Gesundheitsnewsletter vom 17.11.2013

Gesundheitsnewsletter vom 17.11.2013 Diese Woche möchte ich Sie rund um das Thema Leber, Stoffwechsel, Insulinresistenz, Insulinmast, Herzinfarktrisiko, Ernährungsveränderung, Bedeutung des Vitamin D informieren. Die Texte sind voller Information, wenn...

Schwermetallbelastung – Wo kommt die her und was bedeuted sie ?

In meiner Praxis untersuche ich den Urin der Patienten gerne auf den Gehalt an Metallen, um herauszufinden ob Enzymprozesse dadurch behindert sein können, ob also ein Therapiehindernis vorliegt. Keiner meiner Patienten ist bisher akut vergiftet gewesen, aber die Aufnahme und Einlagerung von sogenannten Schwermetallen über die Lebenszeit scheinen deutlichen Einfluss auf das Entstehen von Mitochondriendysfunktionen und chronischen Erkrankungen zu haben. Ergebnisse zu Durchblutungsstörungen wie Herz- oder Hirninfarkt insbesondere bei Diabetikern, aber auch der Nachweis von Metallakummulation in Tumorgewebe sowie Studien, die den Zusammenhang zu chronischen Erkrankungen darstellen, zeigen deutlich die Bedeutung an und sind für jeden lesbar; die Verlinkungen zu den Veröfffentlichungen folgen weiter unten. Für die Untersuchung auf die Metallbelastung nutze ich zunächst den Morgenurin aus der durchgeschlafenen Nacht, um Fremdeinträge durch Nahrung oder nur situativen Kontakt zu Metallquellen zu vermeiden und zum anderen einen in der Praxis mit Chelatoren provozierten Urin, sofern die vorausgegangenen Laboruntersuchungen die Chelierung zulassen. Hier in Bremen finden sich regelmäßig erhöhte Werte für Aluminium, Mangan und Nickel, im Verlauf auch für Blei, Arsen, Cadmium und Quecksilber. Andere Metalle sind eher die Ausnahme, aber ich finde auch Zinn, Thallium, Wismut. Nach Uran habe ich noch nicht geschaut. Mit einer Serie von Chelat-Therapien kann man die Metalle wieder ausleiten. Eine Kontrolle im Urin nach jeder zehnten Anwendung zeigt anfangs noch deutliche Anstiege der Metallmengen im Urin, um dann nach 20 bis 40 Anwendungen unauffällig zu werden. Ich verfolge den Grundsatz „go slow, but go“ und cheliere nur einmal/Woche. Eine sogenannte Kur zur Aufrechterhaltung des Erfolges von 10 Anwendungen pro Jahr oder einmal/Monat erscheint mir sinnvoll.

Gesundheitsnewsletter vom 4.4.2013

Gesundheitsnewsletter vom 04.04.2013 Ich hoffe, dass Sie die Feiertage und die Osterferien gut überstanden haben. In der Praxis in der Juiststraße wurde kräftig renoviert. Ich plane für den 04.05.2013 einen Tag der offenen Tür, an dem Sie das...

Chelattherapie plus Ergänzung eines Orchesters von Mikronährstoffen ist bei Atherosklerose der Herzkranzgefäße erstaunlich wirksam

so etwa titelt Springermedizin online die Zusammenfassung des Multivitaminarms der TACT-Studie, also der Chelattherapiestudie bei KHK (Herzkranzgefäßerkrankung) bei der Jahrestagung des American College of Cardiology. Ich achte von Anfang an auf den Ausgleich eines Vitalstoffmangels bei der Chelattherapie und verlange von meinen Patienten, dass sie sich zwischen den Therapien mit einem guten Vitalstoffpräparat versorgen. Bei Unsicherheiten stehe ich hier gerne beratent zur Seite.Nachdem die Chelattherapie in der Vergangenheit verteufelt wurde, weil man damit ja einen Nierenschaden auslösen könne, müsste die Schulmedizin nunmehr eigentlich eine Kehrtwende einlegen, uns Chelattherapeuten rehablitieren und diese Therapie in die Leitlinie mit aufnehmen! Ich möchte an dieser Stelle noch einmal daran erinnern, dass man bei einer Tumorerkrankung ebenfalls nach Schwermetallen schauen sollte und zwar im Gewebe als auch im Sammelurin bei Chelierung. Bei vorsichtiger Chelierung kann man die glomeruläre Filtrationsleistung der Niere übrigens verbessern und zwar sowohl mit der Berechnung auf Cystatin-C- wie auch auf Kreatininbasis. Das wird aber auch mit der Oxyvenierung erreicht.

Chelattherapie mit EDTA – Ergebnisse einer amerikanischen Langzeitstudie bei Herzinfarkt

Erstmals wurde eine Multicenterstudie an 134 Studienzentren in USA und Kanada mit der EDTA-Chelation an insgesamt 1708 Patienten mit Z.n. Herzinfarkt gegenüber Placebobehandlung durchgeführt. Die Studie lief von 2002 bis 2011. Die Probanden bekamen wöchentlich 1 Infusion und in der Summe 40 Infusionen; die Nachbeobachtung der Patienten erstreckte sich über 55 Monate. Am besten profitieren Patienten mit Vorderwandinfarkt und der Begleiterkrankung Diabetes mellitus. Ob eine Fortführung der Therapie in Kurzyklen noch bessere Ergebnisse gebracht hätte, wurde nicht getestet.