Gesundheitsnewsletter vom 26.03.2022 – Interview mit PD Dr. H. Steen mit Falldarstellungen der Myokarditis bei Coronainfektion und Coronaimpfung – was sagen andere zu Corona und Impfnebenwirkungen/Kommentar, Sichelzellenanämie -1. Medikament zugelassen

von | 26. März 2022

Dr. Wiechert Gesundheitsnewsletter vom 26.03.2022
 
Praxis für individuelle Diagnostik und Therapie

In meiner Info-Videothek können Sie sich zu verschiedenen

Themen informieren, stöbern Sie ruhig weiter, denn

Sie wissen ja, dass die Quellen meines Wissens stets

benannt werden!

Heute
PD Dr. H. Steen Kardiologe und Spezialist für Bildgebung in der Kardiologie berichtet im Interview mit klaren Worten über die Herzmuskelentzündung im Zusammenhang mit Coronainfektion und Coronaimpfung mit Fallbeispielen auch nach Impfung.

 
Die Themen:

 
 
Herzmuskelentzündung bei oder nach Coronainfekt und auch nach Impfung - Allgemeines und Fallbeispiele
PD Dr. H. Steen Kardiologe und Spezialist für Bildgebung in der Kardiologie berichtet im Interview mit klaren Worten über die Herzmuskelentzündung im Zusammenhang mit Coronainfektion und Coronaimpfung mit Fallbeispielen –  auch nach Impfung.

Link zum Video
Schwäche, Druck im Brustkorb, Schmerz in den Unterkiefer und/oder den linken Arm, Herzrhythmusstörungen etc. bemerkt der Patient.

Muskelzelluntergang mit Vernarbung oder auch atemabhängiger Schmerz des Herzbeutels sind die Symptome der Myokarditis und Perikarditis oder auch Perimyokarditis, die sich im akuten Zeitfenster laborchemisch mit hsTroponin feststellen lassen. So eine Entzündung ist auch nach Monaten wie ein Fingerabdruck am Herzen in der Herz-MRT im Mapping zu sehen ist. Damit sind diese Ergebnisse vergleichbar und viel sicherer in der Aussagekraft als EKGs oder der Echokardiographie. Dieses ist auch nach längerer Zeit in der Herz-MRT darstellbar, wenn man es zu lesen versteht, wie PD Dr. Steen es vorstellt.
Das hat Auswirkungen auf die Bewertung des Myokarditisrisikos nach Impfung oder nach Infektion, wenn man die verschiedenen Studien vergleichen will. Hier gibt es viele“Unsauberkeiten“. Das wird in der Diskussion der Fälle im Detail verdeutlicht. (MRT-Echo und Symptome, wie Beinschwäche und Fehldeutung mit der Therapie mit Psychotherapeutika)

Sicherheitshalber empfiehlt das RKI nach der Impfung nun eine dreiwöchige Sportpause, also dreimal so lange wie der Beipackzettel.
Wenn man diesen hs-Troponin-Wert als Stellgröße für die Wiederaufnahme des Sports nehmen will, sollte man unbedingt einen Ausgangswert vor der Impfung oder Erkrankung erheben.

Plötzlicher Herztod und auch erhöhtes Sterberisiko in den folgenden 10 Jahren können auch junge gut trainierte Menschen betreffen.

Wer sich dreimal mit Vektor- oder mRNA-Impfstoff impfen läßt, hat auch dreimal das Risiko der Herzbeteiligung.

Da die Impfung nicht vor der Infektion schützt, ist die Infektion dann ein erneutes Risiko der Herzbeteiligung.

Sie erfahren auch etwas über die agonistischen Autoantikörper gegen die G-Protein gekoppelten Rezeptoren und das Phänomen der Endotheliitis, also Entzündung der Blutgefäßinnenhaut bei jungen gesunden Menschen mit den Syptomen der Herzenge, der Angina pectoris. Man sieht dann eine „small vessel disease“(kleinste Blutgefäße, die man in der Herzkatheteruntersuchung oder der Herz-CT nicht darstellen kann) an der innersten Schicht des Herzens, auf der sogenannten letzten Wiese.

Es geht auch um Spikeproteine, die sich an die ACE-Rezeptoren der Thrombozyten heften und dann Blutplättchenaggregate und damit nicht nur, sondern auch arterielle Thrombosen auslösen können.

