Gesundheitsnewsletter vom 7.8.2016

von | 7. August 2016

Gesundheitsnewsletter vom 07.08.2016

Am kommenden Mittwoch, den 10.08.16 halte ich für Ärzte und Heilpraktiker einen kostenlosen Vortrag zum Thema „Nervennahrung“: Die wichtige Rolle der B-Vitamine bei zentralen und peripheren neurologischen Erkrankungen. Dieser findet von 17:00 bis 19:00 Uhr im Star Inn Hotel Bremen Columbus, Bahnhofsplatz 5-7, in 28195 Bremen statt.
Anmelden kann man sich bei . Die Firma Wörwag sponsert den Vortrag, es gibt Fortbildungspunkte der Ärztekammer Bremen.


Ich suche noch immer Frauen mit männlichem Haarausfall für eine dokumentierte Sanakinanwendung der haararmen Kopfhaut. Mängel sollten vorher ausgeschlossen werden, das ist kostenpflichtig, da hier ein Labor die Rechnung stellt. Die eigentliche Sanakinanwendung ist im Rahmen der Anwendungsbeobachtung kostenlos, dafür wird aber die Erlaubnis zur anonymisierten Verwendung der Kopfhautbilder erwartet.


Ich suche noch immer Probanden für die Colitis ulcerosa Studie. Probanden, die nicht in die Studie passen, profitieren aber sicherlich von dem aufklärenden Gespräch anderer ursachenorientierter Diagnostik- und Therapieansätze. Eine gut siebenminütige Dokumentation zum Tabuthema Colitis ulcerosa auf Stern-TV habe ich verlinkt. Im worst case wurde hier nach frustraner immunsuppressiver Medikation, die erhebliche Nebenwirkungen hatte, ein Teil des Dickdarms weggeschnitten. Der Patientin geht es in dem Fall danach gut. Ein zu kurzer Dickdarm behindert aber das Eindicken des Stuhls. Eine Anpassungsphase kann auch in so enem Fal gut zwei Jahre dauern. Ansätze, wie es diese Studie bietet oder wie ich vorgehe, indem ich laborchemisch nach Therapieerfolgshindernissen schaue oder mit der intravenösen Sauerstofftherapie die Aufmerksamkeit des Immunsystems auf den Pseudoparasiten Sauerstoffbläschen lenke, wurden in dem Beitrag nicht berücksichtigt.


Die Themen:

  • MS gilt als unheilbar, welche Einflussgrößen gibt es?

  • Krebstherapie mit Unterdrückung der Zuckerverwertung endete tödlich

  • Aluminium ist überall, schon ein Muffin hebelt den Tageshöchstwert aus. Wirkt Aluminium als Adjuvans  in Nahrungsmitteln wie eine Schluckimpfung mit nachfolgender Nahrungsmittelunverträglichkeit?

  • Neonicotinoide sind Verhütungsmittel für Bienen – hä?

  • Gift in den Flüssen, die Wesermündung ist besonders betroffen.

  • Stromanwendung kann die Hirnmasse im Hippocampus vermehren und Sehnerven regenerieren


MS gilt als unheilbar, welche Einflussgrößen gibt es?

Eine Zusammenfassung zum Thema MS habe ich auf der Homepage erstellt.


