Gesundheitsnewsletter vom 01.08.2023: Herz, Leaky Gut, Zucker und Demenz, Haut, Vitamn D, Lehren aus der Pandemie

von | 1. August 2023

Dr. Wiechert Gesundheitsnewsletter vom 01.08.2023
 
Praxis für individuelle Diagnostik und Therapie

In meiner Info-Videothek können Sie sich zu verschiedenen

Themen informieren, stöbern Sie ruhig weiter, denn

Sie wissen ja, dass die Quellen meines Wissens stets

benannt werden!

In dieser monsunartigen Regenzeit
nun ein wenig Urlaubslektüre
für Sie!

Montag ist das Team wieder am Start.

 
Die Themen:

 
 
DOI: 10.2337/dc22-1496 - Zusammenhänge schwerer hypoglykämischer Episoden im mittleren und späten Lebensalter mit Demenz bei Patienten mit Typ-2-Diabetes: Eine bevölkerungsbasierte Kohortenstudie
Unterzuckerungen begünstigen Demenzen und das bereits schon im mittleren Lebensalter.

Ein Zuckermangel im Gehirn fördert die Bildung von Amyloiden und die Phosphorylierung des Tau-Proteins, worüber im Zusammenhang der Alzheimer-Demenz geforscht wird.

Die Ergebnisse der verlinkten Studie beruhen auf schweren Unterzuckerungen.

„Ergebnisse: Von 221.683 Patienten in der Kohorte im mittleren Lebensalter erlebten 1.793 ihr erstes schweres hypoglykämisches Ereignis. Im Median von 9,14 Jahren kam es zu 3.117 Demenzerkrankungen (32 unter den Betroffenen).
Von 223.940 Patienten in der Alterskohorte erlebten 2.466 ihr erstes schweres hypoglykämisches Ereignis. Im Median von 6,7 Jahren kam es zu 15.997 Demenz-Erkrankungen (158 unter den Betroffenen).
Die Demenzrate war bei denjenigen mit (im Vergleich zu denen ohne) Hypoglykämie sowohl in der mittleren (Risikoquote 2,85; 95 %-KI 1,72–4,72) als auch in der späten (2,38; 1,83–3,11) Kohorte höher.

Schlussfolgerungen: Sowohl Hypoglykämien im mittleren als auch im späten Lebensalter waren mit einem etwa doppelt so hohen Demenzrisiko verbunden, was auf die Notwendigkeit einer Prävention im gesamten Lebensverlauf von Diabetikern hinweist.“  DOI: 10.2337/dc22-1496

Eine Unterzuckerungsneigung kommt aber häufiger vor, als man gemeinhin denkt. Moderne Messverfahren des Blutzuckers mit Sensoren, die 14 Tage auf der Haut verbleiben, den Zucker kontinuierlich messen und auf ein Smartphone übertragen, decken so etwas auf. Oftmals sind solche Phasen dann im Schlaf zu finden. Diese Sensoren gibt es nur auf Rezept und nur Online und sind nur für die Überwachung schwer einstellbarer insulinpflichtiger Diabetesfälle in der Erstattung der Kassen vorgesehen. Im Selbstzahlerbereich kann man aber dennoch zu diesen Erkenntnissen gelangen. Man muss gut 100,-€/Monat investieren.

Die Betrachtung des Langzeitzuckers allein oder auch den Nüchternzuckers wähnt einen hier oftmals in falscher Sicherheit.

