Gesundheitsnewsletter vom 29.10.2022 – Corona, Fibromyalgie, Hypothyreose und ihre Kofaktoren, COPD, Durchblutungsstörungen etc.

von | 29. Oktober 2022

Dr. Wiechert Gesundheitsnewsletter vom 29.10.2022
 
Praxis für individuelle Diagnostik und Therapie

In meiner Info-Videothek können Sie sich zu verschiedenen

Themen informieren, stöbern Sie ruhig weiter, denn

Sie wissen ja, dass die Quellen meines Wissens stets

benannt werden!

 
Die Themen:

  • Fibromyalgie – Grüne Brillengläser senken Schmerzmittelgebrauch und reduzieren wohl auch Ängstlichkeit
 
 
Die Interferon-induzierbare GTPase MxB fördert den Kapsidabbau und die Genomfreisetzung von Herpesviren; doi.org/10.7554/eLife.76804
Eine Reaktivierung einer Virusinfektion  – kann der MXA-Test hier aufklärend wirken?

Schon am 20.03.2020 schrieb ich im Zusammenhang mit dem Coronavirus und der Entdeckung eines Virusinfektes über das Myxoresistenzprotein A.
Das MXA wird bereits 2 Stunden nach der Infektion positiv und hat nach ca.16 Stunden seinen ersten Gipfel. Besteht der Infekt weiter, wird auch danach weiterhin dieses Resistenz-Protein aus den Zellen ausgeschleust und ist somit im Blut messbar. Das weist dieser Schnelltest mit dem Febri-DX nach.

In dem oben verlinkten Artikel geht es um das GTPase-Myxovirus-Resistenzprotein B (MxB), das ebenfalls über Interferon gestartet wird. Diese kann einen Neuinfekt begrenzen, aber im Verlauf einer Infektion wurde in nachfolgender Studie folgende Auffälligkeit herausgefunden:

Interessanterweise reduzierte MxB anfänglich die HSV-1- und MCMV-Genomsynthese während der frühen Replikation, aber die Akkumulation des viralen Genoms erholte sich im Laufe der Zeit.
Dies deutet darauf hin, dass die anfängliche Infektion durch MxB blockiert wird, die Viren dies jedoch im Verlauf der Replikation überwinden können, was möglicherweise auf das Vorhandensein eines viralen MxB-Antagonisten hinweist.
In zukünftigen Studien werden wir untersuchen, ob MxB direkt auf herpesvirale Nukleokapside abzielt und ob Herpesviren in der Lage sind, der Beschränkung durch MxB zu entgehen, wie für HIV-1 beschrieben.

doi.org/10.7554/eLife.76804

So lässt sich vielleicht erklären, warum einige Viren immer wieder zu rezidivierenden Infekten führen.

Ob der MXA-Test im Zusammenhang mit dem Verdacht einer Infektreaktivierung hier Aufschluss gibt, kann nur durch individuelle Messreihen analysiert werden.
Die wiederkehrende Bestimmung von AK-Titern ist jedenfalls auch nicht unstrittig und es müsste zum Vergleich eine Rückstellug der letzten Probe mit der aktuellen im gleichen Testkit verglichen werden.

 
 
Die SARS-CoV-2-Spike-gerichteten nicht-neutralisierenden polyklonalen Antikörper kreuzreagieren mit gp41 des humanen Immundefizienzvirus (HIV-1); doi:  10.1016/j.intimp.2021.108187
Risikoerhöhung des HIV-Infektes durch Kreuzreaktion am gp41 der nicht neutralisierenden AK gegen das Spikeprotein

3.2. Kreuzreaktive polyklonale SARS-CoV-2-Antikörper sind nicht neutralisierend
Als nächstes untersuchten wir, ob diese kreuzreaktiven Anti-SARS-CoV-2-Antikörper kreuzneutralisierende Wirkungen haben. Zur Bewertung einer plausiblen kreuzneutralisierenden Aktivität wurden die Spike-immunisierten Hyperimmunseren, die das SARS-CoV2-Virus mit einem CPE-Wert von 1280 neutralisierten, mit einer Reihe von HIV-1- env – Pseudoviren auf ihr Kreuzneutralisationspotenzial getestet. Die Serum-Anti-Spike-Antikörper (Verdünnung 1:20) hatten keine neutralisierende Wirkung gegen einen der getesteten pseudotypisierten HIV-1-Viren (Abb. 3EIN)
.
doi:  10.1016/j.intimp.2021.108187

Nicht neutralisierende AK werden in die Gruppe des ADE verortet. Antibody dependend Enhancement, also Verschlimmerung der Infektionsgefahr.

