Gesundheitsnewsletter vom 15.3.2015

von | 15. März 2015

Gesundheitsnewsletter vom 15.03.2015

Die Themen:

  • Colitis ulcerosa-Studie mit Lezithin, genauer Phosphatidylcholin, Anmeldungen erbeten!

  • Weitere Untersuchungen zur Prostaglandinveränderung mit der Oxyvenierung sind für den 23.04.2015 geplant, Anmeldungen erbeten !

  • Hasch verbessert die Therapie von Hirntumoren

  • Der Körper benötigt Kohlenmonoxid, sind Raucher deshalb seltener krank und warum dann Krebs ?

  • Pseudoallergie, Histaminose, Histaminunverträglichkeit – wie funktioniert eigentlich der Histaminabbau inner- und ausserhalb der Zellen ?

  • Die Omega-3-FS, – eine neue Studie belegt, dass die Einnahme von 4 g Omega-3-FS/Tag nach einem Herzinfarkt zu 10 % verbesserter Infarktausheilung führt

  • Sodbrennen, vielleicht liegt es an Ihren Medikamenten

  • Coenzym Q10 gilt unter anderem als Antioxidans – neue Erkenntnisse stellen das in Zweifel.

  • Bei ausgewogener Ernährung…schauen Sie mal in die Nationale Verzehrstudie, wer sich denn ausreichend ernährt !

  • Emulgatoren fördern die Entzündung im Darm um bis zu 80%

  • Depressionen, Entzündungen im Gehirn nachweisbar

  • Cholesterinsenkung, die Plaques lösen sich nur bei LDL <80 mg/dl auf, aber das Risiko für Diabets mellitus Typ II steigt!

  • Eine säurereiche Ernährung quält die Nieren

  • Unfruchtbar durch Muttis Weichmacherkonsum in der ersten drei Monaten der Schwangerschaft.


Colitis ulcerosa-Studie mit Lezithin, genauer Phosphatidylcholin an 25.03.2015 in Bremen

Die Colitis-ulcerosa-Studie mit Phosphatidylcholin ist in vollem Gange  und ab dem 25.03.2015 wird es auch in Bremen eine Prüfarztanlaufstelle dafür geben, nämlich in meiner Praxis in der Juiststr. 12.

Die Beschreibung der Studie mit den wesentlichen Ein- und Ausschlusskriterien finden Sie, wenn Sie diesem Link folgen.

Kurz zusammengefasst sollten Sie keine Allergie auf Soja haben, es muss eine Colitis ulcerosa mit Einnahme von 5-ASA vorliegen und noch eine Restentzündlichkeit aufweisen,  an sonsten dürfen keine weiteren Medikamenten zur Immununterdrückung eingenommenn werden. Sie müssen mindestens 18 Jahre alt sein und  dürfen das 70. Lebensjahr nicht vollendet haben. Eine Schwangerschaft sollte für die Studienzeit von 12 Wochen oder in dem unverblindeten Teil dann auch für bis zu 48 Wochen ausgeschlossen sein. Begleiterkrankungen des Magendarmtraktes, die Durchfall oder Entzündungen oder Blutungen auslösen, sowie ein Hinweis auf Diabetes mellitus, wie ein erhöhter Langzeitzuckerwert, gelten ebenfalls als Ausschlussgründe. Phosphatidylcholin ist ein Lezithin aus der Sojapflanze, dass als Ersatz für körpereigenes Lezithin genutzt wird.  Dieses, sonst in der Nahrung vorhandene Lezithin, wird normalerweise schon im Dünndarm aus der Nahrung entfernt und kann seinen Schutz im Dickdarm nicht entfalten. In Selbsthilfegruppen gibt es daher Eigenversuche mit Einläufen. In der Studie gibt es nun eine Substanz in Arzneimittelqualität, die so verkapselt ist, dass sie erst im oberen Dickdarm aufgeht und auf dem Weg zum Darmausgang seine Wirkung entfalten kann. Die Wirkungen werden anhand von Dickdarmspiegelungen, Laborwerten und Befragungen der Teilnehmer erfasst.