Zeitstempel des Interviews:
0:00 Einleitung
1:06 Myokarditiden durch C-Infektion und Impfung?
5:42 HS-Troponin vor und nach Impfung/Infekt?
11:55 Relevanz beim Sportler?
15:00 Herzrhythmusstörungen und die Risikofaktoren 16:08 Mikronährstoffmangel
16:54 MRT-Ergebnisse von Long-Covid-Patienten
22:01 Agonistische Autoantikörper
26:37 Patient mit Myokarditis
29:16 Patient mit Schmerzen im Brustbereich, 6 Wochen nach C-Booster. 30:22 Patientin 2 Wochen nach Impfung
37:04 Abschluss

Hinsichtlich der Relevanz bei Sportlern sei noch auf eine Studie mit dem Pulse Cardiac Test, über den ich schon einmal berichtete, den es in Deutschland aber nicht gibt, verwiesen: Abstract 10712: Observational Findings of PULS Cardiac Test Findings for Inflammatory Markers in Patients Receiving mRNA Vaccines
Steven R Gundry
Originally published: 8 Nov 2021
doi.org/10.1161/circ.144.suppl_1.10712Circulation. 2021;144:A10712

Entzündung des Endothels und T-Zell-Infiltration des Herzmuskels, nach  mRNA-Impfung - doi.org/10.1161/circ.144.suppl_1.10712
 
 
 
Vierte Corona-Impfung - kann man davon profitieren?
Vierte Corona-Impfung – kann man davon profitieren? – Kritische Auseinandersetzung mit einem NDR-3-Beitrag.

Gesundheitsmagazin Visite NDR3 sendete am 22.03.2022 einen Beitrag von Volker Ide zu diesem Thema.

Trotz Dreifach-Impfung haben viele eine Infektion und haben danach dennoch deutliche Schwächegefühle, wie im Beitrag mt PD Dr. Steen detailliert beschrieben.

In dem NDR3-Beitrag wird beschrieben, dass die Impfungen, die immer noch auf die Wuhan-Variante und dessen Spike-Protein ausgelegt sind, durch wiederholtes Impfen mit dem gleichen Impfstoff veränderte und breiter aufgestellte Antikörper gegen das Spikeprotein ausbilden sollen.
Das ist auch die offzielle Lesart des Bundesgesundheitsministers.

Doch wie soll das gehen?
Gleiches Vorgehen führt doch zu gleichen Ergebnissen. Das erklärt auch Prof. Wazl nicht.
Ja, die Anzahl der AK erhöht sich, aber die hohe Spezifitiät nimmt nicht zu, es bleibt die Wuhan-Variante, während das Virus sich schon soweit verändert hat, das ehemalige Testsystem nicht einmal mehr auf die darauf gebildeten AK ansprechen.

Die im Beitrag bechriebene Fähigkeit an das Spikeprotein zu binden und die eingedrungenen Viren unschädlich zu machen, erlebt bei reinen Impfungen ohne Kontakt zum Virus nicht die im Beitrag beschriebene Veränderung, wo soll diese Information für diese Veränderung herkommen?
Man nennt dieses „Unschädlichmachen“ die Neutralisationskapazität. Dazu gibt es einige Erklärvideos mit Prof. Dr. König, Infektionsimmunologin an der Uni Leipzig.

In dem NDR3-Beitrag beschreibt Prof. Dr. Wazl, ebenfalls Immunologe, dass die Impfung die Wahrscheinlichkeit eines schweren Verlaufes bei Omikron um 80% reduziert.
Woher nimmt er diese Zahl?
Es ist ja bereits bekannt, dass die Sterberate bei Omikron gegenüber der Delta-Variante schon vornherin 67 % geringer ist. Comparing the risk of death involving coronavirus (COVID-19) by variant, England: December 2021
Das geht ja nur, wenn an es mit einer ausreichend großen Kontrollgruppe vergleicht und sauber zwischen an und mit Corona (verstorben) sauber auftrennt, wie in einem der folgenden Beiträge Prof. Dr. Streck einfordert.
Daten aus dem Intensivregister sind hier verlinkt. Hier geht es zum Balkendiagramm der geboosterten ITS-Patienten.
Andere Daten beschreiben sogar, dass pro 100.000 Personen mehr Geimpfte als Ungeimpfte sich mit Omikron infizieren DOI:https://doi.org/10.1016/j.cell.2022.01.018.