Was sind infektionsverstärkende Antikörper (ADE)?
 
 
Coronavariante BA.4.6 könnte Immunität von Geimpften und Genesenen entgehen
Omikron mutiert wieder an der Rezeptorbindungsdomäne des S-Proteins zu BA.4. 6 und nutzt einen Escapeweg

Die Rate ist jedoch deutlich geringer: In Deutschland wur­den in der 40. Kalenderwoche 1,5 % der Infektion durch BA.4.6 verursacht. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zählt BA.4.6 derzeit zu den „Omicron sub­variants under monitoring“, deren Ausbreitung genauer ver­folgt wird. Zu den „variants of concern“ (VOC) ge­hört BA.4.6 derzeit nicht.
Ob BA.4.6 zur VOC wird, könnte sich in den nächsten Wochen zeigen. BA.4.6 unterscheidet sich von BA.4 durch die Mutationen R346T und N658S, wobei sich R346T in der Rezeptorbin­dungsdomäne befindet, was immer verdächtig auf eine Immunevasion ist.
Ein Team um Dan Barouch vom Beth Israel Deaconess Medical Center in Boston hat in einer Laborstudie un­ter­sucht, ob die Seren von Geimpften oder Genesenen BA.4.6 neutralisieren können. Die 16 Geimpften hatten median 17 Tage vor den Tests den ersten Booster des mRNA-Impfstoffs von Moderna erhalten.
Die Antikörpertiter gegen den Wildtyp waren auf 16.011 angestiegen, gegen BA.4/5 wurde nur ein Titer von 449 erreicht. Gegen BA.4.6 war der Titer mit 225 nur halb so hoch. Die Anfälligkeit einer Durchbruchinfektion trotz Boosterung dürfte für BA.4.6 höher sein als für BA.5.

Wenn es nicht zur Neutralisation kommt, dann …lesen Sie doch bitte oben auf der Seite des PEI zu ADE!

Reinfektionen sind also wahrscheinlich, dennoch optimiert sich die Immunantwort gegenüber einem schlimmen Verlauf, wenn man über andere Virusstrukturen als nur das S.Protein, eine  Antwort hat.
Das bietet der Impfstoff von Valneva und das hat jeder, der schon einmal und des öfteren infiziert war.
Wiederholte Infektionen führen zu kürzerer Zeit in der der der Antigentest positiv ist.
 

Bedeutung der neutralisierenden AK im Hinblick auf die Infektionswahrscheinlichkeit: Prof. Dr. Lauterbach versus Prof. Dr. Wieler 45:44 Bundespressekonferenz 30.09.2022
Bedeutung der neutralisierenden AK im Hinblick auf die Infektionswahrscheinlichkeit:
Prof. Dr. Lauterbach versus Prof. Dr. Wieler 45:44 Bundespressekonferenz 30.09.2022

Hier gibt es erstaunlich unterschiedliche Sichtweisen, wonach man sich sowohl mit hohen, als auch mit niedirgen Titern anstecken kann und in beiden Fällen einen unproblematischen
Verlauf durchleben kann.

Prof. Dr. Lauterbach lobt die Höhe des Titers gegen das S-Protein als Schutz vor der Infektion, während Prof. Dr. Wieler diese in der Antwort auf die folgende Frage relativiert und benennt, dass man auch mit niedrigen Titern einen blanden Verlauf haben kann. Hierfür führt er die Bedeutung de rT-Zellimmunität an.

Ergänzend bestätigt Prof. Dr. Lauterbach das und beschreibt, dass man die Frage nach der Immunität nicht beantworten könne, weil man nicht nach der AK gegen das NCP schauen würde. Warum macht man das nicht?
Warum impft man dann nicht mit dem Valneva-Impfstoff, mit dem man eine solche Antwort induzieren würde?

Dann kommt als interessante Aussage, dass man nach einem Infekt mit BA.5 sich ofensichtlich mit selbigem nicht erneut infiziert, wohl aber mit BA5.0, wenn man einen BA.1.0 und Unterarteninfekt durchlebt hat.
Eine durchlebte BA.5.0 und Unterarten wird vermutlich aber nicht vor BA. 4.6. Dennoch kann man hier auf einen blanden Verlauf hoffen, da man bereits einen Schleimhautschutz mit sIgA hat und die anderen Antigenstrukturen des Virus kennt und darauf eine Immunantwort parat hat. AK gegen das NCP schützen auch unsere wichtige Mitochondrien als Teil der Immunantwort.
 

