler, geistiger und auch verhaltenstherapeutischer Rückzug von der Arbeit und dem sozialen Umfeld. Man verliert sein positives Denken, schafft sich stärkere emotionale Distanzen. Die Aufgaben werden zunehmend nur als Pflicht gesehen.
  • Stufe 3: Es kommen emotionale Reaktionen dazu, wie depressiv-ängstlich oder aggressiv und dauerhaft gereizt. Begleitet wird dieses Stadium von der Angst die Arbeit nicht mehr zu schaffen. Dazu gesellt sich das Gefühl der verringerten Selbstachtung und der inneren Leere.
  • Stufe 4: Jetzt nimmt auch die geistige Leistungsfähigkeit ab. Motivation und Kreativität gehen verloren. Es zeigen sich vermehrt Konzentrationsschwächen. Der Betroffene erledigt seine Aufgaben unsystematisch, wird entscheidungsunfähig und initiativlos. Rigides Schwarz-Weiß-Denken setzt ein. Er wird unfähig sich an neue Situationen anzupassen, wehrt sich deshalb gegen jede Veränderung.
  • Stufe 5: Abbauerscheinungen breiten sich meist auf das Privatleben aus. Gefühle verflachen bis hin zu völliger Gelichgültigkeit. Rückzug von Freunden und Familie. Hobbys werden aufgegeben.Allgemeines Desinteresse entsteht.
  • Stufe 6: Es kommt zu psychosomatischen Reaktionen wie starken Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen und geschwächter Immunabwehr. Typisch ist der ständige Wunsch zu schlafen.
  • Stufe 7: Allgemeine Hilflosigkeit. Der Betroffene sieht keinen Ausweg mehr, spielt mit Selbstmordgedanken. Meistens werden diese Stadien in dieser Reihenfolge durchlaufen, was aber nicht zwingend so ist. So treten zum Beispiel psychosomatische Beschwerden wie Schlafstörungen bei vielen gleich zu Beginn auf.

Entnommen aus: Der Privatarzt, Ausgabe 11, Nov. 2011

Die NO-Gas-Messung in unserer Praxis.

Dazu schreibt die Medical Tribune unten links in einer Stellungnahme zur neuen Leitlinie zur Diagnostik und Therapie des Asthmas. Dieser Wert kann übrigens schon auffällig sein, wenn die Lungenfunktion und die Entzündungswerte BSG, CRP und Differentialblutbild noch unauffällig sind.

Mammakarzinome

Mammakarzinome lieben zu hohe Insulinspiegel schreibt die Medical Tribune. In der Zusammenfassung meines Vortrages zu den Ursachen bei der Insulinrezeptorresistenzkann man sich hier thematisch weiter einlesen.

Wichtig ist auch die Erkenntnis, dass Metformin durch Schädigung des 1. Schrittes der Atmungskette zwar das Wachstum von Tumoren und auch gesunden Zellen bremsen kann, aber auf der anderen Seite eine wesentliche Funktion der Informationsauslese für die Heilung behindert. Daher treten bei Metforminpatienten auch stärker Polyneuropathien auf, als bei denen, die die den Zuckerpsiegel anderweitig korrigieren.

Mütter und Großmütter aufgepasst!

Wenn das Baby eine marmorierte Haut zeigt, dann sollte es mit diesem Artikel unter dem Arm dem nächsten Kinderarzt vorgestellt werden.

Biologische Krebsabwehr

Demnächst wird es auf meiner Homepage eine Rubrik mit einer Sammlung von Internetlinks zu der Wirkung von Naturstoffen geben. Das Thema an sich ist ja sowieso ein Schwerpunkt unserer Praxis.

Übersäuerung

Unser Körper entsäuert über die Leber, Niere, die Lunge und die Haut. Was macht unsere Nahrung mit der Niere ? Hier eine spannende Tabelle !

Die Dosis macht das Gift

Irgendwann sind wir krank. Ist es eine Quittung für unsere lebenslange Giftaufnahme? Damit Mütter für ihre Kinder weiterhin das Beste tun können. Das Wissen um diese Zusammenhänge ermöglicht dann auch vielleicht die Anerkennung als Berufserkrankung. Ich will ja nicht das Weihnachtsfest verderben, aber ich würde mir schon genau überlegen, von wo mein Tannenbaum kommt, der in meinem Wohnzimmer ausdünsten darf.

Mit freundlichen Grüßen und Wünschen für die Advents- und Weihnachtszeit

Ihr Dr. med. Dirk Wiechert

www.dr-wiechert.com

 

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