Berufsasthma durch Argan

von | 24. Oktober 2013 | Publikationen

Die Medical Tribune titelt damit einen Artikel und verweist auf Arganöl und Arganpuder als Inhaltsstoff von Kosmetika. Arbeitsmedizinisch wurden bei Mitarbeitern solcher arganverarbeitenden Kosmetikfirmen Asthma- und Rhinitisbeschwerden festgestellt. Daher sollte dieses als gesund betrachtete Öl nicht unkritisch genutzt werden.
In dem Abstract Nr. P1898 des Kongress der European Respiratory Society 2013 wird obiger Zusammenhang veröffentlicht, Medizinauskunft fasst die Risiken der Pulverform zusammen. Als Indikationen werden genannt, dass es geschädigte, empfindliche und trockene Haut mit Feuchtigkeit versorgt und der Alterung der Haut vorbeugt. Argan-Öl wird auch bei der Behandlung von Akne, Windpocken, Neurodermitis, Rheuma, Gelenkschmerzen und Hämorrhoiden eingesetzt. Der Arganbaum hat eine Lebenserwartung von 250-400 Jahre, hat ein extrem hartes Holz und wird in Marokko zur Ölgewinnung genutzt. Die Vorteile dieses Argan-Öls liegen in einem guten Gehalt an natürlichem Vitamin E und an den Phytosterinen Schottenol http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schottenol&action=edit&redlink=1und Spinasterolhttp://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spinasterol&action=edit&redlink=1, sogenannten Stigmasterolen mit lichtquantenmodulierenden Eigenschaften. In Berichten wird Schottenol als ein Glucosid mit Antitumorwirkung beschrieben. Spinasterol wirkt offenbar zellstimulierend. Ob die gefundenen Gehalte ausreichen, diese Wirkungen sicher zu erzielen, wurde bisher noch nicht untersucht. Die Arganölhersteller sehen natürlich noch weitere Vorteile. Hier gibt es auch Kochrezepte.

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