Gesundheitsnewsletter vom 28.10.2018

von | 28. Oktober 2018

Gesundheitsnewsletter vom 28.10.2018.

Heute wird die Zeit umgestellt. Es geht wieder eine Stunde zurück, wir bekommen das Schlafdefizit aus dem Frühjahr erstattet.
Es wird ja an unterschiedliche Zeitzonen in den verschiedenen Breitengraden eines Längengrades nachgedacht, also von Nord nach Süd, weil zu Recht die Sonne, also das morgendliche Licht, über die Gesundheit entscheidet. Ich hielte es für sinnvoller die Zeit zu belassen, aber die Arbeitszeiten anzupassen. So wäre morgen dann nicht mehr um 08:00, sondern um 07:00 Arbeitsbeginn. Dann könnten alle Fahrpläne bestehen bleiben, keiner müsste die Uhr umstellen, die Orientierung bliebe gleich. Arbeitsbeginn ist Länderecht, wir hätten diese ganze Problematik nicht und die Lichtgesundheit könnte in allen Ländern kurzfristig angepasst werden.

Nächste Woche fällt der Newsletter aus, da ich am Samstag auf der medizinischen Woche in Baden-Baden ein Seminar für Oxyvenierungstherapeuten halte. Maximal 40 Teilnehmer sind möglich, es kann sein, dass noch zwei bis drei Plätze frei sind. Die Anmeldung erfolgt über den Veranstalter der Medizinischen Woche, wie der Link zeigt.


Die Themen:

  • Wo Licht ist, da ist auch Schatten. Das gilt in der Medizin besonders, denn ansonsten gäbe es nicht den Beipackzettel. Heute: HCT – Hydrochlorothiazid.

  • Leichte Depression und deren Therapie.

  • Radar ist nicht nur für Papa schädlich – auch die Nachkommen haben viele Mutationen!

  • Gadolinium ist ein Kontrastmittel beim Hirn- und Herz-MRT.

  • Die Zecken sind wieder aktiv.

  • Wenn es immer wieder zu Fehlgeburten wegen des Mutterkuchens kommt!


Wo Licht ist, da ist auch Schatten. Das gilt in der Medizin besonders, denn ansonsten gäbe es nicht den Beipackzettel. Heute: HCT – Hydrochlorothiazid.

Der gestrige Rote-Hand-Brief greift auf das Entwässerungsmittel und das den diastolischen Blutdruck senkende Medikament HCT, also Hydrochlorothiazid, zu. Nun kam nämlich heraus, dass es die Häufigkeit von nichtmelanozytärem Hautkrebs (NMSC = non melanoma Skin cancer), auch Basaliom genannt und Plattenepithelkarzinome der Haut, also Spinaliome, erhöht.
Daher sollten Patienten, die dieses Medikament allein oder häufig in Kombination einnehmen, (dann tauchen so zahlen wie /12,5 mg oder /25mg auf der Verpackung auf) sich hautärztlich untersuchen lassen sollen.

Ausserdem ist der Einsatz des Medikamentes entsprechend kritisch zu überdenken und gezielt nach behebbaren Therapieerfolgshindernissen für Bluthochdruck zu schauen. Hier ist natürlich die Mitarbeit des Patienten bei der Umsetzung gefordert und dass erfordert mehr Aufwand, als nur eine Pille zu schlucken, um einen Blutdruckwert zu korrigieren. Dazu gehören die Elektrolyte Ca, Mg, Cl, Na, K, die Aminosäuren Arginin, Ornithin, Citrullin ggf, auch die schwefelhaltigen Aminosäuren und für deren Umbau der Kofaktor Molybdän, die Vitamine D, C, die Tocotrienole, die essentiellen Fettsäuren, insbesondere die natürliche DHA (Docohexaensäure), Kynurenine, die Stressbearbeitung und deren Dokumentation anhand der HRV (Herzratenvarianzanalyse), der Einsatz von Phospholipiden, kardiovaskuläres Training, Gewichtskorrektur und Ernährungsumstellung mit Kontrolle der Parameter des metabolischen Syndroms und die intravenöse Sauerstofftherapie nach Dr. Regelsberger.
Wegen der Haut sind auch Vitamin B3, A, C, D, Tocotrienole, Zink, Selen, Palmitoleinsäure nicht unwichtig.

Wen eine solche Herangehensweise an die Blutdruckregulation anspricht, der ist bei mir richtig.


Leichte Depression und deren Therapie.