Wer also betroffen ist oder Betroffenen kennt und diese informiert, kann schon einmal in der Praxis einen Informationstermin für den 25.03.2015 vereinbaren. 0421-395015


Weitere Untersuchungen zur Prostaglandinveränderung mit der Oxyvenierung sind für den 23.04.2015 geplant

Wer Interesse an einer Untersuchung zur Wirkung der intravenösen Sauerstofftherapie hat, möge sich dafür auf eine Liste setzen lassen. 0421-395015

Ich plane, dass die Oxyvenierung am 04.05.2015 starten soll, die Blutentnahme für den Vorlauf von 10 oder 12 Tagen, das würde mir besser passen, wäre dann der 23.04.2015

Ich suche 4 x 6 Probanden. Davon zweimal ohne und 2 x mit Oxyvenierung. Es können aber die selben Probanden sein, der Kurs mit Oxyvenierung startet dann eben erst nach 2 Wochen! Ich benötige die Probanden für jeweils 10 Oxyvenierungen in Folge von Mo-Fr mit Blutentnahmen am Anfang und am Ende 2 x im Abstand von je zwei Stunden. Somit sollten die  Sauerstoffanwendungen dann morgens erfolgen, damit das zeitlich zu bewerkstelligen ist. Vielleicht muss das Messzeitfenster auch auf Di-Fr und Mo-Sa verschoben werden. Zwischen den Oxyvenierungen sollten annähernd 24 Stunden liegen.
6 Pat. ohne Sauerstofftherapie und ohne Omega-3, also am besten die Nichtergänzer: Blutabnahme am 1. u. 10. Tag vor und 2h später, die können dann in den folgenden 2 Wochen dieses Schema durchlaufen: Blutabnahme. am 1. u. 10. Tag vor und 2 und 4h nach Sauerstofftherapie.
6 Pat. ohne IOT und mit Omega-3-Index über 8, dass wissen die Patienten, die  Omega-3-FS einnehmen und bei mir auch in der Laborkontrolle sind. Blutabnahme am 1. u. 10. Tag vor und 2h nach Ende IOT. Diese Probanden  können dann in den folgenden 2 Wochen dieses Schema durchlaufen: Blutabnahme am 1. u. 10. Tag vor und 2h und 4h nach Ende IOT.

Der HS-Omega-3-Index berechnet sich aus dem Gesamtanteil der Omega-3-FS an den Gesamtfettsäuren in Prozent. Auf dem Befund von Omegametrix ist der Quotient ausgewiesen, bei Biovis kann man den erfragen: 06431-212480

Die Fragestellung erstreckt sich auf die Veränderungen der Prostaglandine, Endocannabinoide und Resolvine  bei normal und optimal mit Omega-3-FS-versorgten Probanden mit und ohne  Oxyvenierungstherapie.


Hasch verbessert die Therapie von Hirntumoren

Die Wirkstoffe Cannabidiol (CBD) and Δ9-Tetrahydrocannabinol (THC) haben im Mausversuch gezeigt, dass Gehirntumore bei einer Bestrahlung in Kombination mit diesen Stoffen  bessere Ergebnisse zeigten, ja in Einzelfällen sogar verschwanden. Der Körper hat ja auch ein System von eigenen Cannabinoiden, den sogenannten Endocannabinoiden. Diese steigen unter der Oxyvenierungstherapie ebenfalls mit an. Diese sollen in oben erwähnter Studie mit untersucht werden. Eine Beeinflussung in diesem Sinne dürfte für die Ausheilung von unterschwelligen Entzündungen als günstig zu bewerten sein, Resolving, während der klassische Joint durchaus die Wahrscheinlichkeit für psychiche Auffälligkeiten erhöht.


Der Körper benötigt Kohlenmonoxid, sind Raucher deshalb seltener krank und warum dann Krebs ?

