Omega-3-Fettsäure, wann und wieviel?

von | 16. März 2015 | Publikationen

Die Omega-3-FS, - eine neue Studie belegt, dass die Einnahme von 4 g Omega-3-FS/Tag nach einem Herzinfarkt zu 10 % verbesserter Infarktausheilung führt.Studien über 16 Wochen mit 8 Wochen Aufsättigung und 8 Wochen Auswaschphase zeigen, dass gute Effekte nur bei dauerhafter Einnahme in einer Dosis von 2 g EPA/Tag zu erreichen sind.Dennoch, diese 16-wöchigen Studie zeigte im Follow up über Jahre, dass Psychosen seltener waren. Somit muss durch das vorübergehende Mehrangebot und aufgrund dessen auch vermehrter Resolvine, die bei die Psyche betreffenden Hirnerkrankungen nachgewiesene Entzündung, zur Ausheilung gebracht worden sein. Demnach also besser kurzfristig viel EPa als gar nicht.
In der, auf dieser Seite angeführten, Untersuchung zum Einfluss der Omega-3-FS auf die Wirkung der Oxyvenierung, für die sich anmelden können,  wird dieses Wissen bereits zur medizinischen Grundlage der Untersuchung gemacht. Von einem HS-Omega-3-Index > 8 gegenüber 1 weiß man, dass das Risiko des plötzlichen Herztodes um 90 % gesenkt ist. Diese Studie, die auf den Annual Scientific Sessions des "American College of Cardiology" (ACC.15) in San Diego (Kalifornien) präsentiert wurde, zeigt nun nicht die Primärprävention, sondern die sekundäre Wirkung, wenn es denn schon zu einem Infarkt gekommen ist, an.  Bei dem Remoddeling der Infarktregion, also des Erhalts einer Funktionalität gegenüber einer Narbenbildung, konnte gezeigt werden, dass der Anstieg  des Anteils der Omega-3-FS im Blut um 5 % zu einer um 10 % verbesserten Ausheilung der Infarktregion führte. Um diese Erhöhung um 5 % zu erreichen, waren täglich 4 g Omega-3-FS, also ALA, EPA und DHA notwendig. Schauen Sie doch einmal auf die Verpackung Ihres Produktes und berechnen Sie,wie viel sie davon tatsächlich einnehmen müssen. Die Bestimmung dieser Werte aus der Wand der roten Blutkörperchen gibt den zuverlässigsten Wert.

Ich biete diese Untersuchung an.

Depressionen, Entzündungen im Gehirn nachweisbar


Bei einem Leaky Gut Syndrom können Substanzen in die Blutbahn kommen, die die Blut-Hirn-Schranke überwinden und auch im Gehirn Entzündungen verursachen. Es gibt aber natürlich auch andere Ursachen. Diese Entzündung führt dann auch zu Beeinträchtigungen der Psyche. Neben einer gesunden Darmflora und möglichst natürlichen Ernährung sollte bei solchen Hirnerkrankungen auch an Substanzen gedacht werden, die hirngängig, entzündungshemmend, ernergieliefernd und möglichst nebenwirkungsfrei sein sollen. Da wäre dann an Curcumin, Resveratrol, Hesperidin, Rutin, Quercetin, Cystein, A-Liponsäure, Vitamin C, E, D, die Elektrolyte K, Mg, Zn, Cu, Se, Mn, Cr, die D-Galaktose, EPA und DHA für die Resolvinbildung bei Psychosen etc. zu denken.

Das Ausmaß der Entzündung haben Forscher ermittelt, indem sie die Aktivität der sogenannten Mikroglia, Zellen, die im Gehirn als Immunzellen die Aufgabe von Makrophagen übernehmen, mittels PET-Scans als Aktivität der Mikroglia im Gehirn ermittelten. Wenn sie aktiviert werden, bilden diese vermehrt ein Translokatorprotein (TSPO), das die Forscher mittels einer radioaktiven Substanz markierten und so messbar machten. Diese lag bei den Probanden in einer depressiven Episode um etwa 30 Prozent höher als bei den Gesunden.
Studien über 16 Wochen mit 8 Wochen Aufsättigung und 8 Wochen Auswaschphase zeigen, dass gute Effekte nur bei dauerhafter Einnahme in einer Dosis von 2 g EPA/Tag zu erreichen sind.
Dennoch, diese 16-wöchigen Studie zeigte im Follow up über Jahre, dass Psychosen seltener waren. Somit muss durch das vorübergehende Mehrangebot und aufgrund dessen auch vermehrter Resolvine, die bei die Psyche betreffenden Hirnerkrankungen nachgewiesene Entzündung, zur Ausheilung gebracht worden sein

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