Fußball-Europameisterschaft in der Ukraine und Polen, wer dahin fährt, sollte seinen Impfschutz schon jetzt überprüfen !

von | 13. April 2012 | Publikationen

Die Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine ist mit dem Risiko der Hepatitis-A, Masern- und FSME-Infektion verbunden. Im Westen der Ukraine gab es dieses Jahr schon 5500 Masernfälle, die dortigen Zecken sind zu 5 % mit dem FSME-Virus und zu 35 % mit Borrelien befallen. Die Trinkwasserhygiene ist noch nicht mit dem deutschen Standard vergleichbar, daher droht die Verunreinigung mit Hepatitis A. Da es für den Impfschutz eine gewisse Reaktinszeit von Impfung und Wirkung bedarf, sollte die Impfung möglichst schon jetzt erfolgen !
Gegen Hepatitis A wird zweimal im Abstand von sechs Monaten geimpft, da wird es schon knapp, für die FSME kann man ein Schnellimpfschema über 4 vier Wochen wählen oder das sichere über Tag 1 – Tag 28 – Tag 168 plus und wer noch gar keinen Kontakt zu Masern hatte, kann eine Maser-Mumps-Röteln Dreifach-Impfung beginnen, ansonsten reicht die Auffrischung. Weitere Infos zu in Deutschland üblichen Impfungen und deren Für und Wider sind bei Wikipedia gut dargestellt.
 Wer von einer Zecken gebissen wurde und diese Zecke entfernen will, kann dazu eine Zeckenkarte benutzen. Wir haben dazu eine Werbekarte mit Bedienungsanleitung bei einem Hersteller für Repellentien kostenlos angefordert und erwarten nächste Woche die Lieferung. So lange der Vorrat reicht, geben wir die gerne einzeln ab.
Weitere Möglichkeiten, sich selbst so eine Karte anzufordern, finden sie hier:
1. Möglicheit
2. Möglichkeit
3. Möglichkeit, man geht in die Apotheke, Drogerie o.ä. und bekommt sie meistens für unter 2 ,- € !
 Wenn Sie frisch von einer Zecke gebissen wurden, wissen Sie nicht, ob Sie nun infiziert sind oder nicht. Im Rahmen der Zeckenstudie gibt es für Sie die kostenlose Möglichkeit auf die Chance einer postinfektiösen Prophylaxe, also infiziert und die Ausbreitung der Borrelien in den Körper soll, wegen deren Verweilen unter der Bissstelle in den ersten 4 Tagen, noch durch das Auftragen eines Antibiotikagels verhindert werden können.


   

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