Die Hämoxygenase -1 (HO-1) ist ein körpereigenes Enzym, das Häm zu Eisen (in Form von Fe3+-Ionen), Biliverdin und Kohlenstoffmonoxid oxidiert und abbaut. Das Enzym ist nicht nur unverzichtbar für den Porphyrin-Abbau, sondern ist auch an der Signaltransduktion, also Information, beteiligt.  Hämoxygenase-1 wird in Geweben von Säugetieren durch eine große Anzahl von Stimuli hochreguliert, wie TGF-β, Platelet-derived growth factor (PDGF), Vascular Endothelial Growth Factor (VEGF), Stromal cell-derived factor 1 (SDF-1), NO, Peroxinitrit, Lipidperoxide, Sauerstoffmangel (Hypoxie), Oxidativer Stress, Zytokine und andere. Hämoxygenase-1 und das Stoffwechselprodukt Kohlenstoffmonoxid nehmen im Körper wichtige Funktionen wahr: Sie fördern die Gefäßneubildung (proangiogenetische Wirkung) und hemmen Entzündungsvorgänge (antiinflammatorische Wirkung), oxidativen Stress (antioxidative Wirkung), vermehrte Bindegewebsbildung (antifibrotische Wirkung) sowie programmierten Zelltod (antiapoptotische Wirkung). VEGF und SDF-1 üben ihre proangiogenetische Wirkung dadurch aus, dass sie Hämoxygenase induzieren. Nach neueren Studien fördert HO-1 jedoch chronische Entzündungen. Diese Entzündung ist dann wohl auch stärker als die Gefäßneubildung, denn sonst gäbe es ja auch keine Raucherbeine! An dieser Stelle sei an die Messung des Knöchel-Arm-Index und der Pulswellenlaufgeschwindigkeit erinnert.
Also chronische Entzündung und Verhinderung des Zelltodes (Antiapoptose) = erhöhtes Krebsrisiko bei Rauchern!

Im Rahmen von bakteriellen Infekten setzen die Fesszellen, die Makrophagen, über die hochregulierte HO-1, vermehrt CO frei und in einem Mausmodell mit Mäusen, die keine HO-1 bilden konnten, entwickelte sich unter einer bakteriellen Infektion ein schweres septisches Krankheitsbild, während bei den Mäusen, die ein intaktes HO-1-System hatten, die Ausheilung erfolgte. Das Spannende ist, dass kleine Mengen CO wohl wie vorgeschobene Beobachter oder Späher auf der Suche nach Bakterien sind, an die sie dann andocken könnne. Als Andockstelle nutzen sie einen Proteinkomplex des Bakteriums. Ist dieser besetzt, muss das Bakterium eine Information freisetzen und dabei handelt es sich um ein ATP-Molekül. Dieses wiederum hat einen Andockrezeptor an den Makrophagen, die dann alarmiert werden, die HO-1 hochregulieren und dann mit vermehrtem CO-Einsatz ihre Spähtrupps aussenden und weitere kampfbereite weiße Blutkörperchen (Leukozyten) zur Kranksheitsabwehr herbeirufen.

Das sind dann wohl auch die Raucher, die sich brüsten, nie krank gewesen zu sein und dann ganz erstaunt sind, dass sie an einem Krebs erkrankt sind.


Pseudoallergie, Histaminose, Histaminunverträglichkeit – wie funktioniert eigentlich der Histaminabbau inner- und ausserhalb der Zellen ?

Die Fragen nach der Histaminunverträglichkeit, der Beweis hoher Histaminspiegel im Stuhl, bei eigentlich kaum vorhandenen Pseudo-Allergiesymptomen oder die starken pseudoallergischen Symptome und dann unauffälligen DAO-Werten im Blut oder Histaminwerten im Stuhl bzw. niedrigen DAO-Werten und keinen ausgeprägten pseudoallergischen Symptomen, sind ein immer wiederkehrendes Diskussionsthema.
Wie funktioniert der Histaminabbau?
Die DAO wird zwar im Blut gemessen, aber nur in bestimmten Organen gebildet. Am stärksten vertreten sind diesbezüglich der Dünndarm, der obere Dickdarm, also Oberbauchbeschwerden, die Nieren, der Thymus und bei schwangereren Frauen der Blutkuchen, die Placenta. In diesen Organen wird es freigesetzt und baut dann lumenseitig, also im Darmlumen, im Speisbrei oder in den Nierenkanälchen das vorhandene Histamin ab, soweit die Menge der Diaminooxidase dazu denn ausreicht. Ein Oberbauchproblem bei ausreichend DAO im Blut und viel Histamin im Stuhl, kann also bedeuten, dass aus Niere und Thymus zusätzlich soviel DAO produziert wird, dass wir hier Pseudonormwerte messen, die für die Belastung im Darm nicht ausreichend sind.
Ein hoher Histaminwert im Sammelurin spricht dann für eine Schwäche der Nieren-DAO.
Allerdings wird das aus dem Darm resobierte Histamin, das dann auch im Blut und somit in allen Organen auftaucht, in der Leber abgebaut. Pseudoallergische Symptome ausserhalb des Darms sind demnach nur zum Teil der DAO, sondern primär der Histamin-N-Methyl-Transferase (HNMT) zuzuschreiben. Dennoch hat der Körper Schutzmechanismen eingebaut und auch weiteren Organen, wie dem Gehirn, dem Magen, dem mittleren Dünndarm, der Milz, der Lunge und deren Bronchien, der Niere und dem ZNS (zentralem Nervensystem) die Fähigkeit zur Ausbildung der HNMT gegeben. Da das Histamin aber nicht aktiv in die Zelle kommt, sondern im Zwischenzellraum wirkt, ist noch nicht eindeutig klar, wie die HNMT denn nun extrazellulär wirkt.
Histaminprobleme sofortiger Natur sind meist der DAO zuzuschreiben, Histaminprobleme, die sich durch die Summation kleiner Histaminmengen entwickeln, sind eher einer Schwäche der HNMT zuzuschreiben. Bei dieser chronischen Form, die mit vielen Symptomen eines Burnout einhergehen kann, muss auch besonders auf das Vermeiden der Histaminlineratoren geachtet werden, die von der DAO im Darm nicht beeinflusst werden.
Die Monoaminooxidasen A und B befinden sich in der äusseren Membran der Mitochondrien und können unterschiedlich aktiv sein. Darüberhinaus liegt die Genetik auf dem X-Chomosom, von dem Männer nur eins haben. Die Vererbung geht also bei Jungs über die mütterliche Linie. Eine Mitochondriendysfunktion durch ein Überangebot von Histamin oder eine Verschlimmerung der Histaminwirkung durch schon geschädigte Mitochondrien sind ein weiterer Baustein dieses Krankheitsbildes. Somit belegt es erneut die Wichtigkeit der Ernährung, der Darmflora und der Verdauung im Zusammenhang mit den mitochondrienregenerienden Therapieformen.

