Gesundheitsnewsletter – Neurodegeneration – was hilft? Was Sie zu Omega-3-FS wissen sollten, Ernährung generell und in Schwangerschaft und Stillzeit, die Mundflora und das Risiko des Pancreaskarzinoms und des Helicobacter-Rezidivs.
Was könnten Sie ohne viel Aufwand für Ihre Gesundheit tun? – Artikel zur Hilfe zur Selbsthilfe. Wenn dieser Newsletter nicht richtig angezeigt wird, klicken Sie bitte hier. Dr. Wiechert Gesundheitsnewsletter vom 30.10.2025 Praxis für...Das Wachstum von Prostatakrebszellen läßt sich durch Omega-3-Fettsäure hemmen.
Es konnte in Studien gezeigt werden, dass die Omega-3-Fettsäuren an den Rezeptor FFA4 (free fatty acid receptor) binden. Dieser Rezeptor vermittelt die Information zur Hemmung der Freisetzung von Wachstumsfaktoren, so dass eine weitere Ausbreitung der Zellen gehemmt wird. Somit wäre die Optimalversorgung eines Prostatakrebspatienten in der Phase des „watchful waiting“ zu empfehlen!
Omega-3-Fettsäure, wann und wieviel?
Die Omega-3-FS, – eine neue Studie belegt, dass die Einnahme von 4 g Omega-3-FS/Tag nach einem Herzinfarkt zu 10 % verbesserter Infarktausheilung führt.Studien über 16 Wochen mit 8 Wochen Aufsättigung und 8 Wochen Auswaschphase zeigen, dass gute Effekte nur bei dauerhafter Einnahme in einer Dosis von 2 g EPA/Tag zu erreichen sind.Dennoch, diese 16-wöchigen Studie zeigte im Follow up über Jahre, dass Psychosen seltener waren. Somit muss durch das vorübergehende Mehrangebot und aufgrund dessen auch vermehrter Resolvine, die bei die Psyche betreffenden Hirnerkrankungen nachgewiesene Entzündung, zur Ausheilung gebracht worden sein. Demnach also besser kurzfristig viel EPa als gar nicht.
Studienergebnisse zu Psychosen und dem Omega-3-FS-Spiegel der betroffenen Patienten
Das bei Hirnerkrankungen, die mit psychischen Veränderungen einhergehen auch Veränderungen der Fettsäurezusammensetzung bestehen, ist allgemein bekannt. Die logische Schlußfolgerung daraus, nämlich diese Werte zu kontrollieren und zu optimieren und weitere Störeinflüssse, wie Glutathionmangel und Cystinmangel als limitierender Faktor für die Glutathionbildung zu erfassen und zu beheben, wird nicht umgesetzt, geschweige dann von den Kassen ersetzt.