Ich schrieb schon einmal über den vermehrten Einsatz der Antidepressiva und wie ich in einer gestrigen Fortbildung der Medical Tribune-Arzt-CME erfuhr, ist bei diesem Anstieg noch keine Plateauphase zu erkennen. Bei den leichten Depressionen hat die Placebogruppe gemäß Rief et al. 2009 zu 68% und gemäß Rapaport et al 2011 zu 75% besser abgeschnitten als die Verumgruppe. Zusätzlich  hatte diese Placebogruppe aber nicht die Nebenwirkungen, wie trockener Mund, Harnverhalt oder Herzrhythmusstörungen. Es wird bezweifelt, dass der Anstieg der schweren Depressionen, bei denen Antidepressiva tatsächlich einen Benefit bringen, dem Anstieg der Verordnungszahlen entspricht. Der Einsatz der SSRI erhöht aber auch das Selbstmordrisiko, dieses insbesondere bei jüngeren Menschen und sollte gut bedacht sein. Es wird beschrieben, dass es für die Psychotherapie selbst in überbesetzten Gebieten nicht genügend Angebote gibt und die langen Wartezeiten ein Therapiehindernis sind. Daher wird nun schon auf eine Selbsthilfesoftware verwiesen.

Ich verweise auf strahlungsarme Schlafräume in denen sich viele bereits zu Unrecht zu befinden glauben, die Optimierung der Vitamin-D– und essentiellen Fettsäurespiegel und den Einfluss von proinflammatorischen Botenstoffen auf die Aktivierung der IDO- und KMO-Enzyme, die die Bildung von Serotonin aus dem Tryptophan behindern, sowie den erhöhten Vitamin B3-Bedarf decken; wobei auch weitere B-Vitamine defizität sein könnten. Antientzündliche Maßnahmen, wie  Curcumin, Resveratrol, Lecithin, Berberin, teste ich individuell mit dem TNFa-Hemmtest aus. Magnesium übt im Hirn übrigens auch entzündungshemmende Wirkung aus; es kommt aber nicht so einfach hinein. Eine Magnesiuminfusion erhöht den Spiegel gerade einmal um 19%.


Radar ist nicht nur für Papa schädlich – auch die Nachkommen haben viele Mutationen!

In den achtziger Jahren waren Radaranlagen nur unzureichend abgeschirmt. Im militärischen Bereich und dort speziell in der Wartung und bei anschaulichen Demonstrationen, aber auch im Gebrauch des Radars und möglicherweise auch in der Flugsicherung ist mit einer erhöhten Strahlenbelastung zu rechnen. Eine Untersuchung an der Charité durch den Bioinformatiker Dr. Holtgrewe von 12 Radarsoldaten und deren achtzehn Kindern im Vergleich zu nichtbelasteten Personen und deren Kindern zeigt, dass die Kinder der Radarsoldaten überdurchschnittlich viele Mutationen aufweisen. Dabei ist bekannt, dass Röntgenstrahlung, wie sie beim Radar verwendet wird, zu Schadensmustern führt, bei denen innerhalb von 20 Basenpaaren der DNA mindestens zwei Schäden direkt nebeneinander auftreten. Man nennt das MSDN, also Multisite-de-novo-Mutationen. Diese MSDN treten bei zwei von drei Nachkommen von Radarsoldaten, also in 66% der Fälle, auf. Erst jetzt ist man gewillt, diese lange bekannten Zusammenhänge durch eine größere Studie zu untermauern. Bis zu dem Ergebnis sind die Radartechniker und -bediener der damaligen Zeit, die ja selbst bereits mehrere Strahlungskrankheiten haben, und in Interessenverbänden um Schadensersatz nachsuchen, vermutlich verstorben.


Gadolinium ist ein Kontrastmittel beim Hirn- und Herz-MRT.

Freies Gadolinium wäre hochtoxisch, daher wird es in Komplexe eingebunden. Diese werden aber nicht zu einhundert Prozent stabil sein und so kommt es zu Einlagerungen ins Gewebe. Intensiver Brennschmerz, starke Schmerzen in Knochen und Gelenken, Brain-Fog, also das Gefühl des Benebeltseins. Muskelzuckungen nach solchen Kontrastmittteluntersuchungen etc. können ihre Ursache in solchen freien Gadoliniummolekülen haben. Studien zu Gadolinium.
Wie bekommt man Gadolinium wieder aus dem Körper heraus?
Hierfür steht die Chelat-Therapie zur Verfügung. Es wird dafür ein spezielles Chelatmittel benötigt, nämlich das Zn DTPA.
Hierzu gibt es auch eine Studie des Herstellers.
Der Beipackzettel beschreibt alles Wesentliche, lässt aber den Begriff Gadolinium aus. So soll die Therapie so lange fortgeführt werden, wie die Anwendung des Chelator, also des ZnDTPA noch zu einer Steigerung des Ausscheidung des Gadoliniums führt.