Mitochondrien steuern die Insulinsensitivität und können das Gewicht beeinflussen. Wer also bei 800 kcal/Tag einmal gerade das Gewicht hält, hat vermutlich eine Mitochondriendysfunktion. Diese Fehlfunktion wurde jetzt erforscht. Es geht um MOTS-c. Es imitiert die Wirkung von Sport. Einige Diabetiker reagieren ja überhaupt nicht positiv auf sportiche Betätigung. Vermutlich wirken Substanzen wie Reveratrol und Curcumin hier regulierend.


Die Omega-3-FS, – eine neue Studie belegt, dass die Einnahme von 4 g Omega-3-FS/Tag nach einem Herzinfarkt zu 10 % verbesserter Infarktausheilung führt

In der oben angeführten Untersuchung zum Einfluss der Omega-3-FS auf die Wirkung der Oxyvenierung, für die sich anmelden können,  wird dieses Wissen bereits zur medizinischen Grundlage der Untersuchung gemacht. Von einem HS-Omega-3-Index > 8 gegenüber 1 weiß man, dass das Risiko des plötzlichen Herztodes um 90 % gesenkt ist. Diese Studie, die auf den Annual Scientific Sessions des "American College of Cardiology" (ACC.15) in San Diego (Kalifornien) präsentiert wurde, zeigt nun nicht die Primärprävention, sondern die sekundäre Wirkung, wenn es denn schon zu einem Infarkt gekommen ist, an.  Bei dem Remoddeling der Infarktregion, also des Erhalts einer Funktionalität gegenüber einer Narbenbildung, konntegezeigt werden, dass der Anstieg  des Anteils der Omega-3-FS im Blut um 5 % zu einer um 10 % verbesserten Ausheilung der Infarktregion führte. Um diese Erhöhung um 5 % zu erreichen, waren 4 g Omega-3-FS, also ALA, EPA und DHA notwendig. Schauen Sie doch einmal auf die Verpackung Ihres Produktes und berechnen Sie,wie viel sie davon tatsächlich einnehmen müssen. Die Bestimmung dieser Werte aus der Wand der roten Blutkörperchen gibt den zuverlässigsten Wert. Ich biete diese Untersuchung an.