Andererseits ermöglicht so eine Messung auch sehr viele AHA-Erlebnisse, nämlich wie sich der Blutzucker bei verschiedenen Speisen oder Tätigkeiten verhält, die manche Lehrmeinung der Ernährungsmedizin oder Ernährungsberatung ins Wanken bringen. Hierzu ein Beispiel:

Eine Scheibe Vollkornbrot wiegt etwa 60 Gramm, beinhaltet also vereinfacht 240 kcal aus Kohlenhydraten.
Eine Scheibe Weißbrot wiegt etwa 20 Gramm, beinhaltet also vereinfacht 80 Kcal Kohlenhydrate.
Der Zuckeranstieg ist bei beiden etwa gleich schnell, hat aber in der Summe beim Weißbrot eine kürzerer Zuckerspitze.
In beiden Fällen kann es aber über den Insulinanstieg bei einer Insulinresistenz zu einer nachfolgenden Unterzuckerung mit Heißhungerattacken kommen.
Gibt man dem nach, so wird man im Rahmen der Insulinmast dicker.

Wenn man nun Fett oder sogar gesunde Öle zu der Kohlenhydratmenge gibt, so erhöht man die Kalorienlast, senkt aber den glykämischen Index, was dazu führt, dass die Zuckerkurve nicht so steil ansteigt und einen längeren und flacheren Verlauf nimmt. Kombiniert man dass dann auch noch mit Faserstoffen, indem man z.B. rohes Gemüse oder Antipasta zu dem Brot ist oder einen Magerquark-Gemüsedip oder ein Ei ist, erhöht man das Volumen der Mahlzeit, dehnt den Magen zur Vermittlung des Sättigungsgefühls und verlängert die Verweilzeit im Magen, sodass die Speise in kleinen Portionen in den Dünndarm gelangt, von wo aus die Aufnahme der Energie in den Kreislauf erfolgt. Im Ergebnis bekommen wir eine flache und anhaltende Zuckerkurve, die nicht zu Gefäß- und Nervenschäden, aber auch nicht zur Schädigung des Gehirns zur Zuckermangel führt.
Nutzt man auch andere Faserstoffe, wie Bambus-, Akazienfaser, Flohsamenschalen etc. so erhöht man das Stuhlvolumen und die Anzahl seiner Darmbakterien, die dann Anliegergebühren zahlen, nämlich kurzkettige Fettsäuren, die für die Ernährung der Darmschleimhaut, die Darmaktivität, der Entzündungshemmung etc. notwendig sind. Mit 1g Faserstoffe, die man konsequent täglich konsumiert, reduziert man das Dickdarmkrebsrisiko um 1%. JAMA Oncology (2017; doi: 10.1001/jamaoncol.2017.3684). Dabei ist die Bildung der kurzkettigen Buttersäure der entscheidende Faktor.

Will man das aber mit Vollkornbrot erreichen, so ist die Kalorienlast einfach zu hoch.

Insulinresistenz – was ist daran beteiligt?
Auf jeden Fall
sollte man die stillen Entzündung, die silent inflammation reduzieren. Der verbeiteteste Parameter ist das hsCRP, aber es gehören auch noch viele andere Zytokine dazu, die man in einem Zytokinstatus-Panel erfassen kann. Die am schnellsten korrigierbaren Parameter sind die Darmflora mit Faserstoffen und den kurzkettigen Fettsäuren, die Ernährungszusammenstellung, das Bewegungsmuster und die Optimierung der Zusammensetzung der Körpermassen, die man mit der Bio-Impedanzmessung erfassen und monitorieren kann.
Außerdem ist die Insulinsensitivität abhängig von Elektrolyten wie Zink, Magnesium, Kalium und Chrom. Diabetiker haben darüberhinaus einen höheren Bedarf an B-Vitaminen.

Vorsicht bei einem Sensor: Vitamin C wird wie Zucker bewertet und bei einer Vitamin-C-Infusion, ist der Sensor danach zerstört.

 
 
Man springt von Schatten zu Schatten, weil die Haut ansonsten verbrennt
Schattenspringer springen von Schatten zu Schatten, weil das sichtbare Licht die Haut verbrennt.

