Prothesen an Zähnen, Gelenken sowie Wirbelversteifungen bestehen in der Regel aus Metalllegierungen

von | 21. September 2014 | Publikationen

Das gilt auch für Clips, Herzschrittmacher etc.. Daher sollte man vorher schauen, ob es bereits Sensibiliserungen auf die zu verwendenden Substanzen gibt. Ist die Versorgung bereits erfolgt, das Ergebnis aber nicht so wie geplant, sollten diese Untersuchungen vor erneuten Eingriffen oder chronischer Schmerztherapie mit zur Diagnostik gehören. Zu denken ist auch an Clips, Herzschrittmacher, Herzklappen etc, die Kobalt, Chrom und Zink enthalten. Dazu gehören Metallkontrollen auf Metallabrieb der Prothesen im Blut oder im Rahmen einer Chelatprovokation. Dazu gehören LTT's auf die Metalle (Lymphozytentransformationstest) für Typ-IV-Immunreaktionen und bei Titan der Titanstimulationstest. Das Ausmaß der Belastung ergibt sich aus den gemessenen Werten zu IL1b oder TNFa. Der Rantes-Test forscht dann nach sytemischer Wirkung lokaler Entzündungswerte. Warum so ein Aufwand ? Die klassischen Werte wie CRP, BSG, Diff-BB, Ferritin sind oft unauffällig. Wenn Sie die unten aufgeführten Links gelesen haben, werden Sie erkennen, dass das Ausmaß des Rantes-Wertes und der IL1b bzw. TNFa-Freisetzungen mit der Down-Regulation der IL-1-RA einhergehen. Die aus meiner Sicht hier am besten und nebenwirkungsärmsten greifende Therapie ist die Interleukin-1-Rezeptorantagonistentherapie, kurz Sanakintherapie, die in meiner Praxis anbiete.
Titan kommt nicht nur in der Zahnmedizin, sondern auch in orthopädischen Implantaten zur Versteifung von Wirbelkörpern oder in Prothesen vor. Ob sich hierauf eine immunologische Reaktion zeigt, lässt sich in Bezug auf Typ IV-Allergien mit dem Lymphozytentransformationstest mit dem LTT Stimulationstest auf Titan ermitteln. Dieser erfasst die Zytokinreaktion der Gewebemakrophagen nach Kontakt mit Titanoxid. Gemessen werden TNFa und IL1beta. Zusätzlich zeigt der Rantes-Test an, ob  lokale Entzündungen systemische Wirkung entwickeln und dass sogar bei negativen BSG-, CRP-, Ferritin- und Diff-BB-Werten. Gegen IL1 kann man sehr gut mit der Il-1-Rezeptorantagonisten-Therapie, der Sanakintherapie, vorgehen! Schaltet man dieser Therapie die Oxyvenierung mit 10 Sitzungen voraus, so zeigen meine Laborkontrollen einen deutlichen Anstieg der T-Regulatorzellen und einen Abfall vonNeopterin (Abbauprodukt von Interferon y = Leitzytokin der TH-1-Antwort) und des ECP (eosinophiles kationisches Protein, ein Messparameter für die Zellschädigung durch eosinophile Granulozyten, eher TH2-Antwort). Der Blutlaser lässt sich auch interstitiell, also im Gewebe und auch intrartikulär, also im Gelenk, zur Anwendung bringen und kann über seine Lichtinformation , die sich in dem in das Gewebe eingebrachten körpereigenen IL-1-Rezeptorantagonisten-Medium bricht, die Wirkung auf die Mitochondrien im Umgebungsgewebe verstärken. Die Wirkung des blauen Lichtes bei 400 nm hat seine Wirkung speziell auf den NADH-Dehydrogenasekomplex am Schritt 1 der Atmungskette in den Mitochondrien, aber es hat auch keimabtötende und schmerzlindernde Wirkung, das rote und infrarote Licht zwischen 630 und 900 nm wirkt auf die Cytochrom-C-Oxydasekomplexe zwischen Schritt 3 und 4 der Atmungskette sowie die ATP-Produktion über Schritt IV der Atmungskette, es steigert die Fibroblastenaktivität und die Wundheilung und es soll die IL-1-Wirkung reduzieren, während der grüne Laser mit 532 nm die Verfügbarkeit des Sauerstoffs durch ein Lösen des an Zellwänden klebenden Hämoglobins, durch Steigerung der Na-K-ATPase der roten Blutkörperchen und durch Stimulation der Cytochrome-C-Reduktase am Schritt 3 der Atmungskette wirkt.

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