Kadmium und Blei lassen die Zellen altern

Kadmium erreicht uns im Wesentlichen über die Nahrung aus Kunstdünger, Pestizidrückständen, aus der Akkumulation in Kakao, Seeegras, Leber, Pilzen Schellfisch, aber auch aus den Abgasen der Metallindustrie und Zigarettenrauch. Arbeitsmedizinisch geht man mit jährlichen Untersuchungen vor.
Blei nehmen wir über Wasser, Nahrung und die Luft auf. BleifreiBleihaltige Produkte und Anwendungen werden entweder vollständig ersetzt (wie Tetraethylblei im Benzin) oder der Bleigehalt durch Grenzwerte auf einen der technischen Verunreinigung entsprechenden Wert beschränkt (z. B. Zinn und Lot). Diese Produkte werden gern „bleifrei“ genannt. Grenzwerte gibt es u. a. in der Gesetzgebung um die so genannte RoHS (Richtlinie 2002/95/EG), die 1000 ppm (0,1 %) vorsieht. Strenger ist der Grenzwert für Verpackungen mit 100 ppm (Richtlinie 94/62/EG).. Da wo es wirtschaftlich möglich ist, werden die Grenzwerte für Blei dem gesundheitlichen Wissen angepasst. Blei macht aggressiv.
Arbeitsmedizinisch werden Malerbetriebe, Batteriehersteller untersucht.
Eine amerikanische Studie untersuchte die Wirkung von Kadmium ud Blei auf die Verkürzung der Telomere. Eine solche Verkürzung tritt automatisch bei jeder Zellteilung ein. Ist die kritische Menge der verbleibenden Telomere von von circa 4 kbp erreicht, stirbt die Zelle ab. In der Untersuchung wurden solche Auswirkungen der Telomerverkürzung nur für Kadmium, nicht aber für Blei gesehen. Die Messergebnisse der Kadmiumwerte wurde geviertelt. In der Gruppe mit den höchsten Werten waren auch die Telomerverkürzungen am größten, nämlich um 5,54%, das entspricht einer Lebensverkürzung um 11 Jahre.
Um die Akkumulation dieser Metalle zu vermindern, gibt es neben der Meidung solcher Berufe, eigentlich nur die Metallausleitung, die Chelattherapie. Frau Dr. Blaurock-Busch wird darüber auf dem Jahreskongress der Internationalen Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie e.V. am 06./07.Juni 2015 referieren.


Sodbrennen, vielleicht liegt es an Ihren Medikamenten

Sodbrennen ist Folge der Erschlaffung der Spannung in der Speiseröhre und einer Abflussbehinderung des Mageninhaltes in den Dünndarm. Ursächlich dafür können Medikamente oder auch die Ernährung und biogene Amine sein.


Coenzym Q10 gilt unter anderem als Antioxidans – neue Erkenntnisse stellen das in Zweifel.

Ohne Coenzym  Q10 ist die mitochondriale Leistung sehr gering, da es als Protonen- und Elektronenüberträger wirkt und ohne diese Übertragung ist der Elektronenfluss und die ATP-Bildung extrem eingeschränkt. CoQ10 hat dabei reduzierende und oxidierende Funktionen. Bei einer Verzögerung der Q-Zyklus entsteht Superoxid, eine Autooxidation, das Enzym verbraucht sich und ist kein reiner Katalysator für die Elektronenübertragung mehr. Kommt es zu einem langanhaltendem Verlust von CoQ10, geht das mit Funktionseinschränkung und verkürzter Lebensspanne einher. Ursächlich tragen dazu eingeschränkte antioxidative Systeme, wie die Superoxiddismutase bei. An der Zellmembran ließen sich bei einem CoQ10-Mangel aber keine vermehrten oxidativen Schäden feststellen. Somit wirkt es dort auch nicht antioxidativ.

Bei ausgewogener Ernährung…schauen Sie mal in die Nationale Verzehrstudie, wer sich denn ausreichend ernährt !

Die nationale Verzehrstudie, schauen Sie sich doch insbesondere die Werte für die gesundheitsbewussten Frauen für Vitamin D, Folsäure, Calcium, Eisen und Jod an. Einfach dem Inhaltsverzeichnis folgen und auf die Seiten springen!