Die erythropoetische Protoporphyrie beruht auf dem Mangel der Ferrochelatase, sodass das Eisen sich nicht in den Blutfarbstoff, das Hämoglobin, sondern in anderen Körpergeweben als Protoporphyrin anreichert. Das sichtbare Licht, also nicht das UV-Licht des klassichen Sonnenbrandes, kann hier zu Verbrennungen 2. Grades und Ödemen führen. Anfangssymptome sind Juckreiz, Brennen der Haut, neuropathischer Schmerz. Es verbrennen quasi die Blutgefäße und dort zunächst die allerkleinsten, also die Kapillaren, also die Blutgefäße der Blutgefäße und die der Nerven.

Nun gibt es für Betroffenen Hilfe. Das Afamelanotid ist eine Variante des körpereigenen  Melanotropins und unterstützt die Hautbräunung. Man kann es als Hormonstäbchen platzieren, wodurch sich ein Lichtschutzfaktor für die Blutgefäße und Blutzellen ergibt. Außerdem hat es eine stark entzündungshemmende Wirkung.

 
 
Leaky Gut Syndrom: Schädigung der Darmepithelbarriere durch Geschirrspülmittel und Klarspüler
Leaky Gut Syndrom durch Geschirrspülmittel und Klarspüler in 1:20.000-Verdünnung.

„Abstrakt
Hintergrund: Die erhöhte Prävalenz vieler chronisch entzündlicher Erkrankungen im Zusammenhang mit der Undichtigkeit der Darmepithelbarriere hat uns dazu veranlasst, unter anderem die Rolle der umfassenden Verwendung von Geschirrspülmitteln zu untersuchen.

Ziel: Wir wollten die Auswirkungen von professionellen und Haushaltsgeschirrspülern sowie Spülmitteln auf Zytotoxizität, Barrierefunktion, Transkriptom und Proteinexpression in gastrointestinalen Epithelzellen untersuchen.

Methoden: Enterozytische Flüssig-Flüssigkeit-Schnittstellen wurden auf durchlässigen Trägern etabliert und direkte zelluläre Zytotoxizität, transepithelialer elektrischer Widerstand, parazellulärer Fluss, Immunfluoreszenzfärbung, RNA-Sequenzierung des Transkriptoms und gezielte Proteomik durchgeführt.

Ergebnisse:Die beobachtete Reinigungsmitteltoxizität wurde dosisabhängig auf die Exposition gegenüber Klarspüler bis zu einer Verdünnung von 1:20.000 v/v zurückgeführt. In Flüssig-Flüssig-Grenzflächenkulturen, Organoiden und Darm-on-a-Chip wurde eine gestörte Epithelbarriere, insbesondere durch Klarspüler, beobachtet, was einen verringerten transepithelialen elektrischen Widerstand, einen erhöhten parazellulären Fluss und eine unregelmäßige und heterogene Tight-Junction-Immunfärbung zeigt. Bei getrennter Untersuchung einzelner Bestandteile des Klarspülers zeigten Alkoholethoxylate eine stark toxische und barriereschädigende Wirkung. Daten aus RNA-Sequenzierung, Transkriptom und Proteomik zeigten eine Hochregulierung des Zelltods, der Signalübertragung und -kommunikation, der Entwicklung, des Stoffwechsels, der Proliferation sowie der Immun- und Entzündungsreaktionen von Epithelzellen. Interessant,

Schlussfolgerungen: Die Expression von Genen, die am Zellüberleben, der Epithelbarriere, der Zytokinsignalisierung und dem Stoffwechsel beteiligt sind, wurde durch Klarspüler in Konzentrationen, die in professionellen Geschirrspülmaschinen verwendet werden, verändert. Die im Klarspüler enthaltenen Alkoholethoxylate wurden als ursächliche Komponente für die Epithelentzündung und Barriereschädigung identifiziert.“
DOI: 10.1016/j.jaci.2022.10.020

Wer also mit einem Leaky Gut Syndrom zu kämpfen hat, sollte auf jeden Fall auf Klarspüler verzichten und ansonsten besonders nachhaltige Spülvorgänge des Geschrirrs und Bestecks etablieren!