Dr. Stephan Borte, Chefarzt im medizinischen Zentrallabor des St. Georg-Klinikums Leipzig sagte zu Hauptsache Gesund: „Die BA.2 Sublinie wird auch in unseren Untersuchungen zunehmend identifiziert und scheint die ursprüngliche Omikron-Variante aktuell zu verdrängen. Ähnliches ist bereits in Dänemark beobachtet worden, wo die Zahl der Geimpften und Geboosterten besonders hoch ist.“ (MDR-Nachrichten)

Der noch nicht zugelassene Impfstoff von Valneva gegen Omikron soll laut Tagesschaubericht  sogar einen Infektionsschutz von 87% haben. Der soll wohl für 18-55-jährige am 16.04.2022 zugelassen werden und im Herbst auch für ältere Menschen.

Dagegen liegt der Infektionsschutz der mRNA-Impfstoffe gegenüber Omikron laut einer australischen Studie in einem Nachtclub mit ausreichend großen Gruppen Geimpfter und Ungeimpfter Gäste nur einen Infektionsschutz von 11%.
dx.doi.org/10.2139/ssrn.4026084

Der Impfstoff von Valneva ist ein Ganzvirusimpfstoff und kommt der Infektion am nächsten, weil es auch gegen alle anderen Antigenstrukturen und nicht nur gegen das Spikeprotein eine Antwort ausbilden kann.
Diese
Verwandschaftsstrukturen aller Coronaviren haben eine hohe Kreuzspezifität von 81 %, die sich in den AK und der T-Zellimmunität widerspiegelt.
Cross-reactive SARS-CoV-2 peptides revealed pre-existing T cell responses in 81% of unexposed individuals and validated similarity with common cold coronaviruses, providing a functional basis for heterologous immunity in SARS-CoV-2 infection.
www.nature.com/articles/s41586-020-2798-3

Ein Review von 25 Studien kommt zu folgendem Ergebnis, nämlich, dass eine durchlebte Erkrankung es unmöglich macht, dass weitere Varianten sich der Immunabwehr entziehen können (wenn kein Immunsuppression, Krebs, grobe Lifestylefehler vorliegen): „Finally, the fact that already more than 1,400 epitopes have been identified—also considering that many HLA alleles and regions of the SARS CoV2 proteome are relatively less studied—highlights that a large breadth of epitopes are recognized in human populations, making it unlikely that SARS CoV2 variants might escape T cell recognition at the population level„.
DOI: doi.org/10.1016/j.chom.2021.05.010

Reinfektionen mit Omikron sind laut dänischer Datenerhebung selten.

Die Aussage, dass die dritte Impfung für alle gut ist, weil nur die vor schweren Erkrankungen schützt ist eine gebetsmühlenartig wiederholte These, die selbst im Deutschen Ärzteblatt zusätzlich zu den oben angeführten Studien mit dem Titel:
Omikron: Booster schützt vor Hospitalisierung, aber nicht unbedingt vor Tod im Krankenhaus“ eröffnet.

Die Aussage, dass die Immunabwehr nach einem Infekt wesentlich schwächer ist, als nach einer Impfung ist im günstigsten Fall eine Teilwahrheit, ich sage, dass es falsch ist, denn:
Ich habe oben bereits die hohen Titer der AK gegen das Spikeprotein mit der Neutralisationskapazität gegen die Wuhan-Variante und die fehlende Spezifität für die Neutralisationskapazität gegen Omikron ausgeführt. Der verlinkte Beitrag mit Prof. Dr. König zeigt, dass selbst das nicht unbedingt mit der Impfung erreicht wird. Die Anzahl der in meinen Klientel getesteten Patienten mit einer schlechten Neutralisationskapazität liegt bei ca. 25%, der mit einer sehr guten Kapazität bei etwa 10 Prozent.

Die angeführten Studien mit Quellenangabe belegen, wie wichtig die AK-Bildung und T-Zell-Schulung gegen die konservierten Anteile aller Coronaviren ist. Der verlinkte Artikel zum MDR mit den 2,5 Millionen ausgewerteten Daten des Dr. Laith Jamal Abu-Raddad vom Weill Cornell Medical College in Doha/Katar zeigt, dass diese AK-Titer mit jedem Booster schneller abfallen.
 

Schaut man sich den AK-Verlauf einer natürlichen Infektion an,

so sieht man auch hier, dass die Titer nicht höher steigen, als sie müssen, sehr wohl aber die Erinnerungszellen bilden, um im Wiederholungsfall einen schnellen Wiederanstieg innerhalb von 3-5 Tagen zu erzielen. Die Titer fallen also nach überwundenen Infekt schnell ab, da sie ncht benötigt werden, es ist aber auf gar keinen Fall eine schlechtere Immunantwort, denn nur bei einer schlechten T-Zellantwort benötigt man hohe AK-Titer.