Emulgatoren fördern die Entzündung im Darm um bis zu 80%

Solche Emulgatoren sind Zusatzstoffe der Nahrung, die die Haltbarkeit und Konsistenz der Produkte verbessern. Sie werden aber auch für verbesserte Resorbierbarkeiten von Medikamenten eingesetzt. Das Problem bei diesen Substanzen, von denen vornehmlich Polysorbat 80 (E433) und Carboxymethylcellulose (CMC, E466) eingesetzt werden, dass sie Entzündungen im Darm fördern und  darüber zur Entstehung von Erkrankungen wie Colitis ulcerosa, Morbus Crohn oder dem metabolischen Syndrom führen können und die Zusammenstzung der Darmflora verändern.. Im Mausmodell wurden diese Emulgatoren über 12 Wochen zu 1% dem Trinkwasser beigemischt und dann wurde deren Darm untersucht.
Die Emulgatoren führten dazu, dass die Bakterien der Darmflora näher an die Darmwand herankamen. Der durchschnittliche Abstand zwischen den Mikroben und dem Darmepithelzellen war um die Hälfte verringert im Vergleich zu Kontrolltieren, die keine Emulgatoren erhalten hatten. Außerdem hatte sich die Zusammensetzung der Darmflora verändert: Während die mit positiven Gesundheitseffekten assoziierten Bacteroidales-Stämme zurückgingen, stieg der Anteil an mukolytischen Arten (schleimauflösend) wie Ruminococcus gnavus, berichten die Forscher. Insgesamt nahm der Anteil an Spezies zu, die eine proinflammatorische Wirkung haben. Bei normaler Genetik waren die Veränderungen moderat, bei Einschränkungen der Genetik für ein hamonisches Imunsystem, wie vermnderte Ausprägung von IL10 oder Toll like Rezeptoren (TLR-5), entwickelten die Tiere deutlich häufiger eine schwere Darmentzündung, eine ausgeprägte Colitis ulcerosa. Während in der Kontrollgruppe etwa 40 Prozent der Tiere erkrankten, waren es in der Polysorbat-80- und in der CMC-Gruppe mehr als 80 Prozent. Bei so etwas entsteht dann auch ein Leaky Gut Syndrom. Weitere Emulgatoren wären z. B. Spülmittel und ein besonders ökologischer Geschirrspüler, der mit noch weniger Wassermenge auskommt. So wie das Spülmittel das Wasser entspannt,um Fette zu lösen, löst es auch Ihre Zellwände an, wenn Sie nicht ausreichend nachspülen !

Lesen Sie besser einmal das Kleingedruckte, wenn Sie zu Fertignahrung oder in die Medikamentenschachtel greifen!


Depressionen, Entzündungen im Gehirn nachweisbar

Wenn sie den vorherigen Artikel gelesen haben, dann wird Ihnen auch klar sein, dass bei einem Leaky Gut Syndrom Substanzen in die Blutbahn kommen, die die Blut-Hirn-Schranke überwinden und auch im Gehirn Entzündungen verursachen können.Das führt dann auch zu Beeinträchtigungen der Psyche. Neben einer gesunden Darmflora und möglichst natürlichen Ernährung sollte bei solchen Hirnerkrankungen auch an Substanzen gedacht werden, die hirngängig, entzündungshemmend, ernergieliefernd und möglichst nebenwirkungsfrei sein sollen. Da wäre dann an Curcumin, Resveratrol, Hesperidin, Rutin, Quercetin, Cystein, A-Liponsäure, Vitamin C, E, D, die Eelktrolyte K, Mg, Zn, Cu, Se, Mn, Cr, die D-Galaktose, EPA und DHA für die Resolvinbildung bei Psychosen etc. zu denken.

Das Ausmaß der Entzündung haben Forscher ermittelt, indem sie die Aktivität der sogenannten Mikroglia, Zellen, die im Gehirn als Immunzellen die Aufgabe von Makrophagen übernehmen, mittels PET-Scans als Aktivität der Mikroglia im Gehirn ermittelten. Wenn sie aktiviert werden, bilden diese vermehrt ein Translokatorprotein (TSPO), das die Forscher mittels einer radioaktiven Substanz markierten und so messbar machten. Diese lag bei den Probanden in einer depressiven Episode um etwa 30 Prozent höher als bei den Gesunden.


Cholesterinsenkung, die Plaques lösen sich nur bei LDL <80 mg/dl auf, aber das Risiko für Diabets mellitus Typ II steigt!

Bei mindestens 20 % der  behandelten Patienten wird dieser Wert nicht erreicht, sie sprechen also auf die Therapie nicht an, nehmen aber die Nebenwirkungen in Kauf.

Eine nachgewiesene Nebenwirkung ist das erhöhte Risiko für Diabetes Typ II durch Statine!

Die Ursache für die nicht ausreichende LDL-Senkung kann eine individuell genetisch veränderte Leberentgiftung sein. Welches Statin wie verstoffwechslet wird, zeigt dieser Link. Die dort angeführten CYPs, also Cytochrome, kann man genetisch messen. Macht man das einzeln, ist das sehr teuer. Bestimmt man alle auf einmal, kann man das schon für 550,- € bekommen. Dann wissen Sie auch, wie die anderen Medikamente verstoffwechselt werden oder ob das Chemotherapeutikum die richtige Dosierung hat etc.. Ich arbeite mit so einem Labor zusammen.


