Cholesterin, der große Bluff, Film auf Arte, noch bis 16.11.16 online

von | 9. November 2016 | Publikationen

Das Thema Cholesterin unterliegt in den Leitlinien über die Jahre einem kräftigen Wandel. Füher waren die Eier verboten, jetzt werden sie schon fast empfohlen, schauen Sie den Film an und berücksichtigen Sie bei Ihrer Meinungsbidung auch meine Verlinkungen!
man heute Eier empfiehlt, die wegen des Cholesterins über Jahrzehnte verboten waren,
das meiste Cholesterin von der Leber produziert wird,
die Patienten mit dem guten HDL und einem Herzkreislaufergebnis gefährdeter sind, als die mit geringem oder normalem HDL ohne Ereignis. Die Ursache kann in einer beschädigten Paraoxonase liegen, die durch Pestizide und Insektizide geschwächt wird. Die Oxyvenierung hat bei 40 Testpatienten gezeigt, dass die Paraoxonaseaktivität sich um durchschnittlich 38% gegenüber dem Ausgangswert erhöht.
die Fette insulinneutral verstoffwechselt werden,
die Leber aus dem Zucker, der nicht sofort verbrannt wird, Fett macht und dass Zucker als hygroskopisches Element die Zellen entwässert und schädigt, wie der HBA1C-Wert als Verzuckerung der Zellen belegt. Nur weil sich das Blut erneuert, ist es ein Verlaufsparameter, aber die anderen Zellen bleiben irreversibel verzuckert. Kohlenhydrate schädigen den Komplex I der Atmungskette bei einer Einschränkung der SOD-2-Aktivität. Das ist in Europa in mindestens 26,9% homozygot nicht angelegt, s.S. 3.
Cholesterin für die Fluidität der Membranen da ist und dieses bei oxidativem Stress vermehrt machen muss. Daher lohnt es sich die antioxidative Kapazität und die Lipidperoxidation und die Zellkernschäden zu messen und zu verbessern. Also durch die Gabe von Antioxidantien und die Vermeidung von Transfettsäuren, erhitzten ungesättigten Fettsäuren, Insektiziden, Umweltgiften, Alkohol, Rauch, chronischem Stress etc.
bei einer Methylierungsschwäche und der Fehlverwertung der Vitamine B3-6-9-12 auch Homocystein entsteht und dass es bei seiner Entstehung oxidativen Stress in der Blutbahn erzeugt. In den kleinsten Blutgefäßen, also den Vasa vasorum und Vasa nervorum ist die Durchblutung dann lokal eingeschränkt. D-Dimere sind dann bereits leicht erhöht. Dabei entsteht eine Minderversorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen. Es kommt zu Ödemen, Einrissen der innersten Schicht der Blutgefäße und Arteriosklerose kann entstehen.
wir im Allgemeinen einen Mangel an essentiellen Fettsäuren haben,
Menschen mit SOD-Mangel ihre Hilfsantioxidantien verbrauchen und nur noch die nötigsten Stoffwechselprozesse nutzen, um sich selbst zu schützen. Dadurch sind übliche Werte normal, aber die Symptomatik entspricht einer starken Erschöpfung.
Vitamin D und Magnesium und Kalium und Arginin und Cystein und Omega-3-Fettsäuren, insbesondere DHA, als Gegenspieler zu AA, aber auch EPA und Antioxidantien als Tocotrienole, Vitamin C, A, Hilfsantioxidantien und Polyphenolen die Lösung sind. Film zu Fischöl.
Coenzym Q10 für den Q-Zyklus in den Mitochondrien an Komplex I und III verantwortlich ist. Wenn dieses fehlt, schaltet das Mitochondrium in ein Notlaufprogramm.
das Magnesium der beste Gegenspieler zu Kalzium ist. Bei Bluthochruck sollte Ca/Mg bei 2 eingestellt werden.
Was kann man also machen?
Laborchemisch kann man nach Therapieerfolgshindernissen schauen und diese ausgleichen und den Lebensstil anpassen. Die Untersuchung wird die private Kasse noch zahlen, die Umsetzung dieser Erkennisse müssen Sie dann aber selbst finanzieren. Im Gegensatz zur Lebensversicherung profitieren Sie von dieser Investition schon zu Lebzeiten.
Ich berate Sie gern!

Verwandte Themen

Die Wechselwirkung zwischen Antibiotika und der mitochondrialen Funktion – Minocyclin und Gyrasehemmer.

Mitochondriale Dysfunktionen werden zunehmend erforscht. Bis Sie in den Leitlinien ankommen, wird es noch Jahre dauern. Dennoch lassen sich diese Erkenntnisse schon jetzt für die personalisierte Individualmedizin nutzen, um vorausschauend Schäden zu vermeiden oder zu versuchen die Schäden zu korrigieren.Der Schwerpunkt des Artikels liegt auf dem Antibiotikum Minocyclin und der Gruppe der Gyrasehemmer und Fluorchinolone, also den Antibiotika wie Ciprofloxacin, Moxifloxacin, Levofloxacin, Oxacillin, Norfloxacin, Enoxacin.Untersuchungen zur mitochondrialen Funktionalität können am Institut MMD, das der Otto von Guericke-Universität angeliedert ist, durchgeführt werden. Wissenschaftlich verantwortlich für diese Untersuchungen ist Frau Prof. Dr. B. König.

mehr lesen

Der Rantes-Wert CLL-5 und die Effektivität von CD-8-T-Lymphozyten auf Tumorzellen hängen eng miteinander zusammen.

Rantes-Wert, Regulated and normal T-Zell expressed and secreted CCL-5. Unter diesen Begriffen kann man zu dieser Thematik recherchieren. Kritiker führen an, dass Prof. Lechner und Dr. von Baehr die nahezu einzigen Autoren seien, die zum Rantes-Wert publizieren und dieses Wissen daher als nicht relevant einstufen. Diesen Kritikern muss man dann aber vorwerfen, dass Sie wohl nicht unter den Synonymen recherchiert haben und sich daher etwas zu weit aus dem Fenster hängen.RANTES = Regulated and normal T-Zell expressed and secreted CCL-5; ein Zytokin.Dieser Artikel erfordert etwas Konzentration, aber die Essentials sind sehr gut aufgearbeitet und jeder sollte sich mit diesem Thema auseinandersetzen, denn fast jeder ist auch davon betroffen! Eine Auflistung einer Literaturrecherche zu Rantes und anderen Erkrankungen finden Sie in dem verlinkten Artikel von Dres. Lechner und v. Baehr. Die Allergie zeigte in 2017 9500 Veröffentlichungen, die Beziehung zu Krebs-Reviews 9410 und zu Rheuma und Gelenkentzündung 7310 Veröffentlichungen. Also kein unwichtiges Thema!

mehr lesen

Antientzündliche Mittel sollten mit Antdepressiva kombiniert werden – Metaanalyse randomisierter kontrollierter Studien.

Die konventionellen Antidepressiva nehmen sich die Neurotransmitter als Angriffspunkt vor und wollen erreichen, dass diese länger an der Nervenverbindung, der Synpse, verbleiben und wirken. Eine anhaltende Remission der schweren Depression wird keineswegs regelmäßig erreicht. In China ging man der Frage sinnvoller Therapieansätze mit einer Metaanalyse randomiserter kontrollierter Studien nach.

mehr lesen