 
 
Was sagt das Ärzteblatt in seiner Literaturrecherche zur Coronaimmunität nach Infektion oder Impfung?

SARS-CoV-2: Forscher finden in Lymphknoten Hinweise auf langfristigen Impfschutz und das schon im Juni 2021.
Niemand kann derzeit vorhersagen, wie lange die Schutzwirkung einer Impfung gegen COVID-19 anhält. Die Untersuchung von Lymphknoten in Nature (2021; DOI: 10.1038/s41586-021-03738-2) zeigt jedoch, dass das Immunsystem Monate nach der Impfung auf eine mögliche Infek­tion vorbereitet ist.

SARS-CoV-2-mRNA-Impfstoffe induzieren anhaltende Reaktionen des menschlichen Keimzentrums DOI: 10.1038/s41586-021-03738-2
 

SARS-CoV-2-mRNA-Impfstoffe induzieren anhaltende Reaktionen des menschlichen Keimzentrums
 
 
 Ernüchternde Daten BA.4/5-adaptierte Impfstoffe zeigen mäßige spezifische Boostereffekte
Ernüchternde Daten – BA.4/5-adaptierte Impfstoffe zeigen mäßige spezifische Boostereffekte

„Mithilfe von Pseudovirus-Neutralisationstests bestimmten die Wissenschaftler das Neutralisierungspotenzial der Seren gegen den SARS-CoV-2-Wildtyp-nahen Stamm D614G, gegen mehrere Omikron-Sublinien (BA.1, BA.2, BA.4/BA.5, BA.4.6, BA.2.75 und BA.2.75.2) und gegen einige verwandte Sarbecoviren (SARS-CoV, PCoV-GD, PCoV-GX und WIV1). Die Seren waren den Probanden etwa drei bis fünf Wochen nach der Auffrischungsimpfung mit einem bivalenten mRNA-Impfstoff entnommen worden.
Keine höheren Antikörpertiter
Die Autoren konnten keine signifikant höheren Titer an neutralisierenden Antikörpern als Reaktion auf eine Auffrischimpfung mit einem angepassten Impfstoff zeigen als bei Probanden, die als Auffrischimpfung einen monovalenten mRNA-Impfstoff erhalten hatten.
Das galt für alle getesteten Varianten, einschließlich BA.4/BA.5.

Diejenigen, die eine monovalente Auffrischimpfung erhalten hatten, zeigten leicht höhere Titer an neutralisierenden Antikörpern gegen die mit SARS-CoV-2 verwandten Sarbecoviren als diejenigen, die mit dem angepassten Impfstoff geimpft worden waren.

So lautet das ernüchternde Fazit der Autoren, dass ein als Auffrischimpfung verabreichter bivalenter, an Omikron BA.4/BA.5 adaptierter mRNA-Impfstoff unter den Testbedingungen beim Menschen keine besseren neutralisierenden Antikörperreaktionen auslöste als eine Auffrischimpfung mit dem ursprünglichen monovalenten Impfstoff. Diese Ergebnisse könnten, so die Autoren, auf eine immunologische Prägung hindeuten.“
Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de/ba45-adaptierte-impfstoffe-zeigen-maessige-spezifische-boostereffekte-136355/

 
 
Corona-Impfstoffe Experte: Hersteller verweigern Herausgabe relevanter Studiendaten
Corona-Impfstoffe Experte: Hersteller verweigern Herausgabe relevanter Studiendaten – Doshi und Kekulé – Verweigerung von Daten gegenüber dem MDR

Hören Sie hier den MDR-Podcast zu diesem Thema

oder

laden Sie die Verschriftlichung unter folgendem Screenshot herunter.

Aus diesem PDF zitiert:

„Die Studiendaten legen nahe, dass wir bei rund
einem von 800 Geimpften ein erhöhtes Risiko dieser schweren
Nebenwirkungen
haben, also eine zusätzliche schwere Nebenwirkung pro
800 Geimpften. Das ist sehr viel häufiger als bei anderen Impfungen, bei
denen die Rate bei einem von 1 Mio. Geimpften liegt
. In den genannten
Studien ist es einer von 800. Bei solch einer Quote wurden Impfstoffe in
den letzten Jahren vom Markt genommen
. Als 1996 das Guillain Barré
Syndrom in Folge von Impfungen auftrat, wurden die entsprechenden
Impfstoffe vom Markt genommen.