Krebstherapie mit Unterdrückung der Zuckerverwertung endete tödlich

Tumorzellen exprimieren besonders den Glucose-1-Transporter. Somit haben sie einen besonders guten Zugriff auf Zucker. Therapien, wie die Vitamin-C-Hochdosistherapie nutzen das, da auch Vitamin C über diesen Rezeptor in die Zelle kommt und dort dann aber über H2O2-Bildung durch die SOD2 einen zusätzlichen oxidativen Stress setzt, der synergistisch zu anderen Krebstherapien wirkt. Hier ist die zeitnahe oder zeitgleiche Anwendung notwendig. Ein niedrige Hochdosistherapie mit bis zu 15 g wird im Rahmen der Immuntherapie be Infekten eingesetzt.
Wenn Krebszellen die Energiegewinnung über die Glykolyse und nicht mehr über die Mitochondrien gewährleisten, dann entsteht Milchsäure, die Zellen müssten also übersäuern.
Dr. Kremer hatte Literatur gefunden, waonach die Krebszelle aber intrazellulär basisch aufgestellt sei, da die Krebszelle diese Säuren in das zelläussere Umfeld transportiert. Dafür werden die Carboanhydrasen aktiviert. Er begründet es auch darauf, dass der Krebsstoffwechsel dem der Archaeabakterien, die man in der sauren Umgebung von Schwefelsäurequellen gefunden hatte, mit der Entdifferenzierung immer ähnlicher werden. Ein pH-Wert unter 6,3 lässt die Makrophagen erstarren und somit wird die Immunabwehr an dieser Stelle gehemmt. Ich habe nun eine kleine Ewigkeit gegoogelt, um einen Zusammenhang zwischen dem Gewebe-pH-Wert und der Motilität der Makrophagen zu finden und bin nicht fündig geworden. Da da jemand eine Quelle?
Das im Zellzwischengewege schnell mal pH-Wert von 6,7 entstehen können, habe ich schon letzte Woche verlinkt, als es um das Thema Schmerzen ging.
Eine Laktatazidose kann zwei Ursachen haben. Entweder ist das Gewebe nicht genügend mit Sauerstoff versorgt oder die Ursache liegt in einem Thiaminmangel, einer hereditären Fructoseintoleranz, einem Pyruvatdehydrogenasemangel bzw. einer Vergiftung. In der Folge wird die Milchsäure, das Laktat, dann über den  Zucker in der Atmungskette bzw. im Citratzyklus nicht ausreichend weiterverarbeitet oder der Laktatabbau für die Gluconeogenese in der Leber ist blockiert, wie man es als Nebenwirkung der Biguanidtherapie, besser bekannt als Metformin, aber auch bei hohem Alkoholkonsum, kennt. Es wird nun behauptet, dass die Krebszellen ohne Mitochondrien unsterblich seien. Da die Einleitung des natürlichen Zelltodes, also der Apoptose, von Mitochondrien abhängig ist und diese wohl auch über die Aktivierung des Ablesens der richtigen Genabschnitte verantwortlich sind, muss deren Funktion wieder hergestellt werden. Dichloressigsäure kann hierzu einen Beitrag leisten, weil sie die Pyruvatkinase aktiviert und somit die Weiterverarbeitung zu aktiver Essigsäure, dem Acetyl-CoA, fördert. Diese kann dann auch am Komplex III der Atmungskette im Rahmen der ß-Oxidation der Fettsäuren verarbeitet werden. Tumorwachstum wird aber wohl über Komplex I der Atmungskette  gefördert. Metformin hemmt den Komplex I und der Fortschritt des Tumorwachstums ist in den Metformingruppen langsamer.

Im Moment gehen Meldungen über zwei Todesfälle eines Bauchspeicheldrüsenkrebses durch die Medien. Das eingesetzte Medikament, das 3-Bromopyruvat, ist ein Glucoseblocker. Dazu gibt es auch Studien, auf die ich aber keinen Zugriff habe. Es ist aber zu erwarten, dass der Tod durch ein Verhungern der gesunden Zellen bei voller Speisekammer, also ausreichend hohem Blutzuckerspiegel, eingetreten ist. Der Umstieg auf die Ketonkörperbildung erfolgte wohl zu langsam oder wird bei hohem BZ-Spiegel vielleicht auch gar nicht eingeleitet.


Aluminium ist überall, schon ein Muffin hebelt den Tageshöchstwert aus. Wirkt Aluminium als Adjuvans  in Nahrungsmitteln wie eine Schluckimpfung mit nachfolgender Nahrungsmittelunverträglichkeit?

Die Aufnahme von Aluminium über Lebens-, Arzneimittel und Kosmetika liegt in Deutschland weit über dem empfohlenen Wert, wie die Berliner Pharmakogenetikerin und Toxikologin Prof. Monika Schäfer-Korting warnt. Besonders die gesundheitlichen Folgen sind schwer absehbar, da die Forschung diesem Thema bisher wenig Beachtung geschenkt hat. Das Brustkrebs dadurch gefördert werden kann, hält Schäfer-Korting aber für möglich. Die WHO begrenzt die Wochenhöchstmenge für Aluminium auf 1 mg/kgKG. 0,1% der aufgenommmenen Menge gilt als die Bioverfügbarkeit des Aluminiums. Bei einem 60 kg-Menschen, davon gibt es in Deutschland nicht mehr so viele, sind das 6,8 Mikrogramm/Tag. Ein untersuchter Muffin, der auf einem Aluminiumblech gebacken wurde, hatte 28 mg Aluminium. 1 mg sind 1000 Mikrogramm. 0,1% =28 µg. Ich schrieb schon in der Vergangenheit darüber, dass Alufolie, Fertiggerichte in Alupfännchen,  Brezen auf der Wiesn etc. dem gleichen Problem unterliegen. Wenn ich an meine Bundeswehrzeit mit dem jedesmal blitzblanken Alupickenpott vor jeder Feldverpflegung und an die leckeren Fruchtsäfte meiner Oma aus dem Aluminiumentsafter denke, dann weiss ich, dass ich voller Aluminium stecken muss. Im Zusammenspiel der Mito-Energy-Systemtherapie und der Chelattherapie lassen sich bessere Asuleitungsergebnisse erzielen als bei der Einzelanwendung der Chelattherapie.

Zusätze in Impfstoffen sind notwendig, damit der Körper überhaupt Antikörper gegen das daran gebundene Impfagens bildet.

