Sondernewsletter generelle und berufsgruppenspezifische Impfflicht für SARS-CoV2; Studien aus dem Lancet; Myokarditis bei 80-jährige nach mRNA-Impfung; Universitätsgutachten zur Impfpflicht aus verfassungsrechtlicher Sicht etc.

von | 1. Februar 2022

Dr. Wiechert Sondernewsletter vom 01.02.2022
mit Informationen zu Sinn und Unsinn der Impfpficht gegen SARS-CoV2
 
Praxis für individuelle Diagnostik und Therapie

In meiner Info-Videothek können Sie sich zu verschiedenen

Themen informieren, stöbern Sie ruhig weiter, denn

Sie wissen ja, dass die Quellen meines Wissens stets

benannt werden!

 
Die Themen:

 
 
The Lancet: Covid19-Impfung reduziert keine Übertragung der Viren auch nicht bei Symptomfreiheit
Übertragbarkeit von SARS-CoV-2 bei vollständig geimpften Personen
veröffentlicht im Lancet, aus dem Englischen übersetzt

DOI:https://doi.org/10.1016/S1473-3099(21)00768-4

Studien zur Wirksamkeit von Impfstoffen haben eindeutig den Nutzen von COVID-19-Impfstoffen bei der Reduzierung individueller symptomatischer und schwerer Erkrankungen gezeigt, was zu weniger Krankenhausaufenthalten und Einweisungen auf Intensivstationen führt.1
 

Allerdings muss der Einfluss der Impfung auf die Übertragbarkeit von SARS-CoV-2 aufgeklärt werden.

Eine prospektive Kohortenstudie in Großbritannien von Anika Singanayagam und Kollegen2 bezüglich der Übertragung von SARS-CoV-2 durch die Gemeinschaft zwischen ungeimpften und geimpften Personen liefert wichtige Informationen, die bei der Neubewertung der Impfpolitik berücksichtigt werden müssen.

Diese Studie zeigte, dass sich die Auswirkungen der Impfung auf die Übertragung zirkulierender Varianten von SARS-CoV-2 in der Gemeinschaft nicht signifikant von den Auswirkungen bei nicht geimpften Personen zu unterscheiden scheinen.2 , 3

Die wissenschaftliche Begründung für die obligatorische Impfung in den USA beruht auf der Prämisse, dass die Impfung die Übertragung auf andere verhindert, was zu einer „Pandemie der Ungeimpften“ führt.4

Der Nachweis von COVID-19-Durchbruchsinfektionen bei vollständig geimpften Mitarbeitern des Gesundheitswesens (HCW) in Israel, die diese Infektion wiederum auf ihre Patienten übertragen können,5
erfordert eine Neubewertung der obligatorischen Impfpolitik, die in den USA zur Entlassung ungeimpfter HCW führt. Tatsächlich gibt es immer mehr Beweise dafür, dass die maximalen Virustiter in den oberen Atemwegen der Lunge und kultivierbare Viren bei geimpften und ungeimpften Personen ähnlich sind.2,3,5–7

Eine aktuelle Untersuchung der US-Zentren für Seuchenkontrolle und Prävention eines Ausbruchs von COVID-19 in einem Gefängnis in Texas zeigte das gleiche Vorhandensein von infektiösen Viren im Nasopharynx von geimpften und ungeimpften Personen.6

In ähnlicher Weise beobachteten Forscher in Kalifornien keine großen Unterschiede zwischen geimpften und ungeimpften Personen in Bezug auf die SARS-CoV-2-Viruslast im Nasopharynx, selbst bei Personen mit nachgewiesener asymptomatischer Infektion.7

Daher deuten die aktuellen Erkenntnisse darauf hin, dass die derzeitigen Richtlinien für obligatorische Impfungen möglicherweise überdacht werden müssen und dass der Impfstatus Minderungsmaßnahmen wie das Tragen von Masken, physische Distanzierung und Kontaktverfolgungsuntersuchungen nicht ersetzen sollte, selbst in stark geimpften Bevölkerungsgruppen.

1: Thompson MG, Stenehjem E, Grannis S et al.
    Effectiveness of COVID-19 vaccines in ambulatory and inpatient care settings.
    N Engl J Med. 2021; 385: 1355-137
2: doi.org/10.1016/S1473-3099(21)00648-4
3: doi/org/10.1016/S1473-3099(21)00690-3
4: Tayag Y
    Stop calling it a pandemic of the unvaccinated. The Atlantic.
    www.theatlantic.com/ideas/archive/2021/09/persuade-unvaccinated-protect-     
    unvaccinated/620091/
5: Bergwerk M, Gonen T, Lustig Y et al.
   COVID-19 breakthrough infections in vaccinated health care workers.
   N Engl J Med. 2021; 385: 1474-1484
6: H, Hagan LM, McCormick DW, McCormick DW et al.
   Outbreak of SARS-CoV-2 B.1.617.2 (delta) variant infections among incarcerated
   persons in a federal prison—Texas, July–August 2021.
   MMWR Morb Mortal Wkly Rep. 2021; 70: 1349-1354
7: doi.org/10.1101/2021.09.28.21264262
 

 
 
