Gesundheitsnewsletter vom, 12.12.2020 – Quecksilber und die antioxidative Kapzität im Verlauf – Cu, Hg, Se, Sn, Zn und As in Lebenwesen – mRNA-Impfstoff – Protein-Impfstoff NVX-CoV2373 – Weihnachtswichteln 2020

von | 12. Dezember 2020

Dr. Wiechert Gesundheitsnewsletter vom 12.12.2020
 
Die Warteregion mit dem Ambientlight und der stimmungsvollen Weihnachtsdekoration sowie dezenten Hintergrundmusik wird als sehr entspannend wahrgenommen.
Die Acrylparavents geben Sicherheit und dennoch das Gefühl, nicht ganz allein zu sein.

Praxis für individuelle Diagnostik und Therapie

Iin meiner Info-Videothek können Sie sich zu verschiedenen

Themen informieren, stöbern Sie ruhig weiter, denn

Sie wissen ja, dass die Quellen meines Wissens stets

benannt werden!

Heute geht es aktuell wieder um das Quecksilber und dieses Mal um die Zusammenhänge zu der Antioxidation, die offensichtlich für den individuellen Verlauf sehr bedeutsam sind.

 
Die Themen:

Quecksilber – Glutathion und reaktive Sauerstoffradikale – wer ist besonders gefährdet?

Quecksilber ist nicht das einzige Gift – Blei reichert sich in Mensch und Tier genauso an – Mikroplastik hilft den Metallen beim Eintritt in den Körper!

Der neue mRNA-Impfstoff es gibt eine Veröffentlichung!

Der Protein-Impfstoff NVX-CoV2373 enthält rekombinant hergestelltes, trimeres SARS-CoV-2-Spike-Glykoprotein sowie ein Matrix-M1-Adjuvans und ist in Nanopartikeln formuliert.

Dieses Jahr ist es mit den Weihnachtsfeiern und den Wichtelgeschenken ein wenig anders, aber es fällt nicht aus. So beschaulich, wie auf dem Foto, haben wir uns beschenkt – Achtung diese Woche letzte Chance für Rezepte in 2020!

 
 
Dies ist der siebente Teil der Reihe „Wie gefährlich ist Quecksilber?“

In dem heutigen Beitrag stellt sich das Glutathion als ein wesentlicher Faktor dafür heraus, wie giftig das Methylquecksilber letztendlich wirkt. Denn über die vermehrte Produktion von freien Sauerstoffradikalen, auch reaktive Sauerstoffspezies genannt, erleidet die Zelle zusätzlichen Stress. Das Glutathion ist hierfür einer der wichtigsten Puffermechanismen, welcher von weiteren Nährstoffen und Faktoren abhängig ist. Weitere antioxidative Enzyme und Substanzen arbeiten hier synergistisch und dürfen natürlich nicht vergessen werden.
Bezogen auf die Hirnfunktion und den Zeitpunkt ab dem man ggf. auf die Hilfe anderer angewiesen ist, sollte sich jeder einmal dieses 6:18-Video anschauen.

– Teil 1: Quecksilber und neurodegenerative Erkrankungen
– Teil 2: Quecksilber in Amalgamfüllungen
– Teil 3: Autoimmunerkrankungen, Schädigung von Gehirn, Leber und Nieren
– Teil 4: Quecksilber in der Schwangerschaft?
– Teil 5: Vergiftungsepidemien mit Quecksilber
– Teil 6: Wann, wo und bei wem entsteht der größte Schaden durch Quecksilber?
Quelle: doi.org/10.1016/j.permed.2013.09.006 

Beachten Sie die Vorteile der Ausleitung der toxischen Metalle – ich berate Sie da gerne.

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Quecksilber ist nicht das einzige Gift – Blei reichert sich in Mensch und Tier genauso an – Mikroplastik hilft den Metallen beim Eintritt in den Körper!

Eine Studie der Universität Ulm hat sich mit der Akkumulation von Cu, Hg, Se, Sn, Zn und As in Lebenwesen beschäftigt.

Wenn man das Gefieder den Haaren gleichsetzt, dann kann man daran sehr gut erkennen, welches Mineralien und toxischen Metallen in der Nahrung vorkommen – dieses zeigte sich insbesondere für Cu, Hg, Se, Sn und Zn.

Hg, Pb und Se beeinflussen hier im Wesentlichen den Körperzustand des Kükensauf den Menschen bezogen, wären also die Schwangerschaft und die Stillphase der verletzlichste Zeitraum. Das bestätigt wieder meine Hinweise zur potentiellen Schwangerschaft, wonach man sich vorher von Giften befreien sollte.

Abhängig von der Anhäufung des As, Cu, Se and Pb im Gefieder veränderte sich auch die Zusammensetzung der Darmflora, reduzierte dieren Vielfalt (Diversität); der Darm, die Wurzel des Lebenwesens.

Die Bioakkumulation von Pb und Se ist von besonderer ökotoxikologischer Bedeutung.

Je höher das Lebewesen in der Nahrungskette steht, um so mehr akkumuliert die Akkumulation in selbigem. Der Mensch steht am Ende der Nahrungskette, bis dass wir dann wieder mit Hilfe der Kleinstlebewesen zu Staub zurückkehren.

doi.org/10.1016/j.scitotenv.2020.143250

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Der neue mRNA-Impfstoff – es gibt eine Veröffentlichung!