Ein weiterer Aspekt ist, dass es hier um randomisierte Studien geht. Es gibt zahlreiche
Studien Designs aber randomisierte Studien haben nach allgemein anerkannten
Standards den höchsten Aussagewert. Es geht hier um die Studien, die von Pfizer und
Moderna vorgelegt wurden, und die die Grundlage für die Zulassung durch die Behörden
waren. Bei den Ergebnissen scheinen Bedenken berechtigt insbesondere hinsichtlich
der Sicherheit der mRNA Impfstoffe für Gruppen mit niedrigem Risiko. Deshalb wäre es
sehr wichtig, die Ergebnisse unter Verwendung der Daten der einzelnen Teilnehmer den
noch einmal von unabhängiger Seite überprüfen zu lassen.

..

Bei der Pfizer Studie zum Beispiel treten in der Placebo Gruppe ca. fünf
schwere Nebenwirkungen pro 1 000 Personen auf.
(Wenn das Placebo keinen Wirkstoff enthält, wäre das undenkbar – Dirk Wiechert, siehe dazu weiter untern die diplomatische  Meinung der Fachleute)
Bei der Gruppe der Geimpften sind es annähernd sieben Fälle von schweren
Nebenwirkungen
. Deshalb hat man bei der Pfizer Studie ein um 36
Prozent erhöhtes Risiko. Wenn man die Gesamthäufigkeit des Auftretens
betrachtet, ist es bei den beiden Impfstoffen kombiniert ca. eine schwere
Nebenwirkung auf 800
.
Ein um 16 Prozent erhöhtes Risiko bedeutet nicht, dass von 100 Personen 16 eine schwere Nebenwirkung haben werden.
Es gibt ein Grundrisiko, das in der Placebo Gruppe zu sehen ist.
Schwere Nebenwirkungen treten auch unabhängig von der Impfung auf.

Die Frage ist, ob es ein erhöhtes Risiko im Zusammenhang mit der Impfung gibt, und
das gibt es: 16 Prozent.

Es ist wahrscheinlich hilfreicher, sich auf eine konkrete Häufigkeitsstatistik
zu beziehen. Sprich: Bei einer von 800 Impfungen tritt eine zusätzliche
schwere Nebenwirkung
auf.
Wenn man das mit anderen Impfstoffen vergleicht ist das eine große Abweichung.
Das ist ein riesiger Unterschied zu 2 Fällen auf 1 Mio. und zu dem, was wir erwartet hatten.

Demzufolge sieht man in den beiden Studien zu mRNA Impfstoffen ein verringertes Risiko wegen Covid ins Krankenhaus zu müssen.

Um Ihnen noch mehr Zahlen zu nennen:
Bei Moderna gab es einen Rückgang von etwa 6 Fällen auf 10.000 Personen,
bei Pfizer um 2.
Im Vergleich dazu ist der Anstieg der schweren Nebenwirkungen größer.
Bei Moderna sind es 15 von 10.000 und bei Pfizer 10.

Wägt man diese Fakten gegeneinander ab, sieht man, dass die Zahl der Anstiege (von
Hospitalisierungen) bei den schweren Nebenwirkungen größer ist als die
Rückgänge der Covid Hospitalisierungen (nach einer Impfung).

Was sagen die Daten aus in Bezug auf die Infektionsverhinderung?
Die Studien waren nie darauf ausgerichtet Infektionen zu untersuchen.
Das ist der wichtigste Punkt.

Diese Einschränkung findet sich ausdrücklich in den Berichten der FDA vom Dezember 2020.
Es gab damit ganz klar einen Faktor, der völlig unbekannt war.

Zur Zeit der Massenimpfungen wurde von den Regierungen, die eine Herdenimmunitätsstrategie verfolgten, scheinbar komplett ignoriert, dass die vorliegenden Daten keine Aussagen zur Prävention von Infektionen zulassen.

(Wird aber noch immer bon oberster Stelle behauptet – es mildert den schlimmen Verlauf)

Bei der Herdenimmunitätsstrategie geht man davon aus, dass die Infektion nicht
mehr auf andere übertragen werden kann. Aber wir hatten keine Belege
dafür, dass diese Impfstoffe das leisten können
.