Therapeutisch kommen Faserstoffe, Glutamin, Zink, Vitamin A und D, Probiotika wie L.plantarum 299v, L. rhamnosus GG und L.acidophilus DSS-1 infrage. Die Probiotike wirken über die vermehrte Muzinexpression und Sekretion der Becherzellen die Darmbarriere stärken. Phytotherapeutika, Polyphenole und ggf. auch Pilze sind neben Arginin mögliche Teilnehmer eines therapeutischen Konzeptes.
Leaky Gut und die Inhaltsstoffe, die bei der Behandlung helfen: Ein Review. doi: 10.3390/molecules28020619

 
 
Vorhofflimmern: Hemmstoff normalisiert Kalziumströme  Es gibt einen Wirkstoff, der PDE8B hemmt und derzeit in einer klinischen Studie zur Demenz überprüft wird.
Vorhoffflimmern: Hemmstoff normalisiert Kalziumströme – Es gibt einen Wirkstoff, der PDE8B hemmt und derzeit in einer klinischen Studie zur Demenz überprüft wird.

„Phosphodiesterasen wie PDE8B zerspalten wichtige sekundäre Botenstoffe in Zellen, was zum Entfernen der Phosphatgruppen von anderen Molekülen führt. Da bei Patienten mit Vorhofflimmern zu viel PDE8B in den Vorhöfen vorhanden ist, werden zu viele Phosphatgruppen von so genannten Kalzium-Ionenkanälen entfernt. Durch diese Ionenkanäle gelangen elektrisch geladene Teilchen in die Herzmuskelzellen.

Bei Vorhofflimmern ist in den Zellen zu viel PDE8B vorhanden, mehr als in den Muskelzellen eines gesunden Herzens. Das Besondere ist, dass PDE8B nur in den Zellen der Herzvorhöfe vorkommt, so dass man diese bei Vorhofflimmern gezielt behandeln könnte. Herkömmliche Medikamente gegen Herzrhythmusstörungen zielen immer auf das ganze Herz, auch wenn nur die Vorhöfe oder nur die Herzkammern betroffen sind.“  https://dzhk.de/aktuelles/news/artikel/vorhofflimmern-erstmals-gezielter-medikamentoeser-therapieansatz-entdeckt/
doi.org/10.1093/eurheartj/ehad086

Noch ist es Zukunftsmusik, aber vielleicht kann man sich dann Ablationen sparen. Der gezielte Einsatz in den Vorhöfen sollte Nebenwirkungen anderer, bisher notwendiger Medikamente, wie Amiodaron oder Flecainid oder Beta-Blocker, reduzieren.

 
 
Der künstliche Süßstoff Erythrit und das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen- DOI: doi.org/10.1038/s41591-023-02223-9
Der künstliche Süßstoff Erythrit und das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

„Bei physiologischen Konzentrationen steigerte Erythritol die Thrombozytenreaktivität in vitro und die Thrombosebildung in vivo. Schließlich wurde in einer prospektiven Pilotinterventionsstudie ( NCT04731363 ) die Einnahme von Erythrit bei gesunden Probanden ( n = 8) induzierte in In-vitro- und In-vivo-Studien einen deutlichen und anhaltenden (>2 Tage) Anstieg der Plasma-Erythrit-Spiegel deutlich über den Schwellenwerten, die mit einer erhöhten Thrombozytenreaktivität und einem Thrombosepotenzial verbunden sind. Unsere Ergebnisse zeigen, dass Erythritol sowohl mit dem Risiko von MACE-Vorfällen (major adverse cardiovascular events) verbunden ist als auch eine verstärkte Thrombose begünstigt. Studien zur Bewertung der Langzeitsicherheit von Erythrit sind erforderlich.“
DOI: doi.org/10.1038/s41591-023-02223-9
Maschinenübersetzt

Wer also mit Störungen der Mikrodurchblutung zu tun hat, sollte auf künstliche Süßstoffe verzichten!