Gutachten zur allgemeinen Impflicht gegen SARS-CoV2
Gutachten über die Verfassungsmäßigkeit einer allgemeinen Impfpflicht gegen Sars-Cov-2
Univ.-Prof- Dr. Dr. Volker Boehme-Neßler, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Das Gutachten ist als PDF angehängt

Zusammenfassung: „Eine allgemeine Impfpflicht gegen das SARS-CoV-2 verletzt die Menschenwürde. Sie verletzt darüber hinaus zahlreiche andere Grundrechte unzähliger Menschen, weil sie unverhältnismäßig ist. Sie genügt weder dem demokratischen Wesentlichkeitsgrundsatz noch dem rechtsstaatlichen Bestimmtheitsgrundsatz. Deshalb ist eine allgemeine Impfpflicht gegen das SARS-CoV-2 verfassungswidrig.“

 
 
Originaltext des östereichischen Verfassungsgerichtshofes an seine Regierung mit Abgabedatum der Beantwortung der 18.02.22
Der Verfassungsgerichtshof in Österreich stellt seiner Regierung sehr präzise Fragen zur Verhältnismäßigkeit und wissenschaftlichen Belegbarkeit der verordneten Impfflicht.

Hier wurde den Antragstellern zugehört. Man hat erkannt, wie gut die informiert sind.

 
 
Fulminante Myokarditis bei einer 80-Jährigen nach mRNA-Impfung
doi.org/10.1093/ehjcr/ytac007

Das soll sehr selten sein, wird aber im Todesfall auch extrem selten überprüft.
 

In dem veröffentlichten Patientenbericht konnte die Patienten mit Maximalmaßnahmen gerettet werden und nach drei Monaten war im MRT eine abklingende Myokarditis mit einer normalen biventrikulären Funktion und einem persistierenden Myokardödem bei einer sich zurückbildenden Myokardfibrose im linken Ventrikel zu sehen, wobei  eine Fibrose eine Vernarbung ist und daher bleiben wird. Die Wiedervorstellung der Patienten nach sechs Monaten beim Kardiologen soll ergeben haben dass eine normale Leistungsfähigkeit wiederhergestellt sei.
Untersucht man aber auch die Sterbefälle im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung auf eine Myokarditis oder Herzinfarktes als Ursache des Todes?
Das ist eine der Fragen der erhöhten Sterblichkeiten des österreichischen Verfassungsgerichtshofes bei den zeitweiligen Übersterblichkeiten nach den Erst, Zweit- und Drittimpfungen, wie Sie Prof. Kuhbandler sehr professionell vorgetragen und auf dem Dienstweg auch gemeldet hat.
 
 
 
So wäre der QR-Code der elektronische Personalausweis und die ganze Welt schaut zu
Human Right Watch: „Trojanisches Pferd für breitere politische Überwachung“

China
COVID-19-Überwachung: Peking bietet G20-Staaten sein QR-Code-System an

Wie die G20-Staatschefs auf den Vorschlag reagierten, ist der Redaktion nicht bekannt.
Totale Überwachung
Das grundlegende Problem des QR-Code-Systems liegt darin, dass es als Instrument zum Machterhalt der Kommunistischen Partei Chinas eingesetzt wird. Peking benutzt bereits seit Februar 2020 QR-Codes in Bezug zu COVID-19.
Die verwendeten „Health Code“-Apps erstellen Bewegungsprofile der Smartphonenutzer und ermitteln den Gesundheitszustand. Nur mit einem grünen Code sind freies Reisen und freies Bewegen oder einkaufen gehen erlaubt. Andere Farben wie Orange und Rot bedeuten Quarantäne. Voraussetzung für den grünen Code ist Systemtreue.
Gescannt werden muss überall, typischerweise beim Verlassen oder Betreten der Wohnanlage, vor dem Betreten eines Geschäftes, in allen Verkehrsmitteln oder an den unzähligen Straßensperren. Aus der Provinz Xinjiang wird berichtet, dass in den Städten an allen Straßenkreuzungen und im Abstand von 200 m Kontrollpunkte sind.
Einführung des Systems in Hongkong
Für Hongkong wird aktuell die Einführung eines derartigen QR-Code-Systems vorbereitet. Die offizielle Begründung dafür ist, dass Einwohner Hongkongs ohne 14-tägige Quarantäne auf das chinesische Festland können.
Die Regierung in Peking verlangt für Einreisende sowohl einen negativen Nukleinsäure-Test als auch einen IgM-Antikörpertest. Früher mussten Reisende nach China nur einen negativen Nukleinsäuretest vorweisen und nach der Ankunft im Land 14 Tage in Quarantäne gehen.
Mit dem QR-Code-System kann jegliche Kritik an der KP Chinas unterbunden werden.
Demonstrationen und Proteste werden undenkbar, demokratischen Prozesse durch die totalitäre Diktatur erstickt
.“

 
Ich hoffe, ich habe Ihnen mit diesem Newsletter wieder interessante Informationen zusammengestellt. Bei Fragen, Unklarheiten, Anregungen oder Themenwünschen nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin
 
Praxis Ritterhude

Lesumstoteler Str. 65 • 27721 Ritterhude • Tel. 04292 – 2921 • Anfahrt

 

Praxis Bremen

Parkallee 301, 4. OG • 28213 Bremen • Tel. 0421 – 395015 • Anfahrt

 

 

Verwandte Themen