Es gab sogar Gründe zur Annahme, dass sie die Übertragung unter Umständen nicht aufhalten. (Was wir ja nun mittlerweile als bewiesen ansehen dürfen)

Einer der wichtigen Gründe war, dass die Impfung intramuskulär erfolgt
und somit keine Schleimhautimmunität erzeugt.

Covid, Influenza und andere akute Atemwegsinfektionen beginnen in den Schleimhäuten.
In diesem Bereich haben sich Impfungen, historisch betrachtet als nicht sehr effizient darin erwiesen, eine Immunität zu erzeugen.
Ich persönlich finde es wenig überraschend, dass wir 2021 auf die harte Tour lernen mussten, dass es keinen deutlich erkennbaren Effekt bei der Prävention von
Infektionen gab.

Überraschend finde ich hingegen dass wir die Strategie der Herdenimmunität aufgrund einer Annahme verfolgen, die sich durch die Daten nicht begründen lässt.
(Hier wurde die Wissenschaft verleufgnet, wie ich über die Jahre hinweg immer wieder in meinen Beitragen für Sie zusammengetragen habe.)

Peter Doshi, Professor für Pharmazie an der Universität of Maryland im Interview mit dem MDR-Magazin
 
 
Das britische Gesundheitswesen empfiehtl Schwangere und Stillende nicht gegen Corona zu impfen
Der britische Public Assessment Report empfiehlt, dass Schwangere und Stillende nicht gegen Corona geimpft werden sollen.

Es wird davon ausgegangen, dass die sichere Anwendung des Impfstoffs bei schwangeren Frauen derzeit nicht ausreichend gewährleistet werden kann. Die Anwendung bei Frauen im gebärfähigen Alter könnte jedoch unterstützt werden, sofern medizinisches Fachpersonal angewiesen wird, eine bekannte oder vermutete Schwangerschaft vor der Impfung auszuschließen. Auch stillende Frauen sollten nicht geimpft werden. Diese Urteile spiegeln das Fehlen von Daten zum jetzigen Zeitpunkt wider und spiegeln keine besonderen Bedenken wider. Angemessene Ratschläge in Bezug auf Frauen im gebärfähigen Alter, schwangere Frauen und stillende Frauen wurden sowohl in den Informationen für Angehörige der Gesundheitsberufe im Vereinigten Königreich als auch in den Informationen für Empfänger im Vereinigten Königreich bereitgestellt.“
Quelle: www.gov.uk/government/publications/regulatory-approval-of-pfizer-biontech-vaccine-for-covid-19/summary-public-assessment-report-for-pfizerbiontech-covid-19-vaccine

Suchbegriff über strg f: pregnant

 
 
Ein Impf-Nasenspray als Booster für besseren Covid-Schutz
Schleimhaut-Immunität wird bisher nur durch den Infekt vermittelt
 

Ein Impf-Nasenspray als Booster für besseren Covid-Schutz
Parenterale Covid-Impfstoffe induzieren eine robuste systemische, aber nur eine schwache Schleimhaut-Immunität im Bereich der oberen Atemwege, also dort, wo SARS-CoV-2 den Menschen initial infiziert. Im Tierversuch war nun ein intranasaler Booster-Kandidat erfolgreich, der ohne Adjuvanzien auskommt.“

 
 
 Der Einfluss von Ernährung und Bewegung auf die unbehandelte subklinische Hypothyreose: Eine systematische Übersicht Ernährung und körperliche Aktivität bei einer unbehandelten subklinischen Hypothyreose
Der Einfluss von Ernährung und Bewegung auf die unbehandelte subklinische Hypothyreose: Nach welchen Mikronährstoffen muss man schauen?
Eine systematische Übersicht
Ernährung und körperliche Aktivität bei einer unbehandelten subklinischen Hypothyreose