 
 
Wirksamkeit einer Vitamin-D3 - Supplementierung auf die Krebssterblichkeit: Systematische Überprüfung und Metaanalyse individueller Patientendaten randomisierter kontrollierter Studien
Wirksamkeit einer Vitamin-D3 – Supplementierung auf die Krebssterblichkeit: Systematische Überprüfung und Metaanalyse individueller Patientendaten randomisierter kontrollierter Studien

Eine Untergruppenanalyse ergab jedoch, dass Vitamin D 3 bei täglicher Verabreichung im Gegensatz zur Bolus-Supplementierung die Krebssterblichkeit um 12 %verringerte.
DOI: 10.1016/j.arr.2023.101923

In meinen Therapiekonzepten verteile ich die Gabe der täglichen Vitamin-Dosis noch auf drei Portionen, da die fettlöslichen Vitamine in einem individuuell gemixtem Öl aus essentiellen Fettsäures als Teil der täglichen Mahlzeiten verwendet werden sollen.
Nun konnte diese Herangehensweise auch genauer begründet werden. Im Stoffwechsel entsteht an verschiedenen Stellen Peroxinitrit, ein Radikal mit oxidativem bzw. nitrosativem Charakter, welches toxisch für die Zellen ist und Entzündungsreaktionen fördert. In diesem Zusammenhang fördert Peroxinitrit Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wird der Zelle mehr Vitamin D zugeführt und der Spiegel über längere Zeit gehalten, wird Peroxinitrit zunehmend in Stickstoffmonoxid umgebaut. Innerhalb von 4 Stunden nach der Behandlung mit Vitamin D verringert sich der Wert an Peroxinitrit um das Fünffache, während der Wert an Stickstoffmonoxid um das Fünffache zunahm. Stickstoffmonoxid ist zellschützend und ist wichtig für die Regulation des Blutdrucks, die Immunabwehr, die Stimmung und die Nervenfunktion ist. Somit bestätigt sich hier der positive Einfluss von Vitamin D auf diese Bereiche.
Quelle: www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5788997/ bzw. Khan, A. et al., International Journal of Nanomedicine 2018; 13: 455-466

Da die Umwandlung von Peroxinitit in Stickstoffmonoxid nur bei Anwesenheit von Vitamin D gesteigert stattfindet und Vitamin D nur eine kurze Halbwertszeit hat, sei auch an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass die Versorgung mit Vitamin D täglich stattfinden sollte, um die Wirksamkeit von Vitamin D optimal nutzen zu können.
 

 
 
Helicobacter pylori, der Magenkeim, kann zu Magenkrebs führen
Helicobacter pylori, der Magenkeim, kann zu Magenkrebs führen

1983 wurde dieses Bakterium entdeckt und 2005 wurde der Medizin-Nobelpreis an Warren und Marschall verliehen. Marshall infizierte sich in einem Selbstversuch und wies nach, dass dies dazu führte, dass er nahezu keine Magensäure mehr hatte, da diese von Ammoniak neutralisiert wurde.
Heute wissen wir, dass das Bakterium mit Urease aus Ammoniak und Kohlendioxid produziert. Ein Aufstoßen oder Sodbrennen sollte also den Verdacht auf dieses Bakterium lenken.
Ammoniak ist nicht nur ein Mitochondriengift und ein Problem bei der hepatischen Enzephalopathie, sondern es neutralisiert auch die Magensäure und schädigt das Magenepithel, sodass es im Verlauf zu Fehlverdauungen und späterer körpereigener Bildung biogener Amine im Dickdarm kommen kann, was übrigens auch bei PPI-Therapie eintreten kann. In beiden Fällen kann sich im Verlauf ein Elektrolytmangel und auch eine Eisenmangelsituaton ergeben.
Die Magenentzündung entsteht aber über die Nebenwirkung der Urease und anderer bakterieller Enzyme, die eine starke lokale Entzündungs- Immunreaktion hervorrufen.
Langfristig kann es Magengeschwüren, Magenkrebs und MALT, schleimhautassoziiertem Non-Hodgkin-Lymphom, kommen. Somit ist die antibiotische Therapie sinnvoll. Leider gibt es mittlerweile viele Resistenzen und daher werden immer mehrere Antibiotika kombiniert.
Die Diagnose und Erfolgskontrolle nach Therapie kann ganz einfach über eine Stuhlanalyse auf das Helicobacter-Ag erfolgen. Allerdings kann der Gebrauch von PPI zu einem falsch negativem Testergebnis führen.