Chelattherapien werden in meiner Praxis regelmäßig durchgeführt.

Dazu möchte ich anmerken, dass ich in letzter Zeit häufiger erhöhte Werte für Blei, Quecksilber, Zinn und Arsen in der Vollblutmineralanalyse finde. Das zeigt an, dass diese Metalle gerade in Wirkung sind und nicht irgendwo parken. Die Anamnese zur Herkunft bleibt normalerweise leer. Es sind auch Menschen dabei, die keine Metallfüllungen im Mund haben. Vielleicht hilft dieser Link zu Düngemitteln in der Landwirtschaft und damit indirekt zu Lebensmitteln weiter.
Letztes Wochenende referierte auch Dr. Mutter auf der Innoveutika und er rät genauso wie ich von outdoor-gezüchteten Algen ab und zwar sowohl als Medikament als auch als Nahrung, da diese stark schwermetallbelastet sind. Hier versucht man den Teufel mit dem Belzebub auszutreiben.


Die Zecken sind wieder aktiv.

Jetzt wo es kälter wird, wähnt man sich in Sicherheit. Den ganzen Sommer brachte die Katze keine Zecken mit, jetzt aber wieder und auch in der Praxis stellen sich wieder Pateinten mit Zeckenbissen vor. Es scheint die fehlende Feuchtigkeit des Sommers zu sein, der die Zeckenbewegung gehemmt hat. Bewahren Sie die Zecke auf, man kann sie auf ihren Gehalt an Borrelien untersuchen.


Wenn es immer wieder zu Fehlgeburten wegen des Mutterkuchens kommt!

Wenn es immer wieder zu Fehlgeburten wegen des Mutterkuchens kommt, dann kann das daran liegen, dass bei der Mutter auf beiden Gen-Allelen ein Fehler für den Transkriptionsfaktor Math6 vorliegt. Dann entwickelt die Plazenta weniger Blutgefäße aus und kann die Frucht, also den Embryo, nicht weiter versorgen. Daher sollte dann vor weiteren Schwangerschaftsversuchen diese Diagnostik erwogen werden. Wer ansonsten Schwierigkeiten mit der dem Kinderwunsch hat, kann sich gerne zur Diagnostik behebbarer Schwangerschaftshindernisse an mich wenden. Es gibt bei meinen Patientinnen schon einige natürlich gezeugte Kinder, nachdem die Methoden der Zentren keinen Erfolg hatten.


Regenerative Therapiekonzepte für Gelenkbeschwerden

Die sogenannte Gelenktoilette ist eine immer noch gerne durchgeführte Therapie, sie gehört nämlich zu den 20 am häufigsten abgerechneten stationären operativen Eingriffen, obwohl in einer Umfrage von Prof. Dr. Spahn bei 44 Unfallchirurgen und Orthopäden die Mehrheit, nämlich 95,4%, die mangelnde Evidenz der Therapie beklagten; so beschrieben von Dr. Anja Braunwarth in der Medical Tribune, 53. Jahrgang, Nr. 43., 26. 10.2018, S. 18. Dennoch zahlen die Kassen es beanstandungslos.
Ich weiß auch um die mangelnde Evidenz durch die Placebooperationen der Kniearthroskopie.
Bei so einer Kniespülung werden aber auch die proentzündlichen Botenstoffe verdünnt und Zellmüll, der ebenfalls entzündlich abgeräumt werden muss und zur Knorpelerweichung führt, wird ebenfalls abegräumt. Daher sehe ich in der Gelenktoilette durchaus einen evidenten Effekt. Setzt man aber stattdessen, also ohne die Risiken der Anästhesie, autologes cytokinreiches Serum (ACRS), wie man es mit dem Sanakinröhrchen erzeugen kann, ein, verändert man ebenfalls die Zusammensetzung der körpereigenen Botenstoffe im Gelenk und fördert die Selbstheilung mit der Sprache des Körpers. Nebenwirkungen oder Überdosierungen sind ausgeschlosen, da keine Fremdsubstanzen zum Einsatz kommen.
 

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