Die Synthese der Schilddrüsenhormone Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3) erfordert die Spurenelemente Jod ( 13 ), Kupfer ( 21 ) und Eisen ( 47 ). Weiterhin werden Selen ( 47 ) und Zink ( 39 ) für die Umwandlung von T4 zu T3 benötigt. Bei Patienten, die an einer Autoimmunerkrankung der Schilddrüse (auch bekannt als Hashimoto-Krankheit), der häufigsten Ursache einer Schilddrüsenunterfunktion ( 8 ), leiden, ist ein Mangel an Mineralien wie Jod, Eisen, Zink, Kupfer, Magnesium, Kalium und den Vitaminen A, C, D, und B sind oft zu beobachten ( 20). Darüber hinaus haben Kalicanin et al. (2020) identifizierten Unterschiede in den Ernährungsmustern zwischen Patienten mit autoimmuner Schilddrüsenerkrankung und gesunden Personen. Es zeigte sich, dass tierische Fette, verarbeitetes Fleisch und Nüsse von Patienten mit Hashimoto-Krankheit häufiger konsumiert wurden. Rotes Fleisch, alkoholfreie Getränke, Vollkornprodukte, Pflanzenöl, Olivenöl, Spirituosen, fetter Fisch und Obst werden von Gesunden deutlich häufiger verzehrt. Es wurde vorgeschlagen, dass eine Reihe von Ernährungsempfehlungen bei der Behandlung von Hypothyreose-Patienten hilfreich sein könnten ( 19 ).
Darüber hinaus scheint auch körperliche Aktivität die Schilddrüsenfunktion zu beeinflussen. Einige Studien berichteten über Veränderungen der Schilddrüsenhormone als Folge von Ausdauertraining bei euthyreoten Probanden ( 4 , 17 , 27 , 40 , 45 )
.“
DOI: 10.5960/dzsm.2022.536

Sie erkennen also, wie wichtig hier der breite Blick nach dem Minimumgesetz ist.
Tyrosin, Cu, Fe, J, Zn, Mg, K, Se, Vitamin A, C, D, B.

Sie erkennen auch, wie gefährdet hier der Sportler ist, zu dessen Risikoprofil es ja auch die Aufklärungsvideos zu Eisen gibt.

Falls die Versicherung also wieder einmal meckert oder Ihnen jemand die Unnötigkeit einreden will, können Sie diese Literatur vorweisen.

 
 
Therapiewechsel von Cortison auf die Biologika und es kommt zu Schmerzen – was ist passiert?

Auch Dosierungen von 5 mg Prednisolon über Jahre können bei einem Absetzen nach Wechsel auf Biologika zu einer Schmerzverstärlung als erstem Symptom führen. Eine Gabe von 2 mg kann dann den Schmerz binnen zwei Tagen aufheben oder auch Hydrocortison i.v. kann zu Soforteffekten führen.
Die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenachse kann hier einer tertiären Nebennierenschwäche durch Atrophie unterliegen. Weitere unspezifische Symptome sind Muskel- und Leistungsschwäche mit Antriebsschwäche, Depression, Dysphorie, Magen-Darmbeschwerden mit Übelkeit, Gewichtsverlust, Frösteln etc.

 
 
Betablocker-Gel beschleunigt Wundheilung bei diabetischen Fußulzera
Diabetische Fußgeschwüre beruhen neben der Gefahr des Zuckers auch auf einer ausgeprägten Blutgefäßschädigung mit Durchblutungsstörung.

In der letzten Woche habe ich über die vielen Wirkungen der intravenösen Sauerstofftherapie berichtet. Dabei ging es im Schwerpunkt um die Durchblutungsverbesserung neben dem Einfluß auf die Autoimmunprozesse im Zusammenhang mit  Long Covid, Postvac und ME/CFS.

Diese Durchblutungsstörung insbesondere in dem Bereich des Gewebes, in dem eine Chirurgie nicht möglich ist, kann über so ein Gel oder die Prostacyclinbildung im Rahmen der intravenösen Sauerstofftherapie beeinflußt werden.

Kürzlich hatte ich ein sehr interessantes Gespräch mit Frau Dr. Heßemer zur Problematik von Patienten mit Durchblutungsstörungen und haben uns hierbei auch über die individuellen Therapieansätze bei Durchbltungsstörungen der Beine, Füße und Wundheilungsstörungen verständigt. Kernpunkte waren neben der Chirurgie die Stoffwechselfragen mit Ernährung und Mikronährstoffen sowie die intravenöse Sauerstofftherapie nach Dr. Regelsberger und pro- bzw. antientzündlichen Botenstoffen.

 
 
 Blutplättchen können Thrombosen begünstigen. Dies ist auch von schweren COVID-19-Verläufen bekannt. Beteiligt an der Aktivierung waren die Botenstoffe Interleukin-1 und Interleukin-6
Blutplättchen können Thrombosen begünstigen. Dies ist sowohl von der Grippe als auch von schweren COVID-19-Verläufen bekannt. Was kann man mit der intravenösen Sauerstofftherapie beobachten?