Vitamin-C und Lactobacillus reuterii mag der Magenkeim nicht. Zur Rezidivprophylaxe sollten hier also keine Mängel bestehen. Die Gefahr einer Reinfektion ist groß, denn in Deutschland sind ca. 40% der Menschen von dem Magenkeim befallen und er kann mit einer Fliege von Wisch zu Tisch gebracht werden. Somit sollte vor einer Therapie auch eine Umfeldanalyse und Therapie erfolgen, um eine Ping-Pong-Reinfektion möglichst zu verhindern.

Zusammengefasst und um eigene Erfahrungen ergänzt aus der PZ

Eine neue Schwäche des Bakteriums zeigt sich in dessen Komplex 1 der Elektronentransportkette seiner Mitochondrien.
DOI: doi.org/10.1016/j.chembiol.2023.04.003

 
 
Plötzlicher Herztod: Vier von zehn Betroffenen eines plötzlichen Herztodes jünger, nämlich zwischen 15 und 65 Jahre alt.
Plötzlicher Herztod: Vier von zehn Betroffenen eines plötzlichen Herztodes sind recht jung, nämlich zwischen 15 und 65 Jahre alt.

Ein EKG und eine Analyse des kardiovaskulären Laborprofil sind demnach bei 65.000 Todesfällen des plötzlichen Hertodes in Deutschland pro Jahr nicht unbegründet.

so wird zu einer genetischen Untersuchung geraten.

Mehr Infos bei der Deutschen Herzstiftung.

Ich schaue mir hier auch gerne die Parameter an, die in epidemiologischen Studien an der mitochondrialen Funktion beteiligt sind, denn das Herz besteht zu 36 Volumenprozent aus Mitochondrien.

Ein 3-D-Vektor-EKG, am besten gekoppelt an einige herspezfische Laborparameter in Ruhe und nach einer definierten Belastung, erlauben uns zu beurteilen, ob diese Belastung unproblematisch ist oder bereits zu Bewegung im Laborprofil geführt hat. hs-Troponin für den Herzmuskelschaden, NtproBNP für die Herzwandspannung, die kapilläre BGA um die tatsächliche Belastung gemessen an der vorhandenen Kondition zu erfassen sowie CKnac, CKMB und HBDH um hier die Unterschiede der Skelettmuskulatur zur Herzmuskulatur zu objektivieren, sind hier so meine Standardparameter.

Das 3-D-Vektor-EKG ist noch mit künstlicher Intelligenz unterstützt, die sich auf den Vergleich hinterlegter EKG- und Bilddateien ergibt.

Seit Corona wissen wir von einer deutlichen Zunahme von Herzmuskelentzündungen und Studien zeigen, dass auch 10 Jahre später noch immer ein erhöhtes Sterblichkeitsrisiko besteht.

www.aerzteblatt.de/nachrichten/120308/Studie-COVID-19-erhoeht-Zahl-der-ploetzlichen-Todesfaelle
Anstieg des plötzlichen Herztodes um 58%:

(NEJM, 2020; DOI: 10.1056/NEJMc2010418).
Verdopplung der Anzahl des plötzlichen Herztodes
(Lancet Public Health, 2020; DOI: 10.1016/S2468-2667(20)30117-1
Ver-2,89-fachung der Rate des plötzlichen Herztodes:
(JACC, 2020; DOI: 10.1016/j.jacc.2020.07.021).