Prof. Wazl blendet in seinen Aussagen zu dem AK-Titer das gesamte von mir hier erklärte Immunitätswissen aus und kommt zu Aussagen, die diesem Wissen widersprechen. Weiß er das wirklich nicht besser? Hat Herr Ide davon wirklich noch nichts gehört, um einmal kritisch nachzufragen?
Richtig ist, dass sich niemand vorsätzlich anstecken sollte, denn auch Omikron ist nicht frei von Risiken, wie die verlinkten ITS-Zahlen zeigen, es ist eine Krankheit.

                                      14.03.22                              28.02.2022        14.02.2022   02.02.2022                    
Gutes T-Zell-Immunitätsergebnis des Patienten mit den niedrigen AK-Antworten.
 
 
Impfnebenwirkungen auf Plusminus mit Beschreibungen zu dem Interview mit PD. Dr. Steen
Impfnebenwirkungen werden nicht ernst genommen und wohl auch nicht gemeldet. – Meldungen anerkannter Wissenschaftler, wie Frau Dipl. Ing. B. Bimmler werden nicht beachtet. – PlusMinus-Beitrag ARD

Schon vor einigen Wochen sendete Frau Cichy beim MDR über die Impfnebenwirkungen. Anschließend haben sich mehrere tausend Betroffene bei Ihr gemeldet.
Frau Bimmler berichtet bei Minute 4:20 über Ihre Erfahrungen mit PEI, RKI, Bundeskanzler und Bundesgesundheitsminister. Es geht hier auch wieder um die agonistischen Auto-AK gegen die G-Protein gekoppelten Rezeptoren.
Frau Cichy zeigt auf, warum sich in Deutschland deutlich weniger Nebenwirkungen finden als in anderen Ländern und interviewt dazu einen schwedischen Arzt der das schwedische Überwachungssystem erklärt. Es gibt gemäß einer Studie von Prof. Dr. Matthes der Charité eine Untererfassung der Nebenwirkungen der Impfungen durch das PEI. Seine Daten entsprechen enher denen der schwedischen Nebenwirkungsüberwachung.
Meine (Dr. Wiechert) Meldungen der Impfnebenwirkungen wurden beantwortet, vom PEI auch schnell, von der Bundesbehörde von Arzneimittelsicherheit dann nach einem guten halben Jahr.

 
 
Prof. Dr. Streck zur Impfflicht und bei 1:40 Aussagen zu „Gestorben an und mit Corona“

2:40: „Die Grundvoraussetzung für eine Impfflicht ist nicht gegeben“.
          Die Infektion wird nicht verhindert, die Dauer der Immunität ist unklar.
         „Antikörpertest sollten anerkannt werden!“
         “ Abwassertests geben den einfachsten Überblick über die Infektionsausbreitung“

Zur Dauer der Immunität könnte man sich aber auf bekannte Studien stützen:

  • Man kann eine solche T-Zellantwort gegen Krankheitserreger so gut ausbilden, dass man fast keine Antikörper der IgG-Gruppe bildet – ein sogenannter scheinbarer Impfversager.
  • Eine T-Zellantwort kann über Jahre aktiv bleiben und wirken sehr effektiv.
    doi.org/10.1038/s41467-021-24730-4
     
  • Had COVID? You’ll probably make antibodies for a lifetime
    doi: doi.org/10.1038/d41586-021-01442-9
     
  • SARS-CoV-2-specific T cell memory is sustained in COVID-19 convalescent patients for 10 months with successful development of stem cell-like memory T cells
    doi.org/10.1038/s41467-021-24377-1
     
  • Cross-reactive SARS-CoV-2 peptides revealed pre-existing T cell responses in 81% of unexposed individuals and validated similarity with common cold coronaviruses, providing a functional basis for heterologous immunity in SARS-CoV-2 infection.
    www.nature.com/articles/s41586-020-2798-3
     
  • Ein Review von 25 Studien kommt zu folgendem Ergebnis: „Finally, the fact that already more than 1,400 epitopes have been identified—also considering that many HLA alleles and regions of the SARS CoV2 proteome are relatively less studied—highlights that a large breadth of epitopes are recognized in human populations, making it unlikely that SARS CoV2 variants might escape T cell recognition at the population level„.
    DOI:https://doi.org/10.1016/j.chom.2021.05.010
     
  • Man kann eine gute T-Zell-Antwort gegen SARS-CoV2 entwickelt haben, ohne dass jemals eine Virus-Infektion, also gängig mit PCR-Test, entdeckt wurde.
    Exposure to SARS-CoV-2 generates T-cell memory in the absence of a detectable viral infection – However, the proliferation capacity, size and quality of T-cell responses in close contacts are readily distinguishable from healthy donors, suggesting close contacts are able to gain T-cell immunity against SARS-CoV-2 despite lacking a detectable infection.
    doi.org/10.1038/s41467-021-22036-z
     
 
 
Impfstatus muss man dem Genesenenstatus gleichstellen
Prof. Dr. Streeck: Impfstatus muss man dem Genesenenstatus gleichstellen!