Beteiligt an der Aktivierung waren die Botenstoffe Interleukin-1 und Interleukin-6.

Neben einer guten Versorgung des Körpers mit den mitochondrialen Mikronährstoffen, geht es auch darum, wie die IL-1-getriggerte Entzündungssteigerung auch wieder begrenzt werden kann.
Dafür benötigt man den Antagonsten, den IL1-Ra. Dieser vermehrt sich unter der intravenösen Sauerstofftherapie, wie bereits veröffentlicht wurde.
DOI: doi.org/10.1186/s41231-021-00107-z

Aktuell kann ich davon berichten, dass sich eine Pateintin mit COPD in der letzten Woche einer vierwöchigen Therapie mit der intravenösen Sauerstofftherapie mit Corona infizierte und den Infekt fast nicht bemerkt hätte, wenn sich in der Hausgemeinschaft nicht ein Mitbewohner mit deutlche Symptomen positiv getestet hätte und aufgrunddessen auch hier ein Kontrolle erfolgte.
Die Indikationen zur individuellen Entscheidung zur IOT führten, waren
CRP-Werte von 38 mg/l bei COPD,
Bluthochdruck mit 5-fach-Medikation und
Wassereinlagerungen sowie Schwäche, Schmerzen, Kribbelparästhesien.

Ergebnis:
Aktuelles CRP <1mg/l,
Blutdruck mit zwei Medikamenten in Minimaldosis weiter fallend, also Schläfrigkeit nach Einnahme, daher weiter ausschleichend und
deutlicher Gewichtsverlust durch Ödemausschwemmung mit Verlust des Spannungsgefühls und den damit verbundenen Schmerzen und Kribbelparästhesien.

Zurück zur ÜberschriftWas machen die Thrombozyten bei einem viralen Infekt?

„Um den Einfluss einer Influenzainfektion auf die Blutbildung zu untersuchen, wurden Mäuse mit Influenzaviren intranasal infiziert und ihre Blutstammzellen an den darauffolgenden Tagen hinsichtlich Differenzierung und Zellzyklusaktivierung untersucht.

In den ersten drei Tagen der akuten Influenzainfektion nahmen die Thrombozyten zunächst ab (Thrombopenie), stiegen danach im Blut aber schnell auf Werte über den physiologischen Leveln an (Thrombozytose).
Diese schnell produzierten Thrombozyten hatten ein unreifes Erscheinungsbild (Phänotyp) und waren schneller aktivierbar (hyperreaktiv). (Wollen sich also verklumpen und Thrombosen bilden)
Bereits zwei Tage nach Infektion befanden sich mehr Blutstammzellen als zuvor im Reifungsprozess (G1- und S/G2/M-Zellzyklusphase). Dabei korrelierte die Aktivierung der Blutstammzellen positiv mit dem viralen Lungentiter, d. h. umso mehr Viren die Lunge befallen hatten, umso mehr Blutstammzellen waren aktiviert.
Infektionen mit reduzierten Influenzadosen verzögerten die Stammzellaktivierung, konnten sie aber nicht verhindern.
In der Regenerationsphase kehrten die Blutstammzellen in die Ruhephase zurück. In Mäusen die geimpft waren, geschah dies schneller als in anderen Gruppen.
(Wie geimpft? Nasal oder intramuskulär?)

Blutstammzellen mit typischen Markern für spätere Thrombozyten.
Um die Frage zu klären, wie Thrombozyten so schnell produziert werden können, hat sich das Forschungsteam den Phänotyp der aktivierten Blutstammzellen genauer angeschaut und festgestellt, dass eine Teilmenge der Blutstammzellen bereits typische Marker von Vorläuferzellen der Thrombozyten (Megakaryozyten) tragen. Blutstammzellen mit diesem Oberflächenphänotyp differenzieren direkt zu Megakaryozyten und produzieren Thrombozyten. Dabei überspringen sie mehrere Vorläuferstadien. Die Forschungsgruppe wies durch In-vitro-Lineage-Tracing und Knochenmarkstransplantationen nach, dass sich diese Gruppe von Blutstammzellen nach Influenzainfektion rasch im Knochenmark vermehren.
Diese neu produzierten Blutplättchen sind größer und unreifer in ihrem Erscheinungsbild als gewöhnliche Thrombozyten und neigen zur schnelleren Aktivierung, was zu einem höheren Risiko an Blutgerinnseln in der Lunge führen kann.

