Gesundheitsnewsletter vom 01.05.2021 – Vortrag zu Zecken-Borrelien-FSME – Covid19 – Totimpfstoffe – Kreuzimmunität zu Coronaschnupfenviren – Podcast-Interview Bio360

von | 1. Mai 2021

Dr. Wiechert Gesundheitsnewsletter vom 01.05.2021
 
.Praxis für individuelle Diagnostik und Therapie

In meiner Info-Videothek können Sie sich zu verschiedenen

Themen informieren, stöbern Sie ruhig weiter, denn

Sie wissen ja, dass die Quellen meines Wissens stets

benannt werden!

Im heutigen Video geht es um Zecken!

Borrelien und Impfung?

FSME und Impfung?

Zeckenbiss – Zeckenentfernung –
infiziert oder nichtinfiziert?

Antibiose oder Lokaltherapie mit dem Phlebolyser?

 
Die Themen:
 

 
 
 
Oje ein Zeckenbiss – was nun? Abwarten – Antibiose oder lokale Hochfrequenztherapie? Jäger und Gartenarbeiter sollte das interessieren!
Gibt es bald eine Borrelienimpfung? Was ist mit FSME?

 
Eine Impfung gegen Borrelien befindet sich in einer Phase 2-Studie und soll dann in die Phase 3 übergehen. Erfahrungsgemäß wirkt es nur, wenn man noch keinen Kontakt zu diesen Borrelienarten hatte.
Borrelien halten sich im Verdauungstrakt der Zecken auf und wandern bei der Blutmahlzeit auf das Opfer über. Das passiert frühestens nach vier Stunden, steigt aber nach 24 Stunden Saugzeit exponentiell an. An der Bissstelle bleiben Sie oftmals noch für vier Tage, bevor Sie sich im Körper verteilen. Diese Besonderheit vollte man bei der Azithomycin-Gel-Zeckenstudie ausnutzen, um mit wenig Antibiotikanebenwirkung einen größtmöglichen Schutzeffekt für das Opfer zu erzielen und eine Borreliose zu verhindern. Das Ergebnis war nicht ausreichend signifikant.

Die Hochfrequenztherapie wird eigentlich für kleinste Besenreiser, Altersflecken, Fibrome, Warzen etc. eingesetzt und wirkt über eine Denaturierung der betroffenen Zellen, so dass diese über eine Immunreaktion dann blutungs- und narbenfrei abgestoßen werden. Bakterien oder Viren in diesen Hauterscheinungen, wie es bei Komedonen der Akne oder den Viren der Warzen der Fall ist,  werden dabei ebenfalls abgetötet.
Dieses Erkenntnis transferiere ich nun hypothetisch auf die Borrelien, die ja Bakterien sind und sich in der Umgebung der Bissstelle aufhalten. Somit sollte eine zeitnahe Behandlung der Bissstelle ebenfalls zu einer Verhinderung der weiteren Ausbreitung der Borrelien beitragen und diese dort abtöten, also denaturieren. Der Phlebolyser ist so ein Hochfrequenztherapiegerät, wie ich es in meiner Bremer Praxis anwende.

Frühsommermeningoenzephalitis, kurz FSME,  tritt vom Namen her hauptsächlich in den kommenden Monaten auf und dagegen kann man impfen. Die Symptomatik kann am frühen Morgen mit Kopfschmerzen beginnen und sich im Laufe des Tages so dramatisach zeigen, dass man am Abend auf der Intensivstation landet. Die meisten Infizierten merken allerdings gar nichts davon. Die Absolutzahlen halten sich allerdings auf geringer Höhe, wenn man das z.B. mit der Borreliose vergleicht.
Die Erkrankungszahlen schwanken von Jahr zu Jahr und 2018 zeigte ein Höhepunkt der jüngeren Geschichte. Seit Einführung der Meldepflicht im Jahr 2001 gab es mit 583 klinisch gemeldeten FSME-Fällen den höchsten Wert. 2019 sank die Fallzahl um 24 Prozent aber es kann auch wieder steigen.

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Covid-19-Tot-Impfstoffe haben kein Thromboserisiko – Valneva will im Herbst liefern – die EU will aber nicht bestellen, GB hat 60.000.000 Dosen
 
Die Bundesregierung hat den Schutz des Lebens als oberstes Gut der momentanen Politik gewählt und will sich daran messen lassen.
Die unbestrittenen Erfolge der Impfungen werden gegenüber den vom Paul-Ehrlich-Institut dokumentierten Impfnebenwirkungen abgewogen und als vertretbar billigend in Kauf genommen.
Zu den klassischen Totimpfstoffen gehören Diptherie, Kinderlähmung, Keuchhusten, Hepatitis B, Haemophilusinfluenzae Typ B, mit denen nahezu jeder von uns geimpft wurde und wo also auch jeder mitreden kann.
Todesfälle, Sinusvenenthrombosen, Myokarditis sind da jedenfalls nicht die Themen und die Anzahl der Nebenwirkungen bei Milliarden von Impfungen über die letzen 30 Jahre und vom PEI seit 01.01.2000 dokumentierten Fälle, ein Bruchteil dessen, was aktuell bei den modernen Vektor- und mRNA-Impfstoffen gemeldet wird.