 
 
Lehren aus der Pandemie - welches bekannte Wissen wurde negiert
Lehren aus der Pandemie – welches bekannte Wissen wurde negiert?

In der Aufarbeitung der Pandemie mit vielen, wissenschaftlich nicht nachvollziehbaren Entscheidungen, hat diese Expertengruppe knapp und informativ aufgeführt, was wir bereits vor der Pandemie wussten.

www.cicero.de/kultur/stellungnahme-sokrates-corona-pandemie-schrappe-antes

Es bleibt also abzuwarten, wie aufgearbeitet wird, warum die anderen Experten, die dieses Wissen auch hatten und dazu gehört auch die Ärzteschaft, hier nicht aufbegehrt haben und auf die Widersprüche hingewiesen haben. Es zeigt auch, wie stark die demokratisch installierte Regierung in vielen Ländern ein Informations- und Machtinstrument einsetzt, um diese Experten zum Schweigen zu bringen. Das betrifft auch die öffentlich rechtliche Informationsrecherche und -weitergabe.

Schaut man sich nun an, dass die Regierungen sich der WHO in Ihrer staatlichen Autonomie unterordnen sollen, einige Staaten davon aber wieder einmal ausgenommen sind, so können diese Maßnahmen in gleicher Art und Weise in einigen Jahren erneut eintreten und über unsere Freiheit entscheiden.

In Bezug auf die von der WHO entgegen frühen kritischen Beobachtungen der erhöhten Sterblichkeit unter der invasiven Beatmung durchgesetzte Leitlinie der intubierten Beatmung und Mißachtung des Ausgleichs der Blutarmut als Ursache des Sauerstoffmangels im Gewebe über Transfusionen, stellen die Autoren diese Widersprüche zu dem bekannten Wissen und dem tatsächlichen Handeln dar. Somit vermuten Sie auch ein höhere Sterblichkeit in Deutschland als in anderen Ländern, ob dieser Handlungsweise.

„Im Mittelpunkt dieser Veröffentlichung stehen Fragen
zur invasiven maschinellen Beatmung (Beatmung mit Tubus),
zur Bedeutung der leicht messbaren Sauerstoffsättigung (Laborwert) sowie
zur Frage, ob während der Pandemie insbesondere in Deutschland zu häufig invasiv beatmet wurde,
und dies zur hohen Sterblichkeit von Patienten mit schwerer COVID-19-Lungenentzündung beigetragen hat. Wie bei vielen anderen Aspekten der Aufarbeitung des Pandemie-Managements
geht es auch in der (Intensiv-) Medizin darum, was richtig und was falsch war, und
was man auch zu Beginn der Pandemie hätte wissen können oder müssen. Ziel ist es, in Zukunft Fehler zu vermeiden oder zumindest zu reduzieren.
Warum suchen wir die öffentliche Diskussion?

Es lohnt sich, diesem Link zu folgen.

Literatur
1 pneumologie.de/aktuelles-service/presse/pressemitteilungen/richtigstellung-der-dgp-
wissenschaftlich-belegt-covid-19-patienten-wurden-nicht-zu-beatmungsopfern (5/2023)
2 www.welt.de/politik/deutschland/plus245150826/Corona-Aufarbeitung-In-Deutschland-wird-zu-
haeufig-kuenstlich-beatmet.html (5/2023)
3 www.sokrates-rationalisten-forum.de/ (6/2023)
4 Köhler D, Voshaar T, Stais P, Haidl P, Dellweg D. Hypoxic, anemic and cardiac hypoxemia: When does tissue
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deutschen-krankenhaeusern/ (6/2023)
 
Ich hoffe, ich habe Ihnen mit diesem Newsletter wieder interessante Informationen zusammengestellt. Bei Fragen, Unklarheiten, Anregungen oder Themenwünschen nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin

Dr. med. Dirk Wiechert
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