Der Vorgang der schnellen Differenzierung von Megakaryozyten ist als Reaktion auf systemische Entzündungen oder Infektionen als Notfall-Megakaryopoese (Emergency Megakaryopoiesis) zwar bereits beschrieben worden. Bisher wurde aber kein Zusammenhang mit lokalen viralen Atemwegserkrankungen vermutet.
(Warum denn nicht?)
Obwohl die Influenzavirusinfektion bei den Mäusen auf die Atemwege beschränkt war, fanden sich erhöhte Spiegel der Zytokine Interleukin-1 (IL-1) und Interleukin-6 (IL-6) im Knochenmark infizierter Mäuse. Mit Knockout-Mäusen, bei denen IL-1-Rezeptor sowie Knockout-Mäusen, bei denen das IL-6-Zytokingen ausgeschaltet waren, wies die Forschungsgruppe nach, dass diese Zytokine entscheidend zur Aktivierung der Blutstammzellen und zur Notfall-Megakaryopoese bei Influenzainfektionen beitragen.

(An dieser Stelle sei an die Bedeutung der Pro Resolving Mediatoren (PRMs) erinnnert, die ebenfalls eine Entzündung vor überschießenden oder chronischen Verläufen schützen sollen.)

Die aktuellen Daten zeigen, dass auch eine lokale (nicht systemische) Virusinfektion zu Veränderungen der Blutbildung im Knochenmark führen kann. Hierbei gebildete Thrombozyten können im hyperreaktiven Zustand zu einem höheren Risiko für Blutgerinnsel insbesondere in der Lunge führen. Dies hat möglicherweise einen bedeutenden Einfluss auf den Krankheitsverlauf der echten Grippe.“

Quelle: www.bionity.com/de/news/1178166/das-grippevirus-und-sein-einfluss-auf-blutstammzellen-und-die-blutgerinnung.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=bionityde&WT.mc_id=ca0264

Influenza A virus infection instructs hematopoiesis to megakaryocyte-lineage output DOI:https://doi.org/10.1016/j.celrep.2022.111447

Zu den Thrombozyten, die ja bekanntlich nur 7-10 Tage im Blut verweilen und innerhalb von 28 Tagen im Allgemeinen einmal erneuert wurden, gibt es auch Untersuchungen hinsichtlich derer mitochondrialer Leistung im BHI und im Brennstoffprofil, wie ich ebenfalls im Zusammenhang mit dem Einsatz der intravenösen Sauerstofftherapie nach Dr. Regelsberger, bereits letzte Woche berichtet habe. Hier sieht man die gute Regeneration beider Parameter.

 
 
 Fibromyalgie Grüne Brillengläser senken Schmerzmittelgebrauch
Fibromyalgie – Grüne Brillengläser senken Schmerzmittelgebrauch und reduzieren wohl auch Ängstlichkeit

Blicken Fibromyalgie-Patienten durch spezielle grüne Brillengläser, reduziert das ihren Opioid-Bedarf.
34 Fibromyalgie-Patienten überzeugte das Forscherteam um Gulur vom Nutzen von grünen Brillengläsern auf der Nase. Nach dem Zufallsprinzip trugen die Probanden zwei Wochen lang vier Stunden am Tag Brillen in verschiedenen Farbtönen: Zehn Patienten trugen blaue Brillen, zwölf trugen klare Brillen und zwölf trugen grüne Brillen. Während in den ersten beiden Gruppen keine Verringerung der Angst dokumentiert wurde, war das in der Gruppe mit der grünen Brille anders. Diese Patienten verspürten deutlich seltener Angst, als die Teilnehmer der anderen Gruppe.
Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de/gruene-brillenglaeser-senken-schmerzmittelgebrauch-136357/?utm_source=E-Mail&utm_medium=Newsletter&utm_campaign=TDT-26-10-2022

 
Ich hoffe, ich habe Ihnen mit diesem Newsletter wieder interessante Informationen zusammengestellt. Bei Fragen, Unklarheiten, Anregungen oder Themenwünschen nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin
 
Praxis Ritterhude

Lesumstoteler Str. 65 • 27721 Ritterhude • Tel. 04292 – 2921 • Anfahrt

 

Praxis Bremen

Parkallee 301, 4. OG • 28213 Bremen • Tel. 0421 – 395015 • Anfahrt

 

 

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