Eine säurereiche Ernährung quält die Nieren

Eine latente Übersäuerung  schädigt die Niere, schwächt Knochen und Muskeln. Woher weiß man, ob die Nahrung säurereich ist? Es gibt dazu in meinem Vortrag über die Säurebelastung einen Link, der zu einem Onlinerechner führt, wo man eingeben kann, was man gegesen und getrunken hat und wie sich das auf die Säurebealstung auswirkt. Wenn man das vier Wochen lang abends gemacht hat, braucht man den Rechner nicht mehr. Alles ist erlaubt, die Mischung ist das Geheimnis. Es gibt aber auch Listen zu dem renalen Säure-Basen-Äquivalenzquotienten. Die Säure-Basen-Titration nach Sander ermöglicht die augenblickliche Situation zu erfassen. Ich halte die Testsets in der Praxis vor.


Unfruchtbar durch Muttis Weichmacherkonsum in der ersten drei Monaten der Schwangerschaft.

Phthalate sind Weichmacher mit hormoneller Wirkung, darüber habe ich schon öfter berichtet. Jetzt hat man die Mütter von 753 Babys nach deren Expositionsgrad zu diesen Weichmachern in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten und stellte fest, dass auch bei nur geringem Expositionsgrad, speziell für Diethylhexylphthalat (DEHP), der Abstand zwischen Anus und genitaler Ausprägung, gemeint ist hier der Damm, bei den Neugeborenen signifikant kürzer war. Dieser Abstand sollte bei Jungs 50 bis 100 % größer als bei Mädchen sein. Verringerungen sprechen für spätere Unfruchtbarkeit und eingeschränkte Spermienqualität. Diese Messparameter gilt als sehr sensibel für eine pränatale Störung der Entwicklung des männlichen Genitale.
Daher rate ich zu Glasschalen oder Polyethylentüten und Glasflaschen für die Aufbewahrung von Nahrungsmitteln. Wo sollten Sie zuerst anfangen ? Wo wir gerade dabei sind, Umkehrosmosefilter und Töpfe aus Glas, Silargan oder Ton. Edelstahl setzt Nickel frei.
Welche Alternative gibt es ? Polyethylen ist frei von Weichmachern. Die Erklärung kommt ziemlich weit unten in dem Artikel.
Das sind Gefrierbeutel und Frischhaltefolie von Melitta, heute Toppits


Pancreaskrebs steht im Zusammenhang mit hohen Interleukin-17-Spiegeln.

IL-17 findet man auch bei Autoimmnerkrankungen in höheren Spiegeln. Autoimmunerkrankungen entstehen durch eine Fehlregulation des Immunsystems. Dem geht meistens eine längere Phase einer unterschwelligen chronischen Entzündung voraus. Bezieht sich die erkrankung auf ein Organ, wie bei der Schilddrüse oder dem Gehirn, war die Entzündung wohl auch organbezogen, bei Rheuma oder Polymyalgia rheumatica war es wohl systemisch. Ein wesentlicher Entzündungsreiz kann aus dme Darm kommen, wie bereits oben erläutert, es kann aber auch am Mangel wichtiger Substanzen wie Selen, Vitamin D, Zink, Mangan, Kupfer, EPA, DHA, Vitamin C etc. liegen. Sollte in der Familie so eine Erkrankung bekannt sein, sollte man für Optimalwerte sorgen. Dazu gehört auch ein Check der verzweigtkettigen Aminosäuren. Sind diese ohne Ergänzung auffällig hoch, sollte in den nächsten Jahren ganz genau geschaut werden.  Bei der Bauchspeicheldrüse wird der IL17-Rezeptor bei Krebsentwicklung besonders stark ausgebildet und da bestätigt sich wieder der Grundsatz" kein Krebs ohne Entzündung".


Ich hoffe, ich habe Ihnen mit diesem Newsletter wieder interessante Informationen zusammengestellt. Bei Fragen, Unklarheiten, Anregungen oder Themenwünschen nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin


Email:
Internet: www.dr-wiechert.com


Praxis Ritterhude:

Lesumstoteler Str. 65 • 27721 Ritterhude • Tel. 04292 – 2921 • Anfahrt
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