Dieser Forderung kann ich nur beipflchten, denn in den bisherigen Ausführngen dieses Newsletters habe ich dieses ja bereits erläutert.

Wie lang anhaltend?

  • Eine T-Zellantwort kann über Jahre aktiv bleiben und wirken sehr effektiv.
    doi.org/10.1038/s41467-021-24730-4
     
  • Had COVID? You’ll probably make antibodies for a lifetime
    doi: doi.org/10.1038/d41586-021-01442-9
     
  • SARS-CoV-2-specific T cell memory is sustained in COVID-19 convalescent patients for 10 months with successful development of stem cell-like memory T cells
    doi.org/10.1038/s41467-021-24377-1
     
  • Ein Review von 25 Studien kommt zu folgendem Ergebnis, nämlich, dass eine durchlebte Infektion dazu führt, dass es keine Variante geben wird, die sich dem Immunsystem entziehen kann: „Finally, the fact that already more than 1,400 epitopes have been identified—also considering that many HLA alleles and regions of the SARS CoV2 proteome are relatively less studied—highlights that a large breadth of epitopes are recognized in human populations, making it unlikely that SARS CoV2 variants might escape T cell recognition at the population level„.
    DOI:https://doi.org/10.1016/j.chom.2021.05.010
     
  • Man kann eine gute T-Zell-Antwort gegen SARS-CoV2 entwickelt haben, ohne dass jemals eine Virus-Infektion, also gängig mit PCR-Test, entdeckt wurde. Exposure to SARS-CoV-2 generates T-cell memory in the absence of a detectable viral infection – However, the proliferation capacity, size and quality of T-cell responses in close contacts are readily distinguishable from healthy donors, suggesting close contacts are able to gain T-cell immunity against SARS-CoV-2 despite lacking a detectable infection.
    doi.org/10.1038/s41467-021-22036-z
     
  • US-Studie: Ungeimpfte Genesene haben auch nach 20 Monaten noch Antikörper Published Online: February 3, 2022. doi:10.1001/jama.2022.1393
     
  • Further, these reactions are found to last up to 11 years after infection. Absence of cross-reactivity of these CD8+T cell responses against the MERS-CoV is also demonstrated. Auch nach 11 Jahren nach Infektion noch Impfschutz! Coronavirus infections and immune responses
    doi.org/10.1002/jmv.25685
     
  • T-Zell-Immunität nach SARS-CoV1 wurde noch 17 Jahre nach durchlebtem Infekt nachgewiesen – In the Singapore study, for example, SARS-CoV-1 reactive T cells were found in SARS patients 17 years after infection.
    doi: doi.org/10.1136/bmj.m3563 (Published 17 September 2020)

In folgendem Beitrag mit Prof. Dr. König können Sie an einer Falldarstellung erkennen, wie und für wie lange man eine Immunität aufbauen kann.

 
 
Wie weise ich eine Coronaimmunität laborchemisch nach, was gehört zusammen?
 
Erste Tablette bei Sichelzellanämie - Voxelotor
Erste Tablette bei Sichelzellanämie – Voxelotor

Bei Sauerstoffarmut verklumpt der Sauerstoffträger, das S-Hämoglobin, bei einer Sichelzellenanämie. Das ist ein Vorteil in einem Malariagebiet, wenn man es heterozygot hat, also ein gesundes und ein krankes Gen.
Fehlt das gesunde Gen, kann diese Erkrankung tödlich verlaufen. Für diesen Fall gibt es nun ein Medikament, das Voxelotor, welches diese Verklumpung des Hämoglobins verhindern soll.
Es ist für Menschen ab dem 12. Lebensjahr mit Sichelzellenblutarmut zugelassen.

 
Ich hoffe, ich habe Ihnen mit diesem Newsletter wieder interessante Informationen zusammengestellt. Bei Fragen, Unklarheiten, Anregungen oder Themenwünschen nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin
 
Praxis Ritterhude

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