Es heißt, dass die Wirksamkeit des Impfstoffs liegt bei 95 % liegt.
Das bedeutet, dass unter den Teilnehmern der geimpften Gruppe 95 % weniger Erkrankungen auftraten als unter den Probanden der Kontrollgruppe. Dieses wurde allerdings nicht durch den gezielten Versuch einer Infektion mit SARS-COV-2 kontrolliert.

Ob dieser unter Studienbedingungen ermittelte Wert sich in der Bevölkerungsmassenimpfung mit  Kontakt zum Wildvirus bestätigen wird, bleibt abzuwarten.

Weniger als 3 % der Probandinnen und Probanden reagierten mit stärkeren Nebenwirkungen.
Hier die Kurzform des Studiendesign:

This is a Phase 1/2/3, randomized, placebo-controlled, observer-blind, dose-finding, vaccine candidate-selection, and efficacy study in healthy individuals.
The study consists of 2 parts:
Phase 1: to identify preferred vaccine candidate(s) and dose level(s); Phase 2/3: an expanded cohort and efficacy part.
The study will evaluate the safety, tolerability, and immunogenicity of 2 different SARS CoV 2 RNA vaccine candidates against COVID 19 and the efficacy of 1 candidate:
As a 2-dose (separated by 21 days) schedule;
At various different dose levels in Phase 1;
In 3 age groups (Phase 1: 18 to 55 years of age, 65 to 85 years of age;
Phase 2/3: ≥12 years of age [stratified as 12-15, 16-55 or >55 years of age]).
The candidate selected for evaluation in Phase 2/3 is BNT162b2 (mid-dose).

An der Studie nahmen 43 448 Teilnehmer im Alter ab 16 Jahren teil.
21 720 davon bekamen den Impfstoff „BNT162b2„, 21 728 ein Placebo  und dieses jeweils in zwei Dosen, im Abstand von 21 Tagen
.
Stärkere Nebenwirkungen wie Fieber, Müdigkeit oder Kopfschmerzen traten weniger als 3 % in der Wirkstoffgruppe auf.

Weitere Studien mit beispielsweise jüngeren Menschen, also Kindern, Schwangeren oder Risiko-Gruppen, also Menschen mit Vorerkrankungen seien geplant, aber bisher noch nicht durchgeführt worden.

Die für die Impfung vorgesehene Risikogruppe der älteren Menschen mit Vorerkrankungen ist also nicht Teil der Studie.

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Der Protein-Impfstoff NVX-CoV2373 enthält rekombinant hergestelltes, trimeres SARS-CoV-2-Spike-Glykoprotein sowie ein Matrix-M1-Adjuvans und ist in Nanopartikeln formuliert.

Es sind also noch weitere Impfstoffe in der Pipeline, wie schon letzte Woche beschrieben. Nanopartikel bedeutet freie Membrangängigkeit. (siehe S. 15 der Dissertation)
Die Impfung erfolgt zweimal im Abstand von 21 Tagen. Zunächst wurde geschaut, ob es zu unerwünschten Reaktionen, speziell übersteigerte immunologische Reaktionen und damit verbundene Symptomen, wie Fieber und Schmerzen an der Injektionsstelle und eine Liste an Laborwerten, die von der Food and Drug Administration (FDA)vorgegeben sind, um eine Abschätzung der Toxizität und Sicherheit von IgG-Anti-Spike-Protein-Reaktion zu ermöglichen.
Danach ging es darum eine wirksame Impfreaktiion nachzuweisen.

Zwei Dosen des Impfstoffs (5 μg und 25 μg) wurden jeweils mit oder ohne des neuen Matrix-M1-Adjuvans an 131 gesunden Erwachsenen getestet. Von den 131 Teilnehmern erhielten 83 Probanden den Impfstoff mit dem Adjuvans, bei 25 Teilnehmern enthielt der Impfstoff kein Adjuvans und 23 Studienteilnehmer erhielten eine Placebo-Injektion.

Nebenwirkungen traten am ehesten in der Gruppe mit dem Adjuvanz auf.

Allerdings wurden auch bei diesen Teilnehmern, die zweimal 5 μg des Antigens mit dem Adjuvans erhielten, sowohl im IgG- als auch im Mikroneutralisierungstests, Immunreaktionen induziert, die im Mittel höher lagen als diejenigen, die in den Rekonvaleszenzseren von den überwiegend symptomatischen Covid-19-Patienten gemessen wurden.

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Dieses Jahr ist es mit den Weihnachtsfeiern und den Wichtelgeschenken ein wenig anders, aber es fällt nicht aus. So beschaulich, wie auf dem Foto, haben wir uns beschenkt. Dieses Mal ging es nicht um Schrottwichteln, sondern es sollte im Wert von 10,- € etwas wirklich Ansprechendes sein. Jeder durfte sich im Rahmen eines Würfelspiels ein Geschenk ausssuchen und es wurde dann auch beim Auspacken bestaunt und später auch getauscht. Unter der Maske sah man nur das Lächeln der Augen, aber damit kennen wir uns ja schon aus, damit haben wir täglich Übung. Es hat Spaß gemacht!

Montag beginnt die letzte Arbeitswoche in diesem Jahr. Wer noch Rezeptwünsche hat, sollte sich zeitnah melden!

Ich hoffe, ich habe Ihnen mit diesem Newsletter wieder interessante Informationen zusammengestellt. Bei Fragen, Unklarheiten, Anregungen oder Themenwünschen nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin
 
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