Der Vorteil der klassischen Impfstoffen besteht darin, dass das ganze Virus in inaktiver Form als Antigenbasis genutzt wird. Diese bildet T-Zellen Abwehr aus und liefert wegen der Vielzahl der Antigene eine breitere Immunantwort als wenn für einen Impfstoff  nur einzelne Antigenstrukturen ausgewählt werden. Auffrischungs-Impfungen sind dann vermutlich ähnlich selten notwendig, wie bei den bekannten Totimpfstoffen.

Klassische Impfstoffe herzustellen ist also keine besondere Schwierigkeit und die EU und auch Deutschland verfügen über ausreichend Wirtschaftskraft, Intelligenz und Wissenschaftsexpertise, um so einen Impfstoff herzustellen.
China hat von Anfang an auf dieses Prinzip gesetzt und beliefert weltweit viele Länder.

Valneva möchte für seinen Covid-19-Tot-Impfstoff im Herbst die Zulassung beantragen und mit dieser Impfung würden also voraussichtlich weniger Impfnebenwirkungen in Kauf genommen werden müssen, die EU will aber nicht bestellen, während Großbritannien 60.000.000 Dosen vorab geordert hat.

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Ein Kontakt zu Corona-Schnupfen-Viren hat, wie die Impfung, einen krankheitsabschwächenden Effekt – der Kindergartenrotz schützt also!
Kindergärtnerinnen, Grundschullehrer-innen etc. haben normalerweise einen verstärkten Kontakt zu den klassischen Corona-Schnupfenviren. Das dürfte auch erklären, warum Kinder, die unter nicht übertriebenen hygienischen Lebensbedingungen aufwachsen ein kompetenteres Immunsystem aufbauen und auch bei Covid10 einen blanderen Verlauf erleben. Dreck reinigt den Magen und eine gesunder Bakterien-Viren-Mix hat noch niemandem geschadet, wenn er keine Immunschwäche hat.
Ob man bereits Kontakt mit solchen saisonalen Corona-Viren hatte, kann man mit einem Antikörpertest aus dem Blut erfassen.
HKU1, OC43, 229E, NL63 werden erfasst und NL63 hat eine besondere Kreuzantigenität zu dem Covid19-Virus in Bezug auf den Kontakt zum ACE2-Rezeptor.
„SARS-CoV-2 verwendet (ebenso wie SARS-CoV und HCoV-NL63) das transmembranäre Enzym ACE-2 als Rezeptor, um in die Wirtszellen zu gelangen; unterstützt wird der Zelleintritt durch die zelluläre Protease TMPRSS2 und andere Proteasen (Hoffmann et al., 2020).“
 
 
Neue Impfstoffe, aber welcher Zusatz als Impfverstärker?

„Bei der Suche nach dem optimalen Impfverstärker wurden fünf Adjuvanzien genauer untersucht:
Essai O/W 1849101, eine Squalen-in-Wasser-Emulsion
AS03, eine Öl-in-Wasser-Emulsion aus Squalen, Polysorbat 80 und DL-α-Tocopherol (Vitamin E),  die schon als Verstärker des Grippe-Pandemieimpfstoffs Pandemrix® diente
AS37, ein Agonist am Toll-like-Rezeptor 7 (TLR-7), der an Alaun adsorbiert ist
CpG1018-Alaun, ein TLR-9-Agonist, der mit Alaun formuliert ist
Alaun ohne weitere Zusätze“

Es ist bei Polysorbat 80 und auch bei PEG200 bereits die Kapillarleckage als Nebenwirkung beschreiben worden.

So ein Kapillarlecksyndrom sollte man also schon im Ansatz vermeiden.

Alaun ist Aluminium. Gemessen an den täglichen Aluminiumkontakten, die wir alle haben und die wir uns auch mit Sonnenmilch auf die Haut schmieren, wäre das wohl der ungefährlichste Zusatz, wenngleich diese Metalloöstrogene natürlich zu meiden wären.

 
 
Unkas Gemmeker und Dirk Wiechert – ein laientaugliches Interview zur Bedeutung der intravenösen Sauerstofftherapie nach Dr. Regelsberger auf dem BIO360 Podcast von Unkas Gemmeker.
 
Unkas kontaktierte mich vor längerer Zeit hinsichtlich eines Interviews zu den Möglichkeiten der Oxyvenierungstherapie – irgendwie gabe es eine zeitlang Terminschwierigkeiten, aber vor Kurzem haben wir uns online getroffen und über diese Therapieform ausgetauscht. Die Zeit verging wie im Flug.
 
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Ich hoffe, ich habe Ihnen mit diesem Newsletter wieder interessante Informationen zusammengestellt. Bei Fragen, Unklarheiten, Anregungen oder Themenwünschen nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin
 
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