Nun stelle ich mal provokativ die Frage, warum wir denn so viele Nahrngsmittelunverträglichkeiten haben?

Könnte es daran liegen, dass das in dem Lebensmittel vorhandene Aluminium hier ein Adjuvans ist, dass diese Unverträglichkeitsreaktion durch Antikörperbildung vermittelt, quasi eine Schluckimpfung?


Neonicotinoide sind Verhütungsmittel für Bienen – hä?

Ja, diese Neonicotinoide sind Bestandteil der Pestizide Thiamethoxam und Clothianidin und führen dazu, dass die Drohnen weniger Spermien entwickeln. Eigentlich wirken die Neonicotinoide, die dem Nikotin sehr ähnlich sind, auf das zentrale Nervensystem der Insekten und kleineren Singvögel. Die Wirkung des Mittels hält mehrere Tage nach der Ausbringung noch an.

Das Thema Glyphosat ist auch nicht ohne. Ich habe gerade einen neuen ALCAT-Test mit meinem Blut machen lassen. Nun habe ich eine starke Reaktion auf Glyphosat. Da das Mittel quasi überall vorkommt, sind meine Lebensmittel, inklusive der Bioreihe, ein Weg voller Tretminen hinsichtlich der unerwarteten Unverträglichkeit oder oxidativen Stressbelastung. Ein neutrophiler Granulozyt sollte eigentlich Bakterien fressen, wie dieses Video im Mikroskop zeigt, nun aber wird er aktiv, wenn meine Nahrung Glyphosat enthält.

Wenn es aber nur das wäre, auch Polysorbat 80 schlägt mit der gleichen Wucht zu. Polysorbat kann ein Leaky-Gut Syndrom und darüber hinaus auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten erzeugen. Es kommt auch in Medikamenten vor, schauen Sie mal auf das Kleingedruckte! In diesem Impfschadensbericht wird auf die Wirkung der beschleunigten Geschlechtsreife über eine chronische Östrogenstimulation und die Überwindung der Bluthirnschranke berichtet.
So sieht die Wirkung aus, wenn ein neutrophiler Granulozyt auf ein auffällig getestetes Lebensmittel trifft. Welch ein oxidatives Gemetzel inklusive der Freisetzung von DNA, RNA und mtDNA-Anteilen in die Blutbahn.


Gift in den Flüssen, die Wesermündung ist besonders betroffen.

Der Anteil von Mikroplastik im Wasser wirkt wie ein Schwamm für Gifte. Die Belastung ist drei bis viermal so hoch wie im Schlick oder Bodensatz der Flüsse, was aber noch nicht so richtig untersucht sein soll. PCB und PAK sind an der Oberfläche der Plättchen. Über Muscheln und Fische stehen wir am Ende der Nahrungskette.


Stromanwendung kann die Hirnmasse im Hippocampus vermehren und Sehnerven regenerieren

Die Stromanwendung am Gehirn ist in der Behandlung der Depression bekannt, hier wendet man echte Stromschläge an, die sogenannte Elektrokrampftherapie für die der Patient in Narkose versetzt werden muss. Nun konnte man im MRT nachweisen, dass eine Elektrostimulation des Gehirns dazu führt, dass die Bildung von Nervenzellen im Hippocampus angeregt wird. Das lässt hoffen, dass auch andere Zellen davon profitieren würden. Sanftere Stromanwendungen müssten also ebenfalls regenerative Prozesse anstoßen, kam mir hier so als Gedanke. Mit dem Luxxamedgerät und auch bei der Me2vie-Systemtherapie kommen solche Therapiekonzepte zum Einsatz. Die schon in recht kurzer Zeit verbesserten Symptome sind oftmals verblüffend. Vielleicht ist das nun der Erklärungsansatz. In Kombination mit Vitalstoffen für die Nerven und die Bildung der Neurotransmitter scheinen also gar nicht so hohe Dosierungen an Strom notwendig zu sein.
Passend zu diesen Gedanken fand ich eine Veröffentlichung zur Anwendung von Wechselströmen bei Patienten mit Glaukom oder Optikusneuropathie mit Gesichtsfelddefekten. Es wuchsen neue Nerven und das Sehvermögen verbesserte sich um 24%.
Schaut man sich jetzt noch an, dass die intravenöse Sauerstofftherapie nach Dr. Regelsberger bei der Makuladegeneration so gute Effekte erzielt, erkennen Sie, dass ich in der Praxis einen intelligenten Gerätemix habe.



 

Ich hoffe, ich habe Ihnen mit diesem Newsletter wieder interessante Informationen zusammengestellt. Bei Fragen, Unklarheiten, Anregungen oder Themenwünschen nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin


Email:
Internet: www.dr-wiechert.com


Praxis Ritterhude:

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