Pulswellen­diagnostik

Frühzeitige Diagnostik bei Durchblutungsstörungen der Extremitäten

Durchblutungsstörungen können, je nach Lokalisation,
zahlreiche Symptome verursachen. Sie gehen immer mit einer
Minderversorgung des dazugehörigen Gewebes einher und führen zu
Funktionsstörungen.

 

 

Bei der Pulswellendiagnostik wird für jede Extremität eine
Blutdruckmanschette angelegt – dadurch kann, neben dem Vergleich der
Blutdruckwerte zueinander, die Pulswellengeschwindigkeit in den
jeweiligen Arterien gemessen und in direkte Relation zu den übrigen
Messergebnissen gesetzt werden. Anhand der Form und Geschwindigkeit der
Pulswellen können Rückschlüsse auf die Wandsteifigkeit der Blutgefäße
und das Vorhandensein pathologischer Veränderungen gezogen werden:

  • Arterielle Gefäßversteifung, Atherosklerose also punktuell oder auch langstreckig
  • Arterielle Verengung einer Extremität (z.B. das Raucherbein)
  • Aneurysmen
    (Aussackungen von Arterien, die das Risiko für einen arteriellen
    Verschluss durch ein Blutgerinnsel erhöhen und auch reißen können, was
    zu lebensbedrohlichen Blutverlusten führen kann.) Hier folgt natürlich
    unmittelbar die Ultraschalluntersuchung und dann ggf. die Überweisung
    zum Gefäßspezialisten.
  • Mediasklerose (Verhärtung der inneren Muskulatur der Arterien)
  • Kompensierte, leichte und dekompensierte (ausgeprägte) periphere arterielle Verschlusskrankheit, (pAVK)
  • Verengung der Arterie unter dem Schlüsselbein, Subclaviastenose

Erläuterungen durch Dr. med. Klaus-Peter Herzberg

Informationen zu Bauchaortenaneurysmen, der gefährlichsten